Analytik: Quali. und Quant. Analyse
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Analytik: Quali. und Quant. Analyse Nasschemische Nachweise (z.B. Trennungsgang) und Gehaltsbestimmungen per Titration, Gravimetrie, Konduktometrie, etc.

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Alt 11.02.2018, 15:12   #1   Druckbare Version zeigen
Mrks  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 3
Konzentrationsbestimmung durch Titration

Hallo,
Ich würde gerne wissen, ob mein Ansatz/Ergebnis für die angehängte Aufgabe richtig ist.

Rechnung:
m1 • v1 = m2 • v2
(70ml • 2m): 10/3ml = 42
42:14= 3
Da Cr noch •2 also wäre das Ergebnis 6.

Stimmt das so?

Gruß,
Mrks
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpeg 704ACA12-CF85-42C2-A931-8291C9F19394.jpeg (124,3 KB, 12x aufgerufen)
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Alt 12.02.2018, 16:07   #2   Druckbare Version zeigen
Mrks  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 3
AW: Konzentrationsbestimmung durch Titration

Hier die Aufgabe nochmal in schriftlicher Form, falls es Probleme mit dem Bild gibt.

"Eine Legierung aus Zink, Chrom und Kupfer wurde analysiert. Dazu wurde die Legierung in konzentrierter Salpetersäure gekocht und die entstandene Zink(II)nitrat-, Chrom(III)nitrat-, Kupfer(II)nitrat-Lösung neutralisiert. 10ml dieser neutralen Lösung wurden auf einen regenerierten stark sauren Kationenaustauscher gegeben, der einen Austauschgrad von 100% hat. Das erhaltene Eluat wurde gedrittelt und mit 2m Natronlauge titriert. Man erhielt folgenden Wert: 70ml.
Geben Sie die Konzentration an Chromionen an, wenn doppelt so viel Chrom wie Zink und dreimal soviel Kupfer wie Zink in der Lösung enthalten waren."
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Alt 12.02.2018, 19:22   #3   Druckbare Version zeigen
Peter Schmidt Männlich
Mitglied
Beiträge: 704
AW: Konzentrationsbestimmung durch Titration

Ich kann deine Rechnung nicht nachvollziehen. Sie ist sehr kurz gehalten. Vor allem fehlt dem Ergebnis die Dimension. Was ist mit "also wäre das Ergebnis 6" gemeint? Sind es mol/l? Die Aufgabe ist meines Erachtens auch nicht eindeutig gestellt. Es gibt Äquivalentkonzentrationen, Stoffmengenkonzentrationen und Massenkonzentrationen. Es geht aus der Aufgabe nicht hervor, welche Konzentration berechnet werden soll.

Hier mein Lösungsweg, etwas ausführlicher:
Das für die Titration eingesetzte Volumen verbraucht 70 ml Lauge mit c(NaOH) = 2 mol/l. Das entspricht 140 Milliäquivalente (meq) für die gesamten Ionen. "doppelt so viel Chrom wie Zink und dreimal soviel Kupfer wie Zink" bedeutet ein Äquivalentverhältnis Zn2+/Cu2+/Cr3+ von 2/6/6 = 1/3/3. In diesem Verhältnis muss man die Milliäquivalente aufteilen, das ergibt Zn2+/Cu2+/Cr3+ = 20/60/60. Das für die Titration eingesetzte Volumen enthält also 60 meq Cr3+ = 20 mmol Cr3+. Ausgegangen wurde von 10 ml einer Aufschlusslösung, die nach der Ionenaustauscherbehandlung gedrittelt wurde. Die gefundenen mmol Cr3+ waren also in 3,333 ml Aufschlusslösung gewesen. Das entspricht dem 300 fachen Wert im Liter. Die Stoffmengenkonzentration ist also 6 mol/l.

Wenn dein Ergebnis auch in mol/l angegeben war, dann ist es richtig.

Gruß Peter
Peter Schmidt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.02.2018, 19:59   #4   Druckbare Version zeigen
Mrks  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 3
AW: Konzentrationsbestimmung durch Titration

Zitat:
Zitat von Peter Schmidt Beitrag anzeigen
Ich kann deine Rechnung nicht nachvollziehen. Sie ist sehr kurz gehalten. Vor allem fehlt dem Ergebnis die Dimension. Was ist mit "also wäre das Ergebnis 6" gemeint? Sind es mol/l? Die Aufgabe ist meines Erachtens auch nicht eindeutig gestellt. Es gibt Äquivalentkonzentrationen, Stoffmengenkonzentrationen und Massenkonzentrationen. Es geht aus der Aufgabe nicht hervor, welche Konzentration berechnet werden soll.

Hier mein Lösungsweg, etwas ausführlicher:
Das für die Titration eingesetzte Volumen verbraucht 70 ml Lauge mit c(NaOH) = 2 mol/l. Das entspricht 140 Milliäquivalente (meq) für die gesamten Ionen. "doppelt so viel Chrom wie Zink und dreimal soviel Kupfer wie Zink" bedeutet ein Äquivalentverhältnis Zn2+/Cu2+/Cr3+ von 2/6/6 = 1/3/3. In diesem Verhältnis muss man die Milliäquivalente aufteilen, das ergibt Zn2+/Cu2+/Cr3+ = 20/60/60. Das für die Titration eingesetzte Volumen enthält also 60 meq Cr3+ = 20 mmol Cr3+. Ausgegangen wurde von 10 ml einer Aufschlusslösung, die nach der Ionenaustauscherbehandlung gedrittelt wurde. Die gefundenen mmol Cr3+ waren also in 3,333 ml Aufschlusslösung gewesen. Das entspricht dem 300 fachen Wert im Liter. Die Stoffmengenkonzentration ist also 6 mol/l.

Wenn dein Ergebnis auch in mol/l angegeben war, dann ist es richtig.

Gruß Peter
Okay vielen Dank.
Ja meine Rechnung ist sehr vereinfacht dargestellt. Es ging mir lediglich um die Zahl als Ergebnis an sich, daher habe ich die Einheiten vernachlässigt.

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