Allgemeine Chemie
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Alt 16.08.2007, 21:22   #16   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
AW: Zischen einer Sprudelflasche

Wenn es über die kritische Temperatur geht wird die Phasengrenze zwischen flüssig/gasförmig verschwimmen - ein Fluid das mit steigender Temperatur bei weiter steigendem Druck spätestens beim Nenndruck des Behälters das Sicherheitsventil ansprechen lassen sollte.
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Alt 16.08.2007, 22:17   #17   Druckbare Version zeigen
baltic Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.468
AW: Zischen einer Sprudelflasche

Ok. Aber 31°C ist ja nicht sonderlich viel und bei dem Alter der Patrone (sie liegt hier schon mindestens 4 Jahre rum) bestimmt in einem unachtsamen Moment schon mal erreicht worden. Dennoch ist die Patrone voll, augenscheinlich hat also kein Sicherheitsventil ausgelöst. Bleibt die Frage, wie man den Druck von überkritischem CO2 berechnen kann. Angenommen, folgende Werte sind bekannt:

m=250g
M=44g/mol
=> n=5,682mol
T=305K
v=0,33L = 3,3e-4m3
(führt nach der allgemeinen Gasgleichung zu P=436,6bar...)

Jetzt müsste es doch eine Möglichkeit geben, mit einer (mir unbekannten) Zustandsgleichung für überkritisches CO2 den Druck zu berechnen, oder?
Kennt jemand diese Zustandsgleichung?
Kennt jemand die nötigen Koeffizienten für CO2, um mit
{\text{d}v\; =\; (v\cdot \gamma)\text{d}T\; -\; (v\cdot \kappa)\text{d}P\; +\; V_m\text{d}n}
weitermachen zu können?

Lg, baltic
baltic ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 17.08.2007, 19:44   #18   Druckbare Version zeigen
HeinzMeinz  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 11
AW: Zischen einer Sprudelflasche

Ich muss nochmal auf meine Anfangsfrage zurückkommen:
WARUM ist der Druck in der Flasche höher, als der Luftdruck außerhalb der Flasche? Und eine sehr laienhafte Frage: Wo genau in der Flasche ist der Druck höher, in der Flüssigkeit oder im Gasraum der Flasche, wo sich keine Flüssigkeit befindet?
HeinzMeinz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.08.2007, 20:50   #19   Druckbare Version zeigen
baltic Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.468
AW: Zischen einer Sprudelflasche

Der Druck ist höher, weil in der Abfüllanlage dieser Druck vorgegeben wurde. Kohlenstoffdioxid löst sich zwar recht gut in Wasser, aber wie bei allen Gasen ist die Löslichkeit druckabhängig (bei höherem Druck bessere Löslichkeit). Da man Kohlensäure haben möchte und das Gleichgewicht der Kohlensäurebildung SEHR weit auf Seiten der Edukte liegt (also kaum Kohlensäure gebildet wird, obwohl eine Menge Kohlenstoffdioxid im Wasser ist), wird hier mit höheren Drücken gearbeitet, um ein bisschen mehr Kohlensäure entstehen zu lassen.

Zu der zweiten Frage: In einem System, das sich im Gleichgewicht befindet (und davon sollte man ausgehen, nachdem die Flasche wochenlang rumstand) hat nur EINEN Druck. Der Druck ist (wie die Temperatur) eine intensive Größe, d.h. sie ist eine Eigenschaft des Systems und nicht von Teilen des Systems. Demnach steht sowohl das Gas, als auch das Wasser unter dem selben Druck.

Lg, baltic
baltic ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.08.2007, 20:55   #20   Druckbare Version zeigen
mlmt Männlich
Mitglied
Beiträge: 266
AW: Zischen einer Sprudelflasche

Kann mich nur anschliessen...
mlmt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.08.2007, 15:36   #21   Druckbare Version zeigen
HeinzMeinz  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 11
AW: Zischen einer Sprudelflasche

Ok danke.

*baltic bewunder, da er Chemie auf Diplom studiert*
HeinzMeinz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.08.2007, 18:57   #22   Druckbare Version zeigen
baltic Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.468
AW: Zischen einer Sprudelflasche

Zitat:
Zitat von HeinzMeinz
*baltic bewunder, da er Chemie auf Diplom studiert*
Also... ich glaube, da wirst du hier einigen begegnen...
baltic ist offline   Mit Zitat antworten
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