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Alt 06.06.2007, 12:55   #1   Druckbare Version zeigen
hans16542 Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 55
spezielle Redoxreaktionsgleichung

Hallo,
ich schreibe nächste Woche ne sehr wichtige Chemiearbeit. Hab eigentlich alles verstanden außer das Thema Redoxreaktion. Ich habt die anderen Themen gelesen doch auf meine Frage gab es keine Antwort. Wäre super wenn Ihr mir helfen könntet:
1.
Weiß net ob des stimmt:
4Al+3O2(klein) --> 2AL2(klein)O3(klein)
Al---->Al³+ +3e-(oben)
O2(klein)+4e-(oben)---->2O²-(oben)
4Al+3O2(klein)--->4Al³+ +6O²-(oben)

2. Mein Problem ist immer von der Anfangsgleichung wie z.B
3Na+N2(klein)---->Na3(klein)N in die Teilgleichungen umzuformen also in Oxidation und Reduktion. Was wird mitgenommen??Welche Zahlen aus der Anfangsgleichung??Bei mir im Heft ist das total unterschiedlich einmal wird eine 2(klein) mitgenommen einmal eine 3 vor der Gleichung nicht. Gibt es da eine Regel??

Wäre echt suuuuuupppppii wenn Ihr mir helfen würden. Bin echt schon am Boden.
Danke
hans16542 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.06.2007, 15:48   #2   Druckbare Version zeigen
Bergler Männlich
Mitglied
Beiträge: 2.416
AW: Hilfe bei spezieller Redoxreaktionsgleichung

Aus der Anfabgsgleichung werden nur die Indizes mitgenommen, z.B. O2.
In deinem Falle:
Anfangsgleichung: 4Al+3O2=> 2AL2O3
Daraus ergibt sich die Oxidation: Al => Al3++ 3e-
Und die Reduktion: O2+ 4e- => 2O2-
(Tipp: Formuliere die einzelnen Teilreaktionen mit möglichst wenigen Molekülen. Die Vorfaktoren ergeben sich beim Ausgleichen)

Ausgleichen der Gleichungen: Bei der Oxidation werden 3 Elektronen frei, bei der Reduktion werden 4 Elektronen verbraucht. Kleinstes Gemeinsames Vielfaches aus 3 und 4 sind 12; d.h. die Oxidationsgleichung mit 4 und die Reduktionsgleichung mit 3 mal nehmen. Es ergibt sich:
Ox: 4 Al => 4 Al3++ 12e-
Red: 3 O2+ 12e- => 6 O2-
Wenn du die Gleichungen jetzt zusammenschreibst, kürzen sich die Elektronen raus und es ergibt sich:
4 Al + 3 O2 => 4 Al3+ + 6 O2-
(d.h. dein Vorschlag war richtig)

Nun kann man noch, um die Gleichung zu verschönern, die einzelnen Ionen zusammenschreiben (muss aber nicht sein).

Mit obigen Schema kannst du alle (naja fast alle: es gibt wenige Ausnahmen) Redoxgleichungen lösen.

Gruß Bergler
Bergler ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.06.2007, 16:06   #3   Druckbare Version zeigen
Cisko  
Mitglied
Beiträge: 24
AW: Hilfe bei spezieller Redoxreaktionsgleichung

hallo hans

ich weiß nicht was du jetzt für eine frage hast?
1. 4Al+3O2(klein) --> 2AL2(klein)O3(klein) was is daran falsch oder war die aufgabenstellung stelle aus Alu und Sauerstoff Aluminiimoxid her?


2mit den zwischenschritten is das eigentlich recht einfach schau dir einfach das Periodensystem an und schau was du für Elemente du hast und wo sie stehen (z.b. Al 3te Haubtgruppe), bedeutet es ist ein Elektronendonator, O 6te Haubtgruppe ein Elektronenakzeptor. Jetzt nurnoch abzählen wievie Elektronen es zum Edelgaszustand braucht und schon hast du die gleichung gelöst. Und mit den Zahlen es kommt darauf an was du einsetzt

einmal ein paar beispiele.

Du willst Eisenoxid herstellen

brauchst dafür Eisen (Fe) und Sauerstoff (O)

So nun ist die frage welches Eisen du herstellen willst.
Eisen(II)oxid FeO

oder Eisen(III)oxid Fe2O3

Die Römischezahl hinter dem ersten Element gibt immer die Oxidationsstufe an.

Sagen wir mal du willst Eisen(II)oxid herstellen

bedeutet du musst Fe als Element und O2 einsetzten.

