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Alt 04.06.2007, 21:27   #16   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
AW: latentwärmespeicher mit Natriumpyrophosphat

Ich meinte das Berechnungsverfahren.
Soundsoviel kJ/mol werden frei, und soundsoviel kJ/mol werden zum Erwärmen des Wassers benötigt. Durch welchen Prozess die Wärme entsteht, spielt gar keine Rolle (könnte auch ein Teelicht sein).
So wars gemeint...

Und ob Natriumpyrophosphat überhaupt unterkühlte Schmelzen fabriziert, steht natürlich in den Sternen. Fixiersalz tuts, wird aber nicht heiß genug.

Ich biete ein anderes Verfahren an: statt ner unterkühlten Schmelze oder übersättigten Lösung Molekularsiebe verwenden und eine entsprechende Menge Wasser draufgeben. Das wird heiß genug...

Gruß,
Franz
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Alt 05.06.2007, 12:22   #17   Druckbare Version zeigen
itch  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 10
AW: latentwärmespeicher mit Natriumpyrophosphat

was hat es mit diesen molekularsieben auf sich. im internet habe ich gefunden das das Zeolithe sind, welche in der lage sind viel zu absorbieren. in wie fern kann mir das weiterhelfen.

ich denke ich bin vielleicht falsch an die sache ran gegangen in dem ich mich gleich auf diese salzgeschichte gestuertzt habe.

ich formuliere mein anliegen mal neu:

ich suche einen stoff, welcher durch eine möglichst simple handlung sich selbst soweit erhitzt, dass ich damit ca. 300 ml wasser heiß machen kann.
wichtig ist, dass dieser dadurch nicht zu schnell verschleißt, dass er ungiftig ist, dass ich es mit hausmitteln wieder bereit machen kann (also wenn ich zb etwas über 100 grad erhitzen muss ist das fuer mich keine option).

bisher habe ich:

-übersättigte lösung, ausgelöst durch metalplättchen, energierückführung durch kochen, verschleiß gering
-unterkühlte schmelze, ausgelöst durch metallplättchen, energierückführung durch kochen?, verschleiß gering (schätze ich)
-oxidation (bundeswehrhandwärmer), ausgelöst durch wasser, einfach so wiederverwendbar, verschleiß unbekannt
-molekularsiebe, ausgelöst durch wasser?, wiederverwendbarkeit unbekannt, verschleiß unbekannt

vielleicht kann mir jemand sagen, was ich jeweils für vor und nachteile habe.
ich suche nach der einfachsten lösung, und der effektivsten, also die, bei der ich am wenigsten von dem stoff brauche.
itch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.06.2007, 18:00   #18   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
AW: latentwärmespeicher mit Natriumpyrophosphat

Molekularsiebe werden sehr heiß, wenn man Wasser drauftut.
Das adsorbierte Wasser lässt sich durch Ausheizen wieder entfernen.
Lässt sich beliebig wiederholen.
Wobei hier natürlich destilliertes Wasser zu verwenden ist.

Gruß,
Franz
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Alt 05.06.2007, 18:09   #19   Druckbare Version zeigen
itch  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 10
AW: latentwärmespeicher mit Natriumpyrophosphat

wie heiß wird das denn. und koennte man die dann auch in ner microwelle ausheizen
itch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.06.2007, 18:11   #20   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
AW: latentwärmespeicher mit Natriumpyrophosphat

Es wird über 100 °C heiß.

Keine Ahnung, ob das mit ner Mikrowelle geht.
Müsste man ausprobieren.

Gruß,
Franz
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Alt 06.06.2007, 13:14   #21   Druckbare Version zeigen
itch  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 10
AW: latentwärmespeicher mit Natriumpyrophosphat

ist bei diesen molekularsieben jetzt die hitzeentwicklung abhängig von der zugegebenen wassermenge? und muss es wirklich destilliertes wasser sein
itch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.06.2007, 17:57   #22   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
AW: latentwärmespeicher mit Natriumpyrophosphat

a) Ja, bis zu der Wassermenge, die die Siebe binden können.
b) Ja, außer Du willst die Siebe durch Kalkablagerung nach und nach unbrauchbar machen.

Gruß,
Franz
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Alt 09.01.2009, 12:09   #23   Druckbare Version zeigen
HackfleischHassenerHacker  
Mitglied
Beiträge: 4
AW: latentwärmespeicher mit Natriumpyrophosphat

danke hat mir sehr geholfen gratz ich^^
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