ok, danke erstmal.
Aber wieso führt eine Kopplung nicht zu einer Veränderung der Energieniveaus? Die J-Kopplung erfolgt ja über Bindungen, in denen die Elektronen natürlich antiparallel zueinander ausgerichtet sind. Wenn die magn. Momente der Kerne nun mit den Elektronen koppeln müssten die beiden entarteten Niveaus, wenn die Kernspins antiparallel zueinander stehen, doch abgesenkt werden und die Niveaus der beiden parallel zueinander stehenden Kernspins angehoben.
1)Kernspins parallel:

bzw.
2)Kernspins antiparallel:

und

wobei die beiden mittleren Pfeile die Elektronenspins sind.
Bei den beiden Darstellungen in 1) müsste doch somit eine Erhöhung der beiden Niveaus erfolgen und bei 2) eine Verringerung. Dadurch würde die Differenz (die vorher gleich war) zwischen

und den beiden Niveaus aus 2) kleiner werden und die Differenz zwischen den Niveaus aus 2 und

größer
--> also müsste man anstatt eines Singuletts ein Dublett sehen?
Also: Wo ist mein Denkfehler?