So Eisen gibt 2Elektronen bis es seinen Edelgaszustand erreicht hat ab, aber der Sauerstoff braucht 4 Elektronen (2*2).
Somit kommst du dann auf die Gesammtgleichung von
2Fe + O2 --> 2 FeO

mit Eisen(III)oxid brauchst du natürlich erstens mehr Eisen 2tens mehr Sauersoff

Eisen nimmt nun 3 Elektronen auf, Sauerstoff gibt aber wieder nur 4 ab.

bedeutet du hättest jetzt ein elektron zuviel wenn du jetzt nur so einsetzten würdest.

also müssen wir die elektronen die abgegeben werden und die die aufgenommen werden gleichsetzten.

wenn dies getan ist kommtst du auf eine Gesammtgleichung die so aussieht:

4Fe + 3O2 ---> 2 Fe2O3

hoffe du hast das jetzt nen bischen besser verstanden und der post war nicht alzu lang für dich^^

Achso und die gleichung oben so wie du sie aufgeschrieben hast ist richtig.
__________________
Auf einer günen, weiß gestichenen Bank saß ein blondgelockter Jünglich mit kohlrabenschwarzen Haar. Neben ihm ne alte Schrulle von knapp 20 Jahr, hatte eine Butterstulle die mit Schmalz bestichen war.

Etwa so ist es immer verwirrend :)
Cisko ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.06.2007, 20:03   #4   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Hilfe bei spezieller Redoxreaktionsgleichung

Bitte die Formatierungshilfen zum Hoch- und Tiefstellen benutzen:

Zum Probieren : http://www.chemieonline.de/forum/forumdisplay.php?f=27

So ist das quasi nicht lesbar. Danke.
bm ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 09.06.2007, 13:34   #5   Druckbare Version zeigen
hans16542 Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 55
AW: Hilfe bei spezieller Redoxreaktionsgleichung

Hallo,
hab irgendwie immer noch Probleme.
1.) Nommal zu Bergler:
Wenn nur Indizies mitgenommen werden wo kommt dann bei der Reduktion dass her 2O2-?
Und warum haben Sie einen anderen Weg wie Cisko. Er zäählt ja irgendwie bis es ein Edelgas ist??
2.)Ich weiß nicht was los is aber ich habe es einfach net geschnallt. Kann jemand das einfach noch einmal für ganz dumme erklären. Wo man genau was gucken muss usw. (z.B auch das Abzählen bis zum Edelgaszustand///klappt doch gar net zb. bei 4Al+3O2=> 2AL2O3 >>da wäre es doch bei Al 6 und bei O 3 oder?

Also bitte erklärt mir das nochmal übersichtlich und detailliert.
Wäre echt supper, stehe später dann auch anderen bei Hilfe bei.
Vielen Dank im Vorraus
Daniel
hans16542 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.06.2007, 17:59   #6   Druckbare Version zeigen
hans16542 Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 55
AW: Hilfe bei spezieller Redoxreaktionsgleichung

Bitte helft mir
Ist echt dringenddd
Wääääärrrrreee supppppperrrrr neeeetttt.

Daniel
hans16542 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.06.2007, 18:02   #7   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Hilfe bei spezieller Redoxreaktionsgleichung

Formuliere nochmal die Frage konkret.
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.06.2007, 18:42   #8   Druckbare Version zeigen
hans16542 Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 55
AW: Hilfe bei spezieller Redoxreaktionsgleichung

Ok
Die anderen haben mir zwar weitergeholfen aber richtig verstanden habe ich es noch nicht.
Z.B: Anhand des Beispiels Natriumjodid + Bromwasser
  • Kann mir jemand einfach übersichtlich genau die Einzelschritte erklären wie die Redoxreaktion gemacht wird
    Das soll für alle Redoxreaktionen gelten
    (Was wird aus Anfangszeile mitgenommen? Welche Oxzahlen? Warum nur bei manchen Zalen? Wie werden einzelnen Schritte gemacht?
hans16542 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.06.2007, 18:51   #9   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Hilfe bei spezieller Redoxreaktionsgleichung

Natrium steht in der ersten Hauptgruppe, bildet also einwertige Kationen : Na+

Brom und Iod steht in der siebten Hauptgruppe, bildet also einwertige Anionen: X-

Natriumjodid + Bromwasser

Brom ist ein stärkeres Oxidationsmittel als Iod, also wird Iodid zu Iod oxidiert und Brom zu Bromid reduziert.

