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Alt 25.06.2007, 15:07   #1   Druckbare Version zeigen
jjulii weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 57
Gehaltsbestimmung nach Europäischem Arzneibuch

hallo an alle,

ich mache eine ausbildung zur pta und habe folgendes problem. am ende einer titration bestimmen wir mit folgender formel den gehalt: m= (x/y) * V * c * F * M. nun meinte meine lehrerin, unbedingt den faktor der einwaagen zu berücksichtigen. meiner meinung nach errechnet sich dieser doch aus "ist durch soll", oder? in meinen unterlagen habe ich aber rechnungen, wo dieser mit "soll durch ist" ermittelt wurde. naja, was stimmt denn jetzt? wär nett, wenn mir einer helfen könnte.

lieben gruß, jjulii
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Alt 25.06.2007, 17:08   #2   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: Gehaltsbestimmung nach Europäischem Arzneibuch

Ich hasse es, wenn jemand Titrationen oder andere stöchiometrische Aufgabestellungen mithilfe fertiger "Formeln" auswerten will. Wofür stehen eigentlich all diese Grössen deiner "Formel" ? - noch nicht mal das hast du uns gesagt. Ferner : was meinst du mit "Einwaagefaktor" ? Poste die Aufgabenstellung mit allen Informationen, dann kann man wenigstens nachvollziehen, woher deine "Formel" stammt und wie sie anzuwenden ist !

lg
EDIT O.K. ich sehe jetzt in etwa, was das ganze soll : m steht für eine Masse, die sich ergibt aus dem Produkt eines Volumens und einer Konzentration und eines Titerfaktors - das ganze multipliziert mit einer molaren Masse. Was x/y soll erschliesst sich mir nicht so direkt. WEnn du die so berechnete MAsse durch die Einwaage teilst und das ganze mal hundert nimmst bekommst du den Prozentgehalt. Hilft das ?
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"Old geochemists never die, they merely reach equilibrium." (Antonio C. Lasaga ?)
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Alt 25.06.2007, 19:10   #3   Druckbare Version zeigen
jjulii weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 57
AW: Gehaltsbestimmung nach Europäischem Arzneibuch

wow ... echt nette antwort. sorry, dass nicht nur chemie-genies auf dieser erde existieren. war lediglich ne frage und hatte mir eigentlich erhofft, eine ganz normale antwort zu bekommen. naja, wohl nicht möglich ... danke für die hilfe. jjulii
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Alt 25.06.2007, 20:00   #4   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: Gehaltsbestimmung nach Europäischem Arzneibuch

Zitat:
Zitat von jjulii Beitrag anzeigen
wow ... echt nette antwort. sorry, dass nicht nur chemie-genies auf dieser erde existieren. war lediglich ne frage und hatte mir eigentlich erhofft, eine ganz normale antwort zu bekommen. naja, wohl nicht möglich ... danke für die hilfe. jjulii

Ja, echt nett von mir ! Ich habe immerhin versucht in 10 Zeilen dich auf die richtige Spur zu bringen damit du was dazulernst. Viel einfacher wäre es gewesen dir zu sagen : "So und so machst du's" Punkt fertig. Lerneffekt ? Null.

lg
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Alt 25.06.2007, 20:10   #5   Druckbare Version zeigen
jjulii weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 57
AW: Gehaltsbestimmung nach Europäischem Arzneibuch

ehrlich gesagt ist meine frage noch nicht so ganz beantwortet. also:
m: Masse des Analyt
M: Molmasse des Analyt
x/y: Verhältnis Analyt(x) zu Maßlösung(y)
V: Verbrauch der Maßlösung
c: Konzentration der Maßlösung
F: Faktor der Maßlösung
und unsere lehrerin meinte nun, dass wir zu der unten aufgeführten formel noch den faktor der eiwaage hinzumultiplizieren sollen. als beispiel für den faktor der einwaage nannte sie die soll-einwaage durch die ist-einwaage. und mir ging es eben darum, ob dies so stimmt, oder ob nicht "ist-einwaage durch soll-einwaage" richtiger wäre!?
hoffe, ihr könnt damit jetzt was anfangen. gruß, jjulii
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Alt 25.06.2007, 20:58   #6   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: Gehaltsbestimmung nach Europäischem Arzneibuch

Gut, verstehe ich das richtig, dass du mit diesem "Einwaagefaktor" multiplizieren willst, um herauszufinden, welche Masse der zu bestimmenden Substanz in deiner Einwaage gewesen wäre, wenn du exakt die im AB angegebene Masse eingewogen hättest ? In dem Fall musst du mit Soll/Ist multiplizieren.

Ich finde diese Vorgehensweise allerdings so umständlich, dass ich nicht verstehe, weshalb man Leuten solche Akrobatien zumutet. Es ist doch viel einfacher, man teilt die nach deiner Formel erhaltene MAsse durch die tatsächliche Masse der Einwaage und multipliziert mit 100 : dann erhält man ja den Gehalt in Prozent der Analyse. Der Umweg von Soll- und Ist-Einwaage ist doch überflüssig.

lg
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Alt 26.06.2007, 07:52   #7   Druckbare Version zeigen
jjulii weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 57
AW: Gehaltsbestimmung nach Europäischem Arzneibuch

habe jetzt ein skript gefunden, in dem steht, dass es beim Einwiegen ja fast unmöglich ist, die theoretische Einwaage genau zu erhalten. Man erhält also nur eine praktische Einwaage. Und hier könne man den Faktor ohne Titration einfach errechnen, nämlich: m(prakt.)/m(theoret.), d.h. ist/soll, oder?
naja, weiß selber nicht wirklich, was meine lehrerin mit dem faktor will. und ob nun ist/soll oder soll/ist ist mir immer noch unklar, da jeder was anderes sagst:-(
gruß
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Alt 26.06.2007, 20:02   #8   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: Gehaltsbestimmung nach Europäischem Arzneibuch

Zitat:
Zitat von jjulii Beitrag anzeigen
naja, weiß selber nicht wirklich, was meine lehrerin mit dem faktor will. und ob nun ist/soll oder soll/ist ist mir immer noch unklar, da jeder was anderes sagst:-(
gruß
Es ist dir unklar, weil du dich weigerst, dich mit den Grundlagen auseinanderzusetzen. Ich habe es dir lang und breit erklärt, aber mit dir ist es, als ob man mit der Wand redete.
__________________
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Alt 26.06.2007, 22:15   #9   Druckbare Version zeigen
jjulii weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 57
AW: Gehaltsbestimmung nach Europäischem Arzneibuch

dankeschön ... hat mir echt sehr weitergeholfen. letztlich habe ich dann heute nochmal nachgefragt und meine antwort auf diesem wege erhalten.
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