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Alt 21.10.2007, 17:50   #1   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Gesetz der äquivalenten Proportionen

Hallo,
ich vertstehe einfach das Gesetz der äquivalenten Proportionen von Richter nicht:

Elemente vereinigen sich stets im Verhältnis bestimmter Verbindungsmassen oder ganzzahligen Vielfachen davon zu chemischen Verbindungen.

Was ist damit gemeint? Also das Gesetz der multiplen Proportionen verstehe ich. Das besagt ja, das die konstanten Verhältnisse in verschiedenen Verbindungen als Vielfaches auftreten können.

Für mich ist dies Gesetz das Gleiche...

MfG
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Alt 21.10.2007, 19:38   #2   Druckbare Version zeigen
Auwi Männlich
Mitglied
Beiträge: 9.766
Lachen AW: Gesetz der äquivalenten Proportionen

Das Gesetz der konstanten Proportionen bezieht sich auf ein und dieselbe Verbindung
Beispiel Wasser: das Massenverhältnis von H:O ist immer 1:8
also 1 g H verbindet sich immer mit 8 g O
oder 13,5 g H verbinden sich immer mit 108 g O ;auch hier 1:8

Das Gesetz der multiplen Konzentrationen am Beispiel der S-Oxide:
Schwefelmonoxid: S:O = 2:1 = 4:2
Dischwefeltrioxid S:O = 4:3
Schwefeldioxid S:O = 2:2 = 4:4
Schwefeltrioxid S:O = 2:3 = 4:6
Dischwefelheptoxid S:O = 4:7 = 4:7
Wenn man von der gleichen Masse des einen Partners ausgeht, dann ist die Masse des anderen Partners immer ein ganzzahliges Vielfaches.

Wenn Du Dich schon mit Atomen auskennst (Atommasse),dann sind diese Gesetze alle selbsverständlich. Als man aber von den Atomen noch nichts wußte, da waren sie schon was besonderes und haben letztlich auch zum Atomverständnis geführt.
Auwi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.10.2007, 21:59   #3   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
AW: Gesetz der äquivalenten Proportionen

Danke für die Antwort, aber was ist jetzt mit dem Gesetz der äquivalenten Proportionen?Was ist damit gemeint?
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Alt 24.10.2007, 20:21   #4   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
AW: Gesetz der äquivalenten Proportionen

Ok ich wollte nur wissen ob das Gesetz der multiplen Proportionen = das Gesetz der äquivalenten Proportionen ist, denn für mich war da kein Untschied. Dachte nur, weil es einen anderen Namen hat, dass es auch eine andere Bedeutung hat. Deswegen fragte ich was es zu bedeuten hat.
Danke für die Antwort
MfG
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Alt 31.01.2010, 14:31   #5   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Frage AW: Gesetz der äquivalenten Proportionen

Zitat:
Zitat von Auwi Beitrag anzeigen
Das Gesetz der multiplen Konzentrationen am Beispiel der S-Oxide:
Schwefelmonoxid: S:O = 2:1 = 4:2
Dischwefeltrioxid S:O = 4:3
Schwefeldioxid S:O = 2:2 = 4:4
Schwefeltrioxid S:O = 2:3 = 4:6
Dischwefelheptoxid S:O = 4:7 = 4:7
Wenn man von der gleichen Masse des einen Partners ausgeht, dann ist die Masse des anderen Partners immer ein ganzzahliges Vielfaches.
Also geh ich quasi immer von der Masse des Schwefels aus, was hier ja 4 ist. Dann ist doch aber die Masse des anderen Partners (=Sauerstoff) nicht immer ganzzahliges Vielfaches von S, denn z.B. bei Dischwefelheptoxid ist 7 doch kein ganzahliges Vielfaches von 4. Irgendwie hab ichs noch nicht so ganz geschnallt
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Alt 31.01.2010, 14:45   #6   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Glühbirne AW: Gesetz der äquivalenten Proportionen

Bei Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_der_multiplen_Proportionen) habe ich gerade folgendes gefunden:

am Beispiel SO3: Massenverhältnis S:O = 2:3
Nun aus Wiki zitiert: "Zwei und drei stehen zueinander im Verhältnis kleiner ganzer Zahlen, nämlich im Verhältnis 2:3"

Bedeutet das nun, so ein Verhältnis immer aus ganzen Zahlen besteht, aber niemals eine gebrochene Zahl in so einem Verhältnis auftaucht. Das also in keiner Verbindung ein Massenverhältnis von z.B. 2:3,5 herrscht?

Dann würde dieses Gesetz doch eigentlich nur nochmal unterstreichen, dass Atome nicht teilbar sind, also dass sich z.B. niemals ein O-Atom mit einem "halben" S-Atom verbindet.

Ist der Gedankengang richtig?
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