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Alt 27.10.2002, 17:54   #1   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Frage wann ekektronenpaarbindung und wann ionenbindung ?

woher weiss man ob eine chemische Verbindung als Elektronenpaarbindung oder als Ionenbindung vorliegt ?!
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Alt 27.10.2002, 18:02   #2   Druckbare Version zeigen
lena weiblich 
Mitglied
Beiträge: 618
ganz reine kovalente verbindungen und ionenverbindungen gibt es (fast) gar nicht.
am besten du schaust auf die elektronegativität (maß dafür wie stark ein element elektronen an sich zieht)
haben deine zwei atome eine stark unterschiedliche elektronegativität,und es sind metalle und nichtmetalle an der bindung beteiligt, ist es eine bindung mit stark ionischem charakter; ist die elektronegativität ungefähr gleich und es sind nur nichtmetalle beteiligt, handelt es sich um eine kovalente verbindung
lena ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.10.2002, 18:52   #3   Druckbare Version zeigen
Matzi Männlich
Mitglied
Beiträge: 4.463
War da nicht irgendwie so eine Faustregel? Ionenbindung ab Elektronegativitätsdifferenz von 1,7 (?).
Aber ich meine, wir hatten das Thema schon öfters, bemüh doch mal die Suchfunktion.
__________________
Ego vero fateor me his studiis esse deditum.
(Cicero)
Matzi ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 27.10.2002, 18:56   #4   Druckbare Version zeigen
Hansen Männlich
Mitglied
Beiträge: 728
ca. 1,6 - 1,7 ... Ist aber nur eine Faustregel... Also es muss nicht unbedingt sein, dass eine Bindung mit einer polarität von 1,7 eine Ionenbindung ist, aber es ist wahrscheinlich ...
Hansen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.10.2002, 19:03   #5   Druckbare Version zeigen
Adam Männlich
Moderator
Beiträge: 8.039
Wie lena es schon gesagt: bei Ionekristallen wie NaCl, BeO etc ist die Bindung nicht rein ionisch, sie haben nur Ionenbindugsanteile zwischen (50-80)%. In erster Näherung lassen sie sich aber als rein ionisch mit elektrostat. WW beschreiben.

Ab EN: 1,9 liegt der ionische Bindungsanteil bei etwas 50 %



.
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Wenn jemand ein Problem erkannt hat und nichts zur Lösung des Problems beiträgt, ist er selbst ein Teil des Problems.
Adam ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.10.2002, 19:44   #6   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
Die Beurteilung des ionischen Charakters anhand des Elektronegativitätsunterschieds findet ziemlich früh ihre Grenzen.

So ist Natriumiodid (Diff. ca. 1,7) eine ionische Verbindung, Uran(VI)-fluorid (Diff. ca. 2,6) kovalent.

Es spielt also eine wichtige Rolle, welche Elemente miteinander verbunden sind und nicht zuletzt in welcher Oxidationsstufe sie vorliegen.

Allgemein neigen Metalle, die kleine und hoch geladene Kationen bilden (würden) mehr zu Elektronenpaarbindungen.

Gruß,
Franz
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Alt 28.10.2002, 14:53   #7   Druckbare Version zeigen
Matzi Männlich
Mitglied
Beiträge: 4.463
Zitat:
Originalnachricht erstellt von Adam
...Ab EN: 1,9 liegt der ionische Bindungsanteil bei etwas 50 %...
Da zeigt sich mal wieder, dass uns in der Schule (hier stimmt es mal exakt) immer die Hälfte verschwiegen wird. Also, bei mir trifft es zumindest zu.
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