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Alt 31.07.2007, 11:34   #1   Druckbare Version zeigen
SometimesChemie Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 3
Titration mit unbekannter Säure

Hallo,
Ich habe in der Schule ein Titrations-Praktikum gemacht!
Man musste Natronlauge in eine Bürette füllen und dann eine unbekannte Säure so lange titrieren bis sie neutral wurde.
Jetz habe ich ein Ergebniss der Menge der benötigten Natronlauge , habe aber keine Ahnung wie ich nun darauf kommen soll um welche Säure es sich handelt!
Bitte um Hilfe!
Grüße
SometimesChemie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.07.2007, 11:36   #2   Druckbare Version zeigen
Joern87 Männlich
Mitglied
Beiträge: 7.390
AW: Titration mit unbekannter Säure

Der ÄP liegt also bei pH 7 ?

dann hast du eine starke, einprotonige Säure.
__________________
mfg Jörn
Chemiker haben für alles eine Lösung!

Was macht Salz, wenn es pleite ist? Es geht in-Solvenz
Joern87 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.07.2007, 11:37   #3   Druckbare Version zeigen
linkhardy  
Mitglied
Beiträge: 708
AW: Titration mit unbekannter Säure

Hast Du eine Titrationskurve, pH-Wert gegen Verbrauch an NaOH?
linkhardy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.07.2007, 11:39   #4   Druckbare Version zeigen
SometimesChemie Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 3
AW: Titration mit unbekannter Säure

Ich habe keine Titrationskurve , allerdings kann ich euch den Endwert geben: 10,1 ml NaOH führten zur Neutralisation der Säure x ! Bis zu ca.6 ml NaOH tat sich kaum etwas am PH-Wert!
SometimesChemie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.07.2007, 11:41   #5   Druckbare Version zeigen
Robin235 Männlich
Mitglied
Beiträge: 686
AW: Titration mit unbekannter Säure

Hallo!

Eigentlich würde ich sagen, dass diese Aufgabe nicht lösbar ist!

Und auf keinen Fall mit den zahlreichen daten, die du gepostet hast

*(oh sehe gerade, dass du welche ergänzt hast, sorry )

Also normalerweiße titriert man etwas um Konzentration oder Menge herauszubekommen, die Titration ist also vor allem ein quantitatives Verfahren!
Aber bis jetzt ist mir wohl etgangen, das ich zur analyse einer Unbekannten säure einfach ein Titration durchführen muss??

Sofern du nicht die Art der Säure, stark schwach, einprotonig, mehrprotonig wissen möchtest kann man so damit wenig anfangen.

Hast du also noch irgendwelche Daten?
Robin235 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.07.2007, 11:43   #6   Druckbare Version zeigen
linkhardy  
Mitglied
Beiträge: 708
AW: Titration mit unbekannter Säure

aus dem wert alleine hast du keine chance auch nur annähernd herauszufinden, um was für eine säure es sich handeln könnte. das einzige was du angeben kannst ist evtl. die konzentration der H+ in deiner lösung, wenn du das volumen der zu titrierenden säure hast, die du in der vorlage hattest.
linkhardy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.07.2007, 11:46   #7   Druckbare Version zeigen
SometimesChemie Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 3
AW: Titration mit unbekannter Säure

5ml Der unbekannten Säure verdünnt mit 200 ml Wasser!
das ist auch schon alles was ich habe
Ich denke ich werde jetz einfach weiter machen und halt die Frage auslassen
Danke für die Antworten!
SometimesChemie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.07.2007, 15:00   #8   Druckbare Version zeigen
mlmt Männlich
Mitglied
Beiträge: 266
AW: Titration mit unbekannter Säure

Normalerweise verwendet man in der Schule für solche Sachen verdünnte Salzsäure HCl (einprotonige Säure) oder verdünnte Schwefelsäure (zweiprotonige Säure, wird da schon etwas komplizierter).

Ich schätze einmal dass es sich um Salzsäure oder Schewfelsäure mit einer Konzentration um 1 mol/l gehandelt hat. Ist aber nur eine Vermutung.

