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Alt 17.01.2006, 20:20   #1   Druckbare Version zeigen
opinionfan Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 30
Dissoziation von HAc

Hallo!
Ich fürchte das ich gerade ein bischen auf dem Schlauch stehe, aber ich lese gerade, dass die spezifische Leitfähigkeit von HAc mit abnehmender Konzentration aufgrund stärkerer Dissoziation zunimmt...Wie muss man sich das vorstellen? Bei hoher Konzentration liegt wenig der HAc in Ionen vor, deshalb auch die schlechtere Leitfähigkeit, das leuchtet ein, aber aus welchem Grund nimmt die Dissoziation mit abnehmender Konz. zu?
Würde mich über eine Antwort freuen!
opinionfan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.01.2006, 20:26   #2   Druckbare Version zeigen
Chfala Männlich
Mitglied
Beiträge: 676
AW: Dissoziation von HAc

Dir sagt doch bestimmt das MWG was, oder??

Wenn ein Teil der HAc zu H+ und Ac- dissoziiert ist verhindern die jetzt in der Lösung vorhandenen H+-Ionen die Essigsäure weiter zu dissoziieren! wird die Essigsäure weiter verdünnt, ist die Konzentration an H+-Ionen nicht mehr so hoch und es können mehr Essigsäure Moleküle wieder dissozieren.
__________________
Gruß Begga Sepp
Chfala ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.01.2006, 20:32   #3   Druckbare Version zeigen
opinionfan Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 30
Daumen hoch AW: Dissoziation von HAc

Oh ja, daran hab ich absolut nicht gedacht...
vielen dank für die schnelle antwort
opinionfan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.04.2007, 20:12   #4   Druckbare Version zeigen
Matroid  
Mitglied
Beiträge: 189
Frage Dissoziation von Essigsäure

Hallo!

Ich habe folgende Aufgabe bekommen:
Essigsäure wird in Wasser gegeben. Statt Graphitelektroden wird ein Leitfähigkeitsprüfer verwendet, deren Elektroden ganz in die Lösung tauchen. Jetzt ist die Frage, inwiefern sich die Stromstärke ändert.
Ehrlich gesagt, habe ich dazu gar keine Idee, warum sollte sie sich denn ändern? Weil die Elektroden ganz eintauchen?

Ich wäre dankbar, wenn mir das jemand sagen könnte.
__________________
Gruß
Matroid
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Alt 07.04.2007, 20:18   #5   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.861
AW: Dissoziation von Essigsäure

Man müsste Elektrodenabstand und -oberfläche in beiden Fällen kennen, um vergleichen zu können. Dass der Elektrolyt Essigsäure ist, ist übrigens egal. Von daher frage ich mich, ob die Aufgabe richtig wiedergegeben ist

lg
__________________
"Old geochemists never die, they merely reach equilibrium." (Antonio C. Lasaga ?)
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Alt 07.04.2007, 20:56   #6   Druckbare Version zeigen
Matroid  
Mitglied
Beiträge: 189
AW: Dissoziation von Essigsäure

"Verdünnt man Essigsäure, so nimmt die Stromstärke zu. Wie würden sich die Stromstärken ändern, wenn man statt der Graphitelektroden einen Leitfähigkeitsprüfer verwendet, dessen (okay, sorry, hab ich beim Schnellschreiben überlesen , aber ein weiblicher Prüfer waäre auch nicht schlecht ) Elektroden vollständig in die Lösung eintauchen?"

Also ich denke, da ändert sich an der "Geometrie" nichts weiter, außer, dass der Prüfer ganz eintaucht...
Mehr steht da auch nicht...
__________________
Gruß
Matroid
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Alt 07.04.2007, 21:33   #7   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.861
AW: Dissoziation von Essigsäure

ich glaube, das ist eine doofe Aufgabe : aus der Beobachtung, dass unter Verwendung in die Lösung teilweise eintauchender Graphitelektroden bei Verdünnung der Säure der Strom steigt, könnte irgendein Depp schliessen, dass das auf die grösser werdende Elektrodenfläche zurückzuführen ist (statt auf die steigende Dissoziation), und er würde demnach voraussagen, dass bei Verwendung einer vollständig eingetauchten Messzelle der Strom nicht steigen sollte, weil auch bei Verdünnung die gleiche Elektrodenoberfläche der Lösung ausgesetzt ist. Aber ich hoffe ja mal, dass so blöd niemand sein wird. Es gibt wirklich Aufgaben, die die Leute für dumm verkaufen.

lg
__________________
"Old geochemists never die, they merely reach equilibrium." (Antonio C. Lasaga ?)
ricinus ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 07.04.2007, 21:38   #8   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
Leitfähigksitsprüferin

Sitzen zwei Feministinnen beim Essen. Sagt die eine zur anderen: "Gib mir mal bitte die Salzstreuerin rüber..."

