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Alt 13.11.2017, 11:24   #1   Druckbare Version zeigen
Nik73  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 1
Lachen Elektronenmikroskope in der Geowissenschaft

Liebe Community,

Ich bin Student an der Wirtschaftsuniversität Wien und suche im Zuge eines Forschungsprojekts nach neuen Anwendungsfeldern für eine bereits entwickelte Technologie. Dabei handelt es um ein sehr leistungsstarkes Elektronenmikroskop, welches einige neue Vorteile mit sich bringt. Die Technologie macht klarerweise für das menschliche Auge Unsichtbares, sichtbar. Die Besonderheit liegt darin, dass man mit ihr...

I. ...kleinste Strukturveränderungen im Nanobereich sogar „live“ beobachten (zB. die Beobachtung von Molekülen, Spaltung von Proteinen etc.) und visuell darstellen kann (zB dreidimensional)

II. ...das beobachtete Material sogar bearbeitet werden kann (Schneiden, Glätten, Zusammenführen etc.), so dass „neue“ Strukturen entstehen können

Habt ihr Ideen in welchen Feldern diese Vorteile genutzt werden könnten? Erkennt ihr vielleicht einen persönlichen Nutzen?

Ich würde mich auch freuen, wenn ihr mich an Personen verweist, die sich möglicherweise für das Projekt interessieren könnten oder ein starkes Interesse für neue Technologien äußern.

Danke für eure Unterstützung und liebe Grüße,

Niklas
Nik73 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 14.11.2017, 10:31   #2   Druckbare Version zeigen
mgritsch Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.954
Elektronenmikroskope in der Geowissenschaft

In der Forschung viele, für eine Serienfertigung kann ich mir das nicht vorstellen, viel zu langsam und aufwändig. Klassisch wären kleinste Strukturen in der Halbleitertechnik von Relevanz. Ist Geowissenschaften nicht ein bisschen zu groß in den Strukturen?
mgritsch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.11.2017, 10:54   #3   Druckbare Version zeigen
Irlanur Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.359
AW: Elektronenmikroskope in der Geowissenschaft

Ehm... was ist daran neu? Gibts doch schon... mehr oder weniger. Wird auch extrem viel gebraucht. Strukturbio, mikrobio, materialwissenschaftler, Chemie, etc.

Ist etwas gar unspezifisch die Frage.
Irlanur ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.11.2017, 11:32   #4   Druckbare Version zeigen
Cyrion Männlich
Mitglied
Beiträge: 4.821
AW: Elektronenmikroskope in der Geowissenschaft

Sorry, ich glaube, dass die Problemstellung an der Wirtschaftsuniversität von der Expertise her falsch angesiedelt ist.

Wenn ich mir die Fragestellung durchlese, dann werde ich darin bestätigt.

"Geowissenschaften" sind fachlich so breit aufgebaut wie in der Freizeitgestaltung der Sport. Nur erfordern sie deutlich mehr Fachwissen. Bei Geowissenschaften ist da schon mal die Frage, ob es um Geografie, Geologie oder spezielle Einzelbereiche wie Geobotanik, Geochemie handelt.

Das Projekt braucht unbedingt das fundierte Fachwissen (also einen Beratervertrag, eine Beschäftigung im Projektverbund o.ä.) eines oder mehrerer Experten aus den einzelnen Bereichen der Geowissenschaften. Nur der kennt die Fragestellungen, die einzig* mithilfe der Elektronenmikroskopie beantwortet werden können.

* So wie sich die Fragestellung liest, geht es um die Erweiterung des Absatzmarktes für Elektronenmikroskope. Wer auf einen Markt eindringen will, muss die Vorzüge des Produkts darstellen. Bei den Anschaffungskosten für ein Elektronenmikroskop ist es selten hilfreich, ein alternatives Verfahren für existierende zu bieten, da die Kosten hierfür meist schon weitgehend bezahlt sind. Es muss also mit der zusätzlichen Technik etwas Neues gekonnt werden.
__________________
Philippus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim: Allein die Dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.

Erfahrung: Wenn es so einfach wäre, hätte es schon längst jemand gemacht
Cyrion ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.11.2017, 21:31   #5   Druckbare Version zeigen
zarathustra Männlich
Moderator
Beiträge: 11.523
AW: Elektronenmikroskope in der Geowissenschaft

Hallo Niklas und willkommen bei uns im Forum.

Zitat:
Zitat von Nik73 Beitrag anzeigen
Dabei handelt es um ein sehr leistungsstarkes Elektronenmikroskop, welches einige neue Vorteile mit sich bringt. Die Technologie macht klarerweise für das menschliche Auge Unsichtbares, sichtbar. Die Besonderheit liegt darin, dass man mit ihr...

I. ...kleinste Strukturveränderungen im Nanobereich sogar „live“ beobachten (zB. die Beobachtung von Molekülen, Spaltung von Proteinen etc.) und visuell darstellen kann (zB dreidimensional)

II. ...das beobachtete Material sogar bearbeitet werden kann (Schneiden, Glätten, Zusammenführen etc.), so dass „neue“ Strukturen entstehen können
In meinem früheren Institut habe ich viel klassische Elektronenmikroskopie im neurobiologischen Bereich gemacht, mitlerweile machen sie dort auch FIB-SEM. In meinem neuen Institut gibt es mehrere neuere EMs, die bspw. für Strukturbiologie (Cryo-EM) aber auch Neurowissenschaften (u.a. ein Connectome-Projekt) verwendt werden. Obwohl ich also eine Idee von Elektronenmikroskopie habe, kann ich mit deinen Angaben überhaupt nichts anfangen. Um was für eine EM-Technik geht es konkret? Wie funktioniert es mit dem "live beobachten"? Wie werden die Proben vorbereitet? Gibt es ein paar Paper mit Anwendungsbeispielen und könntest du diese bitte verlinken?
__________________
Ich habe zwar auch keine Lösung, aber ich bewundere das Problem!
zarathustra ist offline   Mit Zitat antworten
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