Wenn du jetzt wissen willst wie hoch die Konzentration deiner Säure ist (Titration ist ein quantitatives Verfahren, kein qualitatives, d.h. du kannst nicht so einfach herausfinden um welche Säure es sich handelt, sondern wie konzentriert die Säure ist, welche Säure muss bekannt sein).

Die Verdünnungsformel ist in diesem Fall das Mittel der Wahl.
Konzentration Lauge * Volumen Lauge = Konzentrazion Säure * Volumen Säure

c(NaOH) * V(NaOH) = c(HCl) * V(HCl)

also: c(HCl) = (c(NaOH) * V(NaOH))/V(HCl)

Wenn es sich allerdings z.B. um Schwefelsäure handeln würde, müßtest du das Ergebnis noch durch 2 dividieren, weil es sich um eine zweiprotonige Säure handelt.
Die Verdünnungsformel kann man sich auch leicht herleiten, wenn es jemand genauer wissen möchte.
mlmt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.07.2007, 19:49   #9   Druckbare Version zeigen
pesti Männlich
Mitglied
Beiträge: 49
AW: Titration mit unbekannter Säure

Du kannst doch vor Beginn der Titration den pH-Wert messen und dann alle 2ml oder so wieder den pH-Wert messen und somit eine Titrationskurve zeichnen!Daran siehst du auch, ob es sich um eine ein- oder zwei- oder dreiprotonige Säure handelt...dann kannst du anhand des Äquivalenzpunktes doch sehen, was es für eine Säure ist, indem du dadurch graphisch den pKs-Wert ermittelst und diesen pKs-Wert in einer Tabelle im Buch nachschlägst...der pKs-Wert ist ja bei jeder Säure gleich! Sollte also kein Problem sein!
pesti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.07.2007, 21:59   #10   Druckbare Version zeigen
mlmt Männlich
Mitglied
Beiträge: 266
AW: Titration mit unbekannter Säure

Zitat:
Zitat von pesti Beitrag anzeigen
...der pKs-Wert ist ja bei jeder Säure gleich! Sollte also kein Problem sein!
Der pKs-Wert ist eben nicht bei jeder Säure gleich.

Glaube aber dass das mit den pKs-Wert ausrechnen hier doch etwas hochgestochen ist, und ihm nur eine Angabe fehlt. (Vielleicht vergessen zu notieren.)
mlmt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.07.2007, 22:12   #11   Druckbare Version zeigen
pesti Männlich
Mitglied
Beiträge: 49
AW: Titration mit unbekannter Säure

Zitat:
Zitat von mlmt Beitrag anzeigen
Der pKs-Wert ist eben nicht bei jeder Säure gleich.
Ich meinte auch nicht dass jede Säure den gleichen pKs-Wert hat, sondern dass jede Säure ihren eigenen spezifischen pKs-Wert hat (zumindest jede Protonierungsstufe) an der man die Säure identifizieren kann...und deshalb isses die einzigste mir erdenkliche Art ne Säure zu identifizieren!
pesti ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 13.01.2009, 00:50   #12   Druckbare Version zeigen
Ann  
Mitglied
Beiträge: 54
AW: Titration mit unbekannter Säure

Der Beitrag ist zwar schon ne Weile her, aber da ich auch gerde überlege, ob man von einer Titartionskurve auf eine Säure schließen kann, ziehe ich den beitrag mal hoch.

=> Zum letzten Beitrag:
Jede Säure hat zwar ihre(n) spezifische(n) pKs-Wert, aber wenn ich die Säure verdünne , so wie der Theradsteller, das auch gemacht hat, werde ich ja einen anderen Verlauf der Kurve haben, also einen wo der Startpunkt bei einem höheren pH-wert beginnt als ohne Verdünnung. Oder seh ich das irgendwie falsch??
=> Folglich würde ich sagen, dass man von den Pufferpunkten, die man erhält keine Aussage über die Art der Säure machen kann.

Zum Erhalten der Äquivalenpunkte und Halbäquivalenzpunkte (also pKs-Wert) benötige ich natürlich nach wie vor die gleiche Stoffmenge an Base (wenn man von der Verdünnung nichts entnimmt zur Titration) - an der Stoffmenge durch die Säure ändert sich ja nichts durch die Zugab von Wasser.

LG
Ann
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