Allgemeine Chemie
Buchtipp
Kurzlehrbuch Chemie
G. Boeck
19.95 €

Buchcover

Anzeige
Stichwortwolke
forum

Zurück   ChemieOnline Forum > Naturwissenschaften > Chemie > Allgemeine Chemie

Hinweise

Allgemeine Chemie Fragen zur Chemie, die ihr nicht in eines der Fachforen einordnen könnt, gehören hierher.

Anzeige

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 18.11.2007, 20:41   #1   Druckbare Version zeigen
EinAtom Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 9
Fällungsreaktion

Hallo Chemie Experten,

ich schreibe morgen eine Chemie Arbeit und habe Probleme.
Ich kann alles auser die Fällungsreaktion, weil ich das nicht verstehe.


Es kommen so ne Aufgaben ran:

K2CrO4 + 2Ag+

Wir müssen jetzt herausfinden,

- welches Ioen in der Lösung verbleibt
- Wie die ausgefällte Verbindung lautet
- Wie Farbe des ausgefallenen Verbindung aussieht


Wie mache ich das?

K2CrO4 + 2Ag+ --->
EinAtom ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.11.2007, 20:44   #2   Druckbare Version zeigen
Suppenname Männlich
Mitglied
Beiträge: 2.704
AW: Fällungsreaktion

Willkommen im Forum! Im Prinzip brauchst du dazu die Löslichkeitsprodukte, ohne die kannst du ohne Vorwissen nur raten.

In diesem Fall bildet sich Silberchromat, welches ausfällt. Kaliumchromat ist in Wasser löslich. Du kannst mal nach "Chlorid nach Mohr" googlen. Da findest du eine Anwendung für Silberchromat und seine schön rote Farbe.
__________________
"Der Bodenzucker der Süßen Wüste ist ein süßlich schmeckender, in Wasser und Alkohol, aber nicht in Äther löslicher Kohlehydratkörper, der mit Phenylhydrazin Osazone bildet, und zwar, je nach der Anzahl der Kohlenstoffatome im Molekül, Triosen, Tetrosen, Pentosen, Hexosen, Heptosen, Oktosen und Nonosen."
aus dem >Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänomene Zamoniens und Umgebung< von Prof.Dr.Abdul Nachtigaller

Fuppes
Astronomy Domine
Suppenname ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.11.2007, 20:50   #3   Druckbare Version zeigen
Akkordeon1987 weiblich 
Uni-Scout
Beiträge: 2.343
AW: Fällungsreaktion

Farben kannste eigentlich nur auswendig lernen... d.h. da kommt nur dran was ihr aufgeschrieben habt. alles andere wäre mies.
Generell kannst man so übern Daumen peilen, dass nahezu alle Verbindungen mit Kationen aus der 1. Hauptgruppe gut löslich sind. Wenn da also was von Kaliumchromat und Silberionen steht, sollten die Silberionen als Chromat fallen... welche Farbe das hat müsste ich allerdings auch nachsehen...
__________________
Fachfragen bitte im Forum stellen, nicht via pn, mail, oder ICQ. Danke.
Akkordeon1987 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.11.2007, 20:52   #4   Druckbare Version zeigen
EinAtom Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 9
AW: Fällungsreaktion

Aso die Farben einfach nur auswendig lernen...

Aber den Rest verstehe ich nicht


hmm.. wie kriege das raus: "Ion, das in der Lösung verbleibt?"

von dem hier --> K2CrO4 + 2Ag+
EinAtom ist offline   Mit Zitat antworten
Anzeige
Alt 18.11.2007, 20:54   #5   Druckbare Version zeigen
zarathustra Männlich
Moderator
Beiträge: 11.540
AW: Fällungsreaktion

Naja, bei der Aufgabe kann man sich das auch ableiten.
Du solltest wissen, dass Kaliumchromat aus Kalium-Kationen (K+-Ionen) und Chromat-Anionen (CrO42--Ionen) aufgebaut ist.
Um ein (unloesliches) Salz zu bilden, brauchst Du Kationen und Anionen.
Bei der Aufgabe sind folgende Ionen genannt:
K+ + CrO42- + Ag+

So viele Kombinationsmoeglichkeiten gibt es nicht. Man koennte
aus 2 K+ und CrO42- das Salz K2CrO4 formulieren, oder
aus 2 Ag+ und CrO42- das Salz Ag2CrO4 machen.

Aus der Aufgabenstellung weiste aber schon, dass Du eine Loesung von K2CrO4 einsetzt. Also warum sollte das jetzt ausfallen?

