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Alt 19.09.2007, 14:07   #1   Druckbare Version zeigen
KayoZ  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 13
Prinzip des kleinsten Zwanges

hallo!

das von Henri Le Chatelier formulierte Prinzip bereitet mir Kopfzerbrechen.
ich habe mich schon in diversen Quellen belesen,
allerdings schaffts keine mir das so nahezubringen,
dass ich es versteh! und von auswendig lernen halt ich nix bei sachen die mich interessieren!

Zitat:
Zitat von Prinzip des kleinsten Zwanges
Übt man auf ein chemisches System im Gleichgewicht einen Zwang aus, so reagiert es so, dass die Wirkung des Zwanges minimal wird
Zitat:
1. Erhöht man die Temperatur, wird die wärmeliefernde Reaktion zurückgedrängt und umgekehrt.
ok, soweit gehts noch:
wenn einer flüssigkeit energie zugeführt wird, dann erfahren die Teilchen eine höhere kinetische Energie und verlassen die flüssigkeit als gase... dadurch sinkt die mittlere kinetische energie der flüssigkeit


Zitat:
2. Erhöht man den Druck, weicht das System so aus, dass die volumenverkleinernde Reaktion gefördert wird und umgekehrt.

Zitat:
3. Ändert man die Konzentration, z. B. indem man ein Produkt aus dem Ansatz entfernt, so reagiert das Gleichgewichtssystem, indem dieses Produkt nachproduziert wird.
bei punkt 2 und 3 hab ich allerdings kein mir plausibles beispiel gefunden, dass mir das erklären kann ...
weiß wer simple beispiele, die diese punkte veranschaulichen?

DANKE
KayoZ ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 19.09.2007, 18:13   #2   Druckbare Version zeigen
linkhardy  
Mitglied
Beiträge: 708
AW: Prinzip des kleinsten Zwanges

bei chemischen reaktionen handelt es sich um gleichgewichtsreaktionen, d.h. nach einer gewissen zeit ändern sich die konzentrationen von edukten und produkten nicht mehr, dennoch laúfen hin- und rückreaktion immer noch ab, nur sind sie gleich schnell, daher sieht man keine veränderung.
wenn ich jetzt mehr teilchen in meinen reaktionsraum gebe, wandeln sie sich schneller um als vorher, weil die umwandlungsreaktion konzentrationsabhängig ist. (Eigentlich klar, die wahrscheinlichkeit, das zwei teilchen miteinander reagieren ist umso größer, je mehr im reaktionsraum vorhanden sind, da die wahrscheinlichkeit größer wird, daß sie sich treffen.)
zum beispiel 1:
wenn teilchen a in teilchen b zerfällt und dabei energie frei wird und ich das ganze abkühle, verschiebt sich das gleichgewicht nach rechts, es entstehen mehr teilchen b aus dem zunehmenden zerfall von a, denn die geschwindigkeit der rückreaktion nimmt ab, da b energie braucht um sich in a umzuwandeln. je weniger energie da ist, umso weniger häufig geschieht diese umwandlung.

Kannst ja mal drüber nachdenken.
linkhardy ist offline   Mit Zitat antworten
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