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Alt 23.03.2007, 15:28   #1   Druckbare Version zeigen
cH3m!sTrY  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 157
Alkali-Mangan-Batterie Nebenreaktion

Hi!

Bin gerade in einem Wikipedia Artikel auf folgendes Zitat gestoßen:

"Zink ist in stark alkalischer Lösung thermodynamisch instabil. Wie aus der elektrochemischen Spannungsreihe ersichtlich wird daher als Nebenreaktion in der Anode Zink (Zn) oxidiert und Wasser (H2O) zu gasförmigem Wasserstoff (H2) reduziert.


Diese als "Gasung" bezeichnete Reaktion läuft bei der Lagerung von nicht entladenen und teilentladenen Zellen ab. Die Reaktionsgeschwindigkeit ist für hochreines Zink relativ gering. Bereits kleine Mengen von Verunreinigungen (beispielsweise Schwermetalle wie Eisen, Kupfer, Molybdän und Nickel) können die Gasung jedoch drastisch erhöhen."

Dazu habe ich eine Frage:

Wieso erhöhen Verunreinigungen die Gasung? Ich könnte mir einen vergleichbaren Mechanismus wie bei einer Opferanode vorstellen, sodass Fe vor Korrosion geschützt wird, Zn über Fe seine Elektronen ans Wasser abgibt... Wäre das eine denkbare Erklärung für das Phänomen oder was steckt dahinter?

Gruß
cH3m!sTrY ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 23.03.2007, 18:08   #2   Druckbare Version zeigen
Auwi Männlich
Mitglied
Beiträge: 9.766
AW: Alkali-Mangan-Batterie Nebenreaktion

Ich nehme an,daß Deine Vermutung richtig ist.
Bei dem unedlen Zink (Al und Mg) ist die relative "Stabilität" durch die Bildung einer dichten oxidischen (hydroxidischen) Schutzhaut erklärlich, die anders als beim Fe "die Umwelteinflüsse" abschirmt. Auch bei den anderen unedlen Metallen kann diese Schutzwirkung durch Bildung von Lokalelementen elektrochemisch edlerer Metallionen unterlaufen werden. So wird die schützende Al2O3 Schicht des Al z.B. durch Spuren von Quecksilbersalzen in Seewasser so stark geschädigt, daß es zu Lochfraß kommen kann.
Auwi ist offline   Mit Zitat antworten
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