Gruss,
Zarathustra
__________________
Ich habe zwar auch keine Lösung, aber ich bewundere das Problem!
zarathustra ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.11.2007, 20:54   #6   Druckbare Version zeigen
Suppenname Männlich
Mitglied
Beiträge: 2.704
AW: Fällungsreaktion

Na, lass doch mal Silberchromat aufällen und schau, was noch übrig bleibt
__________________
"Der Bodenzucker der Süßen Wüste ist ein süßlich schmeckender, in Wasser und Alkohol, aber nicht in Äther löslicher Kohlehydratkörper, der mit Phenylhydrazin Osazone bildet, und zwar, je nach der Anzahl der Kohlenstoffatome im Molekül, Triosen, Tetrosen, Pentosen, Hexosen, Heptosen, Oktosen und Nonosen."
aus dem >Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänomene Zamoniens und Umgebung< von Prof.Dr.Abdul Nachtigaller

Fuppes
Astronomy Domine
Suppenname ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.11.2007, 20:58   #7   Druckbare Version zeigen
EinAtom Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 9
AW: Fällungsreaktion

Aso da bleibt nur noch K2 also --- > 2K+..

Ja, aber woher bzw. wie hast du das herausgefunden.
EinAtom ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.11.2007, 21:32   #8   Druckbare Version zeigen
Akkordeon1987 weiblich 
Uni-Scout
Beiträge: 2.343
AW: Fällungsreaktion

mit dem Wissen, dass dort 1. steht du hättest eine Lösung von Kaliumchromat (Ausfällung ist keine Lösung, sondern drinrumschwimmender Feststoff)...
und mit dem Wissen, dass die Elemente der 1. Hauptgruppe so gut wie keine schwerlöslichen Salze bilden.
__________________
Fachfragen bitte im Forum stellen, nicht via pn, mail, oder ICQ. Danke.
Akkordeon1987 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.11.2007, 21:38   #9   Druckbare Version zeigen
JeAlMo Männlich
Mitglied
Beiträge: 4
AW: Fällungsreaktion

Also prinzipiell sind fast alle Verbindungen von Na und K löslich. Da gibt´s nur wenige Anionen mit denen die ausfallen (und diese sind als Nachweise nicht unbedingt sicher!). Das muss man einfach aus Erfahrung wissen, oder man muss wie gesagt die Löslichkeitsprodukte kennen. Aber ansonsten einfach mal logisch schließen:
Es gibt nur ein Anion: CrO42-
Wenn etwas aus der Lösung nach der Reaktion ausfallen soll, dann muss Kaliumchromat löslich sein. Das einzige Kation, das mit Chromat ausfallen kann, ist Ag!

Daher fällt Ag2CrO4 aus!

lg
JeAlMo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.11.2007, 22:07   #10   Druckbare Version zeigen
EinAtom Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 9
Empört AW: Fällungsreaktion

Ahhh jetzt hab ich es irgendwie gecheckt.

Da Ag ein Metall ist und Positiv geladen ist zieht es CrO4 an, weil dies Negatief geladen ist..

.. und dadurch bleibt Kalium übrig..

Oder?

Geändert von EinAtom (18.11.2007 um 22:20 Uhr)
EinAtom ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.01.2008, 17:53   #11   Druckbare Version zeigen
TheRock Männlich
Mitglied
Beiträge: 78
AW: Fällungsreaktion

Hallo!

ich komme mit folgender Aufgabe nicht so klar.

22,4g Salzsäure werden mit Wasser auf 250ml verdünnt.10ml dieser Lösung werden mit Salpetersäure versetzt und mit Silbernitrat zu AgCl gefällt. Wie viel prozentig ist die ursprüngliche Salzsäure,wenn ein Niederschlag nach dem Trocknen und Wägen von 0,35g gefunden wurde?

Ich weiß nicht so recht mit womit ich anfangen soll.Bis jetzt bin ich soweit gekommen.
m=22,4g

n=m/M
=22,4g/36,46g/mol
=0,614mol

c=n/V
=0,614mol/0,25l=2,45mol/l
kann mir jemand vll. einen Ratschlag dazu geben.

Grüsse
TheRock ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.01.2008, 18:07   #12   Druckbare Version zeigen
zarathustra Männlich
Moderator
Beiträge: 11.540
AW: Fällungsreaktion

Zitat:
Zitat von TheRock Beitrag anzeigen
22,4g Salzsäure werden mit Wasser auf 250ml verdünnt.10ml dieser Lösung werden mit Salpetersäure versetzt und mit Silbernitrat zu AgCl gefällt. Wie viel prozentig ist die ursprüngliche Salzsäure,wenn ein Niederschlag nach dem Trocknen und Wägen von 0,35g gefunden wurde?
Soll mit der Löslichkeit / dem Löslichkeitsprodukt von ACl gerechnet werden? Wenn keine anderen Angaben gemacht sind, würde ich davon ausgehen, dass AgCl vereinfacht als unlöslich angesehen werden soll.

