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Alt 17.05.2007, 16:12   #1   Druckbare Version zeigen
Isaak  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 28
Standardwasserstoffelektrode

Moin, moin,

eine ganz wichtige Frage:

Standartwasserstoffelektrode...hat ja T=25°C, c= 1 mol/l, p = 1013 hPa
Frage ist nun: was passiert, wenn da H2 reingespült wird?
Also bildet sich da H3O+, oder was?
Oder was bewirkt die Platin-elektrode da?

Bitte um schnelle antwort!!
Isaak
Isaak ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2007, 16:40   #2   Druckbare Version zeigen
linkhardy  
Mitglied
Beiträge: 708
AW: Standartwasserstoffelektrode

Kommt drauf an!

Wenn an der Platinelektrode ein Elektronenüberschuß vorhanden ist, reagieren Oxoniumionen mit den Elektronen und es entsteht schlußendlich molekularer Wasserstoff in Form von Gasbläschen und Wasser.

Wenn an der Platinelektrode ein Elektronenmangel vorliegt, gibt der Wasserstof seine Elektronen ab und es entstehen Oxoniumionen
linkhardy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2007, 17:00   #3   Druckbare Version zeigen
Isaak  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 28
AW: Standartwasserstoffelektrode

okay, danke, das hab ich verstanden.

jetzt nur noch eine frage (sorry, arbeite der an meiner facharbeitspräsentation )
das elektrische Potential existiert aufgrund der verschiedenen Sublimationenergien, Ionisierungsenergien und Solvatationsenergien der Metalle, oder?
Die Oxidation findet doch dort statt wo der Energieaufwand möglichts gering ist, die Reduktion an der Elektrode, wo die Energiefreisetzung möglichts hoch ist, oder?
Isaak ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2007, 17:06   #4   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Standardwasserstoffelektrode

Bitte auf die Rechtschreibung achten! Vorhandene Hilfen in Anspruch nehmen .
Die deutsche Sprache kennt Gross-/Kleinschreibung und Zeichensetzung.

Zumindest die Überschrift sollte richtig sein. Geändert.
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2007, 18:14   #5   Druckbare Version zeigen
Isaak  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 28
AW: Standartwasserstoffelektrode

Zitat:
Zitat von Isaak Beitrag anzeigen
das elektrische Potential existiert aufgrund der verschiedenen Sublimationenergien, Ionisierungsenergien und Solvatationsenergien der Metalle, oder?
Die Oxidation findet doch dort statt wo der Energieaufwand möglichts gering ist, die Reduktion an der Elektrode, wo die Energiefreisetzung möglichts hoch ist, oder?
Kann mir das vielleicht noch jemand beantowrten bitte? Ist ganz wichtig!
Danke !
Isaak ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 17.05.2007, 18:19   #6   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Standardwasserstoffelektrode

Das verstehe ich jetzt nicht.

In der Elektrode bildet sich

1/2 H2 <==> H+ + e- | E0 = 0 V
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Alt 17.05.2007, 18:42   #7   Druckbare Version zeigen
Isaak  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 28
AW: Standardwasserstoffelektrode

Ich meine Potentiale allgemein;
Wovon die bestimmt werden!
Wieso z.B. Zn//Zn2+ ein anderes Potential hat als Cu//Cu2+, obwohl in beiden Halbzellen die Konzentration c = 1 mol/l vorliegt.
Das Potential einer Elektrode bei der Konzentration c ungleich 1 kann man doch mit Hilfe der Nernst-Gleichung berechnen oder?
E = E0 + 0,059V/z mal log (c) [Also das ist ja vereinfacht, R und F und T sind eingesetzt und ln ist in log umgerechnet worden]
Isaak ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2007, 20:58   #8   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Standardwasserstoffelektrode

E0 ist eine stoffspezifische Grösse.
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2007, 21:10   #9   Druckbare Version zeigen
Isaak  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 28
AW: Standardwasserstoffelektrode

Ja, das weiß ich ja
E0 (die null wird übrigens, glaube ich, nach oben geschrieben, nicht nach unten)
aber WOVON ist die abhängig?
stimmt das, dass die oxidation abläuft, wo am wenigstens energie aufgewandt werden muss, und die reduktion, wo am meisten energie frei wird?
Isaak ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2007, 21:17   #10   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Standardwasserstoffelektrode

Zitat:
E0 (die null wird übrigens, glaube ich, nach oben geschrieben, nicht nach unten)
Das ist korrekt.

Zitat:
aber WOVON ist die abhängig?
Ob die Elektronen eher fest oder locker gebunden sind.

Zitat:
stimmt das, dass die oxidation abläuft, wo am wenigstens energie aufgewandt werden muss, und die reduktion, wo am meisten energie frei wird?
Verstehe ich nicht. Konkretes Beispiel?
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2007, 21:24   #11   Druckbare Version zeigen
Isaak  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 28
AW: Standardwasserstoffelektrode

Also ich meine nur:
Das Potential ist ja von der Ionisierungsenergie, Sublimationsenergie und Solvatationsenergie abhängig.
Ionisierungs- und Sublimatiosnenergie benötigen Energie, bei der Oxidation. Solvatation macht Energie frei.
Das heißt die benötigte Energie kann man ja eigentlich berechnen mit:
W = WIonisierungs + WSublimation - WSolvatation
und je geringer der Energieaufwand ist, desto besser, oder?
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Alt 18.05.2007, 12:44   #12   Druckbare Version zeigen
Isaak  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 28
AW: Standardwasserstoffelektrode

Okay, aber umgekehrt muss doch auch Energie aufgewendet werden, um ein Elektron aus der Elektrode zu kriegen oder?
Bei der ersten Halbzelle H1 muss z.b. der Energiebetrag von Wges = 10 J aufgewendet werden, damit die Oxidation stattfindet an dieser Elektrode (und bei der Reduktion würde der betrag von Wges = 10 J frei werden.)

Bei der zweiten Halbzelle H2 muss der Energiebetrag von Wges = 27 J aufgewnedet werden.

Dementsprechen würde also die Oxidation bei der ersten Halbzelle H1 stattfinden, die Reduktion bei der zweiten Halbzelle H2, oder?
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