Allgemeine Chemie
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Alt 11.04.2007, 16:25   #1   Druckbare Version zeigen
~Sternchen~ weiblich 
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Themenerstellerin
Beiträge: 47
Alkohole

Kann mir jemand erklären,wieso ethanol beispielweise keine säure ist?? Das versteh ich nicht es kann doch ein proton abgeben und somit eintsteht doch ein alkoholation??!und das ist doch die definition einer säure?
~Sternchen~ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2007, 16:35   #2   Druckbare Version zeigen
kaktustk Männlich
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Beiträge: 750
AW: Alkohole

Nach Arrhenius ist Ethanol keine Säure, du definierst nach Broenstedt.
kaktustk ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2007, 16:46   #3   Druckbare Version zeigen
~Sternchen~ weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 47
AW: Alkohole

Aber wieso ist die defintion denn anders..die kannte ich noch gar nicht??
Und dann noch eine frage können alkohole beispielweise mit natronlauge denn salze bilden?
~Sternchen~ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2007, 16:51   #4   Druckbare Version zeigen
~Sternchen~ weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 47
AW: Alkohole

Arrhenius definiert säuren aber doch als verbindungen,die in wässriger lösung h+ ionen abgeben..das tut ethanol doch?? ich bin ganz verwirrt
~Sternchen~ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2007, 16:52   #5   Druckbare Version zeigen
kaktustk Männlich
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Beiträge: 750
AW: Alkohole

1.) Prüfe mal Arrhenius-, Broenstedt-, Lewis-Säure-Base Definitionen auf die Zeit, wann sie aufgestellt wurden.

2.) Natronlauge kann mit Alkoholen Salze bilden.

Zitat:
Arrhenius definiert säuren aber doch als verbindungen,die in wässriger lösung h+ ionen abgeben..das tut ethanol doch?? ich bin ganz verwirrt
Also mein pH-Papier ist nie rot geworden, als ich es in wässrige Ethanollösung gehalten habe.
kaktustk ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2007, 16:58   #6   Druckbare Version zeigen
~Sternchen~ weiblich 
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Themenerstellerin
Beiträge: 47
AW: Alkohole

Wie würde denn ein beispiel für ein salz aus einem alkohol und natronlauge aussehen?
Und wieso ist die definition nach brönsted nicht richtig sondern die nach arrhenius..brönsted ist doch die neuere?
~Sternchen~ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2007, 17:02   #7   Druckbare Version zeigen
~Sternchen~ weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 47
AW: Alkohole

Wir haben in der schule aufgeschrieben: CH3-CH2-O-H +H2O reagiert zu CH3-CH2-O^- +H3O^+ das ist doch eine säurereaktion?!
~Sternchen~ ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 11.04.2007, 17:11   #8   Druckbare Version zeigen
Fanatic Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.271
AW: Alkohole

Zitat:
Zitat von ~Sternchen~ Beitrag anzeigen
Wir haben in der schule aufgeschrieben: CH3-CH2-O-H +H2O reagiert zu CH3-CH2-O^- +H3O^+ das ist doch eine säurereaktion?!
Dann müsste eine Ethanol-Lösung ja sauer reagieren.
Sie reagiert aber nicht sauer -> Das Gleichgewicht dieser Reaktion liegt überwiegend auf der Seite der Edukte.
Fanatic ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2007, 17:45   #9   Druckbare Version zeigen
~Sternchen~ weiblich 
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Themenerstellerin
Beiträge: 47
AW: Alkohole

Das mein ich doch...nachdem was wir in der schule aufgeschrieben haben reagiert ethanol als säure..also ist diese reaktionsformulierung falsch??! aber woher weiß ich denn vorher,dass diese reaktion nich abläuft..obwohl es nach brönsted ja zutreffen würde?
~Sternchen~ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2007, 18:37   #10   Druckbare Version zeigen
Fanatic Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.271
AW: Alkohole

Zitat:
Zitat von ~Sternchen~ Beitrag anzeigen
Das mein ich doch...nachdem was wir in der schule aufgeschrieben haben reagiert ethanol als säure..also ist diese reaktionsformulierung falsch??!
Ethanol kann nach Brönsted eine Säure sein, da hast du recht. Allerdings hängt das immer von den Bedingungen der Reaktion( damit meine ich Reaktionspartner etc.) ab. Ethanol kann z.B. in Gegenwart einer anderen stärkeren Säure auch als Brönsted-Base reagieren und ein Proton anlagern. Um aber Wasser zu protonieren, ist Ethanol eine zu schwache Säure. Daher passiert das auch nur sehr geringem Umfang.

Zitat:
Zitat von ~Sternchen~ Beitrag anzeigen
aber woher weiß ich denn vorher,dass diese reaktion nich abläuft..obwohl es nach brönsted ja zutreffen würde?
Dazu müsstest man sich die meiner Ansicht nach Säurestärke, bzw. den PKs-Wert, von Ethanol ansehen.


mfg
Fan

Geändert von Fanatic (11.04.2007 um 19:00 Uhr)
Fanatic ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2007, 18:51   #11   Druckbare Version zeigen
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nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
AW: Alkohole

auch wenn es nur zu 0,00001 % reagiert, reagiert es trotzdem. und somit ist alkohol eine arrheniussäure weil esr nahc definition mit wasser Oxoniumionen bildet, wenn auch nur ganz wenig....

sehe ich jedenfalls so....
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Alt 11.04.2007, 18:55   #12   Druckbare Version zeigen
~Sternchen~ weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 47
AW: Alkohole

ethanol hat einen pks wert von 16..das heißt dann ja ethanol reagiert als starke base..somit würde doch auch schon eine schwache säure ausreichen,dasmit ethanol ein proton aufnimmt oder?
~Sternchen~ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2007, 19:13   #13   Druckbare Version zeigen
kaktustk Männlich
Mitglied
Beiträge: 750
AW: Alkohole

Zitat:
Zitat von Pedant Beitrag anzeigen
auch wenn es nur zu 0,00001 % reagiert, reagiert es trotzdem. und somit ist alkohol eine arrheniussäure weil esr nahc definition mit wasser Oxoniumionen bildet, wenn auch nur ganz wenig....

sehe ich jedenfalls so....
Soweit ich weiss, hat er seine Definition aus den Arbeiten über elektrolytische Dissoziation formuliert, wo er Alkohole mitunter ausgeschlossen hat.

Methan würde, so wie du es siehst dann nämlich auch eine Arrheniussäure sein.
kaktustk ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2007, 19:41   #14   Druckbare Version zeigen
Mr.X Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.062
AW: Alkohole

Zitat:
Zitat von ~Sternchen~ Beitrag anzeigen
ethanol hat einen pks wert von 16..das heißt dann ja ethanol reagiert als starke base..somit würde doch auch schon eine schwache säure ausreichen,dasmit ethanol ein proton aufnimmt oder?
Ja, eine schwache Säure würde theoretisch reichen. Hauptsache, der pKs-Wert ist niedriger als der des EtOHs. Allerdings wird es zu einer Gleichgewichtsreaktion führen, sodass evtl. nicht bedeutende mengen an protoniertem EtOH vorliegen. Deswegen die Säure lieber stärker wählen...
__________________
Gruß,
Markus

"No amount of experimentation can ever prove me right; a single experiment can prove me wrong." (Albert Einstein)
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