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Alt 07.08.2007, 13:56   #1   Druckbare Version zeigen
Kakerlake weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 32
Verhalten von Campher-Kristallen auf Wasser

Hallo! Ich bin noch Schülerin und nicht gerade erfahren, was die Chemie angeht. Darum kann ich mir folgendes Experiment auch nicht erklären:

Gibt man Campher-Kristalle auf Wasser, so bewegen sie sich auf der Wasseroberfläche. Gibt man ein Tensid dazu, so werden die Kristalle an den Rand des Gefäßes gedrängt und bewegen sich nicht mehr.

Warum ist das so? Weiß jemand eine Erklärung?
Ich würde mich sehr über eine Atwort freuen.
Kakerlake ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.08.2007, 15:03   #2   Druckbare Version zeigen
Edgar Männlich
Mitglied
Beiträge: 4.044
AW: Verhalten von Campher-Kristallen auf Wasser

Der Kristall löst sich. Diese Lösung erfolgt aber nicht gleichmässig. Dadurch verändert sich die Oberflächenspannung des Wassers, die an sich recht hoch ist. Der Kristall selbst wird durch diese Oberflächenspannung abgestossen. Wenn sie nicht von allen Seiten gleichmässig wirkt, führt das zu 'Ausweich'-Bewegungen.
Ein Tensid vermindert die Oberflächenspannung wesentlich, der Kristall wird nun vom Wasser benetzt.
Edgar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.08.2007, 13:21   #3   Druckbare Version zeigen
Kakerlake weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 32
AW: Verhalten von Campher-Kristallen auf Wasser

Der Kristall löst sich schon, wenn er noch gar nicht benetzt ist? Der Kristall ist doch amphiphil (oder liege ich verkehrt?!)und wird zum Teil vom Wasser abgestoßen, ist also Grund für die konfusen Ausweich-Bewegungen. Und gleichzeitig zu diesen Ausgleichbewegungen löst sich der Kristall.

Das Tensid bildet so eine Schicht auf der Wasseroberfläche, die die Kristalle mechanisch nach außen drängt. Und durch die hydrophoben Seite der Schicht kann das Wasser dann auch den hydrophoben Teil des Kristalls benetzen und die Ausweichbewegungen stoppen.

Hab ich das jetzt richtig aufgefasst?!
Kakerlake ist offline   Mit Zitat antworten
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