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Alt 13.04.2007, 16:16   #1   Druckbare Version zeigen
mic  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 4
schadstoffe bei keramikherstellung?

hallo.

ich möchte einen steinbackofen bauen. nun habe ich hier einen packen schamott-steine gefunden. sie stammen aus einem brennofen für technische keramik. einige sind gelblich verfärbt, andere sind so weiß wie neu gekauft.

welche ablagerungen werden sich wohl in den steinen befinden und inwieweit ist das ganze gesundheitlich bedenklich?

gruß

mic
mic ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.04.2007, 18:21   #2   Druckbare Version zeigen
rettich Männlich
Mitglied
Beiträge: 5.308
Blog-Einträge: 1
AW: schadstoffe bei keramikherstellung?

Hallo und herzlich willkommen.
Zu Deiner Frage:
Du kannst nicht wissen, mit welchen Materialien die Steine schon in Berührung waren. Also laß die Dinger wo sie sind und kaufe neue.
Ich nin mir nicht mal sicher, ob normale Ziegel nicht ausreichen.
Ich würde mal bei der Backer-Innung nachfragen welche Anforderungen da gestellt werden. Immerhin handelt es sich ja um Lebensmittel.
mfg : rettich
__________________
mfg: rettich

Man kann gar nicht so dämlich denken wie
andere Handeln.
Speziell im Strassenverkehr und im Labor.

Heute ist der erste Tag vom Rest deines Lebens.
rettich ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.04.2007, 13:34   #3   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
AW: schadstoffe bei keramikherstellung?

Wozu die Mühe - Brot kann man auch bequem im Backofen in der eigenen Küche backen. Schwarzbrot in den ersten 30 Minuten bei 310 bis 330°C 'einschießen'.

Feuerfeste Ziegel und den passenden Feuerzement für den Mörtel bekommst Du im Baumarkt. Der Boden besteht meist aus Stahl oder geschliffenen Ziegeln.

In der Bäckerei werden die Backöfen fast nur mehr indirekt mit Gas/Heizöl beheizt. Die dicht nebeneinander liegende Stahlrohre transportieren dabei die Wärme. Kleine Modelle werden elektrisch beheizt. Wichtig ist ein Wasseranschluss für die 'Schwöll'(kräftiger Dampfstoß in den Ofenraum)
Der 'Pizzakoch' mit einem echten Holzofen heizt seinen Ofen direkt mit Hartholz und hält die Glut im Ofen.

Ob der Aufwand wirklich lohnt? Besuch doch einmal ein Backstube und steig in die Ofengrube, da hast Du gleich gute Sicht in den Ofen und mit etwas Glück steht da eine Kiste Bier von der letzten Schicht...
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Alt 14.04.2007, 14:58   #4   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
AW: schadstoffe bei keramikherstellung?

Also ich weis ja nicht was Sie fuer einen Backofen daheim haben, aber fuer gewohnlich ist bei normalen Kuechenbackoefen bei 230-250 Grad Celsius schluss.....
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Alt 14.04.2007, 15:03   #5   Druckbare Version zeigen
kaliumcyanid Männlich
Mitglied
Beiträge: 18.824
AW: schadstoffe bei keramikherstellung?

Einige Backöfen haben doch diese Pyrolyse-Funktion zur Selbstreinigung
kaliumcyanid ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.04.2007, 17:56   #6   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
AW: schadstoffe bei keramikherstellung?

Zitat:
...aber fuer gewohnlich ist bei normalen Kuechenbackoefen bei 230-250 Grad Celsius schluss.....
Soll der Brotlaib mit 2 kg. Endgewicht eine schöne Krume bekommen und die 'Form halten' braucht es erst schon ein wenig Wärme. Die restlichen 2 bis 3 Stunden kann dann bei kühler Temperatur um die 200 – 220°C fertig gebacken werden.
Meist bekommt man heute fast nur noch industriell gefertigtes Schwarzbrot, wobei die Bräunung einfach über Zuckersirup gesteuert wird. Sauerteig als Trockensubstrat im 50 kg Sack…

Beim Bäcker kommen meist nur mehr vorgemischte Halbfabrikate zum Einsatz, die oft ein türkischer Gastarbeiter mit dem Wasser in den Mischer leert – von echtem Handwerk keine Ahnung!

Seinerzeit(vor bald 25 Jahren) wurden bei der Lehrabschlussprüfung noch 5 handgeschlagene Kaisersemmel verlangt – heute muss man froh sein wenn der wenigstens noch Teiglinge aufschleifen kann, und die Semmeln nur mehr aufpresst.

Wer hat schon einen schönen Schinken am Knochen mit ca. 6-7kg Frischgewicht, der in Brotteig gehüllt über 12 Stunden im Ofen bei 230°C reift, probiert? Brotteig später abschlagen und mit frischem Apfelkrenn genießen - ein Gedicht!
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Alt 14.04.2007, 18:36   #7   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
AW: schadstoffe bei keramikherstellung?

Hört sich lecker an - aber 230 °C über 12 h kommt mir arg viel vor...

Gruß,
Franz
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Alt 14.04.2007, 20:27   #8   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
AW: schadstoffe bei keramikherstellung?

Zitat:
Zitat von FK Beitrag anzeigen
Hört sich lecker an - aber 230 °C über 12 h kommt mir arg viel vor...

Gruß,
Franz
Der Schinken kommt nach dem Arbeitstag, so gegen 8:00 Uhr am Morgen in den Ofen. Der Ofen kühlt natürlich bis zum Abend schon langsam bis auf 120°C ab, ehe der neu angefeuert wird…

Die Brotkrume kann man nicht mehr essen – 'totaler Sonnenbrand' da sind selbst Acrylamide kein Thema mehr, denn die schwarze Kruste wird später ohnehin abgeklopft.
Weniger ist nicht – Brot ist ein 'relativ' guter Isolator und eine Kerntemperatur von >80°C, über zwei bis drei Stunden am Knochen soll es schon sein!

Ist aber schon bald 25 Jahre her...
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Alt 14.04.2007, 20:35   #9   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
AW: schadstoffe bei keramikherstellung?

Ach so, es war nur die Anfangstemperatur gemeint...
Das leuchtet schon ein.

Für so einen großen Schinken braucht's schon einige gute Esser...

Gruß,
Franz
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FK ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.04.2007, 17:19   #10   Druckbare Version zeigen
mic  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 4
AW: schadstoffe bei keramikherstellung?

@rettich:
hallo und danke für die antwort.
aber nix für ungut - genau so weit war ich auch schon :-)

gruß

mic
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