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Alt 22.08.2007, 09:47   #1   Druckbare Version zeigen
tollewolle Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 20
kristalline Säuren

Hallo,

ich bin auf der Suche nach einer Liste
mit Säuren, die bei Zimmertemperatur fest sind
und einen möglichst niedrigen pKs Wert aufweisen.
Wenn jemand einen Rat weiß, danke.

mfG
Hauke
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Alt 22.08.2007, 10:33   #2   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: kristalline Säuren

Spontan fällt mir p-Toluolsulfonsäure ein : ist fest (als Monohydrat, glaube ich) und eine relativ starke Säure.
Dihalogen- und Trihalogenessigsäuren kommen der Sache auch nahe.

Ansonsten würde ich vorschlagen, du gehst eine pKs Tabelle durch und notierst dir die Säuren, die fest bei RT sind.

Darf man fragen, wozu das gut ist ?

lg
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Alt 22.08.2007, 11:27   #3   Druckbare Version zeigen
kamikazefisch Männlich
Mitglied
Beiträge: 142
AW: kristalline Säuren

Benzoesäure ist kristallin, 4-Aminobenzolsulfonsäure auch. Jedoch weiß ich den pks-Wert auf die Schnelle nicht.
Phthalsäure ist eigentlich auch fest, wenn ich mich nicht irre.........
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heidiho, heidihi, heidihops und heidipie.
kamikazefisch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.08.2007, 12:00   #4   Druckbare Version zeigen
tollewolle Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 20
AW: kristalline Säuren

Danke für die schnellen Antworten, die Säure soll dazu dienen
ein Substrat so zu präparieren, dass die Flüssigkeit die
durchläuft in einem sauren Millieu gehalten wird.
@ricinus: es geht um die Phosphatadsorption...
deshalb dachte ich vor allem an organische Säuren mit nicts ausser C,O,H in der Strukturformel, weil das Eluat danach aufs Grundwasser losgelassen wird

Gruß,
Hauke
tollewolle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.08.2007, 17:27   #5   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: kristalline Säuren

Zitat:
Zitat von tollewolle Beitrag anzeigen
@ricinus: es geht um die Phosphatadsorption...
deshalb dachte ich vor allem an organische Säuren mit nicts ausser C,O,H in der Strukturformel, weil das Eluat danach aufs Grundwasser losgelassen wird
Willst du phosphathaltige Lösungen auf eine Reihe von pH Werten (zB 1,2,3,4,5,...) puffern und dann Adsorptionsenvelopes (Belegung als Funktion des pH) messen ? In dem Fall kannst du doch über das Verhältnis H3PO4/H2PO4- bzw H2PO4-/HPO42- und HPO42-/PO43- praktisch jeden beliebigen pH Wert einstellen - du hast sozusagen Puffer und Adsorbens in einem ! Bequemer kann man's doch gar nicht haben...

lg
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Alt 22.08.2007, 18:12   #6   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
AW: kristalline Säuren

Wie wäre es mit einem sauren Ionenaustauscher?

Gruß,
Franz
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Alt 22.08.2007, 19:53   #7   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: kristalline Säuren

Was mir nicht klar ist : willst du Phosphat nun ad- oder desorbieren ? Wie letzteres geht, steht in dem Artikel den ich dir in deinem anderen thread angegeben habe ...

lg
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Alt 26.08.2007, 20:37   #8   Druckbare Version zeigen
tollewolle Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 20
AW: kristalline Säuren

hallo,

ich hätte gern Phosphat adsorbiert, deshalb scheiden Phosphorsäuren auch aus. Ich werde wohl nochmal die Grundlagen durchdenken und z.T. auch verstehen müssen, danke für euer Engagement.
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Alt 26.08.2007, 20:49   #9   Druckbare Version zeigen
Methanol Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.449
AW: kristalline Säuren

Wie wärs mit einem Hydrogensulfat?
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mfg Methanol

Bevor ihr eine Frage stellt bitte zuerst hier und hier suchen

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Alt 26.08.2007, 20:52   #10   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
AW: kristalline Säuren

Damit kriegt man das Phosphat auch nicht aus der Lösung.

-> Ausfällen mit Al- oder Fe(III)salzen.

Gruß,
Franz
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Alt 26.08.2007, 20:53   #11   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: kristalline Säuren

Zitat:
Zitat von tollewolle Beitrag anzeigen
ich hätte gern Phosphat adsorbiert, deshalb scheiden Phosphorsäuren auch aus.
Das muss sich nicht ausschliessen : du kannst Phosphatlösungen ja auf praktisch jeden gewünschten pH einstellen. Ein einzig mögliches Problem besteht darin, dass du eine Phosphatlösung nehmen willst, deren Konzentration so klein ist, dass sich keine nennenswerte Pufferkapazität einstellt.

Wenn du bei sehr niedrigen (oder sehr hohen) pH Werten arbeiten willst, brauchst du gar nicht zu puffern, sondern du setzt einfach die Phosphatlösung an und bringst sie durch tropfenweise Zugabe von HCl konz. (bzw NaOH Lösg) auf den gewünschten pH (mit pH Meter verfolgen). Wenn du vermutest, dass sich der pH während des Batchversuchs ändern könnte (was sich ja leicht überprüfen lässt) und du das nicht willst, dann geht das nur mit einem Autotitrator. Alternative : du schaust alle paar Stunden vorbei
und machst es manuell.

lg
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Alt 26.08.2007, 20:56   #12   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: kristalline Säuren

Zitat:
Zitat von FK Beitrag anzeigen
Damit kriegt man das Phosphat auch nicht aus der Lösung.

-> Ausfällen mit Al- oder Fe(III)salzen.

Gruß,
Franz
es geht ihm nicht darum, Phosphat aus der Lsg zu entfernen, sondern dessen Adsorptionseigenschaften auf Lava zu untersuchen :

http://www.chemieonline.de/forum/showthread.php?t=93655
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Alt 26.08.2007, 21:59   #13   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
AW: kristalline Säuren

Geht vielleicht Amidosulfonsäure ? Die ist bei RT fest und hat einen kleinen pks Wert.
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Alt 29.08.2007, 11:04   #14   Druckbare Version zeigen
tollewolle Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 20
AW: kristalline Säuren

Hallo,

also, dnake nochmal für reges Interesse.
1. Ich möchte schon Phosphat aus einer Lösung an Granulat binden,
--> nämlich eines mit Lava drin.

2. Der Phosphatgehalt der Lösung soll nach dem durchlaufen des
Granulats so niedrig wie möglich sein, zugleich soll die Aufnahmekapazität des Granulats so hoch wie möglich sein.

3. Ich gaube, dass alle phosphorhaltigen Säuren nicht zum Puffern geeignet sind, da der Ausgangswert der Lösung bei ca. 10 mg PO4/l liegt und dieser Wert durch den Puffer eher erhöht wird, wenn dieser in passender Menge zugegeben wird.

nochmal zur Lava: ich wollte die FeIII - Oberfläche der Lava nutzen um Phosphat zu binden, der saure Puffer soll dabei die Aktivität und die Langzeitwirkung erhöhen.
tollewolle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2007, 17:43   #15   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: kristalline Säuren

Kennst du denn den optimalen pH Wert ? Also der pH, bei dem die Adsorption maximal ist ?

lg
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