Salzsäure ist ja nichts anderes als eine Lösung von Chlorwasserstoff (HCl) in Wasser. Die Chlorid-Ionen bilden mit dem (im Überschuss zugegebenen) Silbernitrat einen Niederschlag von Silberchlorid.

Du hast 0.35 g Silberchlorid, daraus bestimmst Du über die Molmasse die Stoffmenge in mol, also wieviel mol 0.35 g Silberchlorid sind. Nennen wir das mal x mol. Dann weißt Du, dass Du ebenfalls x mol Chlorid in 10 ml der verdünnten Lösung hattest und kannst die Konzentration (mol/l) in der verdünnten Lösung bestimmen.

Anschließend musste das noch auf die unverdünnte Lösung berechnen, aber dazu können wir später noch kommen.

Gruß,
Zara
__________________
Ich habe zwar auch keine Lösung, aber ich bewundere das Problem!
zarathustra ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.01.2008, 18:22   #13   Druckbare Version zeigen
Nobby Männlich
Mitglied
Beiträge: 13.704
AW: Fällungsreaktion

Zitat:
Zitat von TheRock Beitrag anzeigen
Hallo!

ich komme mit folgender Aufgabe nicht so klar.

22,4g Salzsäure werden mit Wasser auf 250ml verdünnt.10ml dieser Lösung werden mit Salpetersäure versetzt und mit Silbernitrat zu AgCl gefällt. Wie viel prozentig ist die ursprüngliche Salzsäure,wenn ein Niederschlag nach dem Trocknen und Wägen von 0,35g gefunden wurde?

Ich weiß nicht so recht mit womit ich anfangen soll.Bis jetzt bin ich soweit gekommen.
m=22,4g

n=m/M
=22,4g/36,46g/mol
=0,614mol

c=n/V
=0,614mol/0,25l=2,45mol/l
kann mir jemand vll. einen Ratschlag dazu geben.

Grüsse
AgNO3 + HCl => AgCl + HNO3

in 10 ml Loesung wurden 0,35 g AgCl ausgewogen. Dann entsprechen 250 ml 25 mal so viel , also 8,75 g. M fuer Silberchlorid in Tabelle nachsehen oder aus dem Periodensystem selber ausrechen.

Mit der Beziehung n = m/M kannst Du jetzt die Stoffmenge berechnen. Diese Stoffmenge ist gleich mit der der Salzsaure siehe Reaktionsgleichung. Nur noch mit den 22,4 g vergleichen und die Prozente ausrechen.
__________________
Vena lausa moris pax drux bis totis
Nobby ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.01.2008, 18:40   #14   Druckbare Version zeigen
TheRock Männlich
Mitglied
Beiträge: 78
AW: Fällungsreaktion

also ich hab jetzt gemacht

n=m/M M(AgCl) = 143,32g/mol

=0,35g/143,32g/mol
=2,44*10^-3mol

c=n/V

= (2,44*10^-3mol)/(0,01l)
=0,244mol/l

stimmt das bis jetzt?
TheRock ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.01.2008, 18:52   #15   Druckbare Version zeigen
Nobby Männlich
Mitglied
Beiträge: 13.704
AW: Fällungsreaktion

in 10 ml sind 0,35 g AgCl, in 250 ml sind 8,75 g AgCl

n = m/M n = 8,75 g/143,32 g/mol n = 0,061 mol

Die HCl entsprach 22,4 g/36,46 g/mol = 0,614 mol

Prozentgehalt = 0,061/0,614 = 9,93%
__________________
Vena lausa moris pax drux bis totis
Nobby ist offline   Mit Zitat antworten
Anzeige


Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen
Ansicht

Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Fällungsreaktion nadoolove Allgemeine Chemie 3 13.05.2012 18:14
Fällungsreaktion Steelhammer Allgemeine Chemie 3 21.02.2010 21:58
Fällungsreaktion DerFabi Analytik: Quali. und Quant. Analyse 2 25.11.2009 21:32
Fällungsreaktion Jaden86x Allgemeine Chemie 4 24.11.2009 21:00
Fällungsreaktion lena Allgemeine Chemie 9 22.08.2008 12:03


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 23:17 Uhr.



Anzeige