Was ich damit sagen wollte: ich kann mir auf die Aufgabe auch keinen Reim machen, aber wenigstens die Stimmung etwas auflockern (hoffe ich).

Gruß,
Franz
__________________
Gib einem Mann einen Fisch, und Du ernährst ihn für einen Tag.
Lehre ihn das Fischen, und Du ernährst ihn für sein ganzes Leben.

Nichts, was ein Mensch sich auszudenken in der Lage ist, kann so unwahrscheinlich, unlogisch oder hirnrissig sein, als dass es nicht doch ein anderer Mensch für bare Münze halten und diese vermeintliche Wahrheit notfalls mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen wird.

Stellt bitte Eure Fragen im Forum, nicht per PN oder Email an mich oder andere Moderatoren! Ich gucke nur ziemlich selten in meine PNs rein - kann also ein paar Tage dauern, bis ich ne neue Nachricht entdecke...

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Alt 08.04.2007, 20:22   #9   Druckbare Version zeigen
Jannes Männlich
Mitglied
Beiträge: 311
AW: Dissoziation von Essigsäure

Diese Art von Aufgaben scheint beliebt zu sein, unter Schulbuchautoren! Als ich von dem beschriebenen Problem hörte, erinnerte ich mich an eine sehr ähnliche (vlt ist es auch die Gleiche, falls der Aufgaben-Originaltext s.o. bewusst unvollständig angegeben wurde) Aufgabe aus meinem Chemiebuch.

"Verdünnt man Essigsäure in der unten abgebildeten Versuchsanordnung, so nimmt die Stromstärke zu.Beim Verdünnen von Salzsäure bleibt sie dagegen nahezu konstant.
a) Erklären Sie diesen Unterschied.
b) Wie würden sich die Stromstärken ändern, wenn man statt der Graphitelektroden einen Leitfähigkeitsprüfer verwendet, dessen Elektroden vollständig in die Lösung eintauchen?
c) Erläutern Sie, warum die folgende Aussage irreführend ist: "Die Leitfähigkeit von Essigsäure nimmt beim Verdünnen zu".
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"Wenn jemand eine Theorie akzeptiert,
führt er erbitterte Nachhutgefechte gegen die Tatsachen..."
- J.P. Sartre

Gruß, Jannes!

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Alt 09.04.2007, 18:44   #10   Druckbare Version zeigen
Matroid  
Mitglied
Beiträge: 189
AW: Dissoziation von Essigsäure

Also in der Abbildung sieht man nicht allzu viel, aber es sieht so aus, als würden die Elektroden den Boden des Becherglases erreichen. Das Becherglas ist etwa 1/3 gefüllt.

Tja, vlt ist es auch das gleiche Chemiebuch?! Ich habe allerdings nur Kopien bekommen. Warum ich a und c nicht stellte: Die Lösungen sind mir klar und meiner Meinung nach sind diese Fragen nicht sehr wichtig, um b) zu beantworten...
__________________
Gruß
Matroid
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Alt 10.04.2007, 14:06   #11   Druckbare Version zeigen
Jannes Männlich
Mitglied
Beiträge: 311
AW: Dissoziation von Essigsäure

Zitat:
Zitat von ehemaliges Mitglied Beitrag anzeigen

Jannes: Wie sieht es denn auf der Abbildung aus, auf die in der Aufgabe Bezug genommen wird.
Stimmt, hatte ich vergessen! Ist nachgeliefert!
M.E. sieht man da wenig bis gar nix!
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg Abb.2.jpg (136,3 KB, 10x aufgerufen)
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Alt 10.04.2007, 17:17   #12   Druckbare Version zeigen
Jannes Männlich
Mitglied
Beiträge: 311
AW: Dissoziation von Essigsäure

Ja, das ist die korrekte Lösung für die Aufgabe. Sie ist meiner Meinung nach, da muss ich ricinus zustimmen, doof gestellt. Zumal man nicht genau sehen kann, wie die Elektroden in dem Bild eingestellt sind. Nun ja, irgendwie muss man Gleichgewichte erklären.
__________________
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- J.P. Sartre

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