2 I- -> I2 + 2 e- |Oxidation
Br2 + 2 e- -> 2 Br- | Reduktion
-----------------------------------------------------

2 I- + Br2 + 2 e- -> I2 + 2 e- + 2 Br- | Redoxreaktion

Streichen was rechts und links gleich.

2 I- + Br2 -> I2 + 2 Br- | Redoxreaktion

Na+ ist einfach das Gegenion, es hat auf die Reaktion keinen Einfluss. Wir ergänzen es am Schluss.

2 NaI + Br2 -> I2 + 2 NaBr

Hilft das?
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2007, 15:36   #10   Druckbare Version zeigen
hans16542 Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 55
AW: Hilfe bei spezieller Redoxreaktionsgleichung

Danke ersteinmal für die Antwort. Sie hat mir geholfen.

Klar ist mir wenn ich die Teilgleichung von Oxidation und Reduktion habe wie ich dann auf die Redoxreaktion komme. Klar ist auch wer oxidiert und reduziert hat aber ich habe noch immer nicht genau verstanden wie ich auf die Teilgleichung komme (Oxidation und Reduktion)
1. Bei 2Mg+O2--->2MgO
Wie komme ich bei der Reduktion auf O2+4e- --->202-
Wo kommen die Zahlen her?? Kann das jemand detailliert
erklären?
2.Bei Natriumjodid + Bromwasser
Wie komme ich bei der Oxidation auf 2I---->I 2+2e-
Bei Oxidationen wie in 1 steht immer ein Element(Mg,Cl)--->
doch bei Natriumjodid+Bromwasser steht 2I-. Warum?

Im allgemeinen würde es mir reichen wenn jemand einfach erklärt wie man auf die Oxidation und Reduktion Teilgleichung kommt. (Wo kommen alle Zahlen vor den Elementen, Verbindungen her und wie wird ausgeglichen). Aber diesmal detailliert und einfach.

Ich weiß, dass es eigentlich nicht so schwer ist aber bitte helft mir. Übermorgen schreib ich die Klassenarbeit.
Vielen Dank für eure Bemühungen
Daniel
hans16542 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.06.2007, 16:21   #11   Druckbare Version zeigen
hans16542 Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 55
AW: Hilfe bei spezieller Redoxreaktionsgleichung

Kommt schon ist echt wichtig bitte nur des einen Mal

Biittteee!!
hans16542 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.06.2007, 23:17   #12   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Hilfe bei spezieller Redoxreaktionsgleichung

Ich denke da fehlt es an Grundlagen.

Angestrebt wird immer eine Edelgaskonfiguration mit 8 Valenzelektronen. (Keine Kritik wegen der starken Vereinfachung!)

Elemente der ersten Gruppe im Periodensysten haben 1 Valenzelektron. Durch Abgabe desselben erreichen sie die Edelgaskonfiguration der nächst tieferen Periode. Sie bilden also E+-Kationen.

Elemente der zweiten Gruppe im Periodensysten haben 2 Valenzelektronen. Durch Abgabe desselben erreichen sie die Edelgaskonfiguration der nächst tieferen Periode. Sie bilden also E2+-Kationen.

Elemente der dritten Gruppe im Periodensysten haben 3 Valenzelektronen. Durch Abgabe desselben erreichen sie die Edelgaskonfiguration der nächst tieferen Periode. Sie bilden also E3+-Kationen.

..

Elemente der fünften Gruppe im Periodensysten haben 5 Valenzelektronen. Durch Abgabe desselben erreichen sie die Edelgaskonfiguration der nächst tieferen Periode. Sie bilden also E5+-Kationen.

Allerdings können sie auch drei Elektronen aufnehmen und bilden dann Anionen E3-. Sie erreichen damit die Edelgaskonfiguration der nächst höheren Periode.

Elemente der sechsten Gruppe im Periodensysten haben 6 Valenzelektronen. Durch Abgabe desselben erreichen sie die Edelgaskonfiguration der nächst tieferen Periode. Sie bilden also E6+-Kationen.

Allerdings können sie auch zwei Elektronen aufnehmen und bilden dann Anionen E2-.

Elemente der siebten Gruppe im Periodensysten haben 7 Valenzelektronen. Durch Abgabe desselben erreichen sie die Edelgaskonfiguration der nächst tieferen Periode. Sie bilden also E7+-Kationen.

Allerdings können sie auch ein Elektron aufnehmen und bilden dann Anionen E-.
bm ist offline   Mit Zitat antworten
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