Allgemeine Chemie
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Alt 21.03.2007, 14:48   #1   Druckbare Version zeigen
Peter Burg Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 41
Verschiebung der Löslichkeit durch gleichionigen Zusatz

Die chemischen Übungen haben angefangen (ich war unter den ersten 96 besten bei den Molekularbiologen - es gab nur 96 Plätze und es waren rund 300 Studenten).

Die ersten 4 Beispiele aus den chem. Übungen waren nicht so schwer, aber bei dem 5. Beispiel hänge ich. Ich wäre über etwas Hilfe sehr froh!

Folgendes:

In einem kleinen Becherglas ist eine gesättigte KClO4-Lsg. herzustellen. Dekantieren Sie die überstehende Lösung vom Bodenkörper und füllen Sie etwa je 3 ml in 3 Reagenzgläser. Setzen Sie
nun jeweils 0,5 - 1 ml gesättigte NaCl-Lsg. (Reagenzglas 1), gesättigte KCl-Lsg. (Reagenzglas 2), und 30%ige HClO4 (Reagenzglas 3) zu und Beobachten Sie.

Interpretieren Sie Ihre Beobachtungen unter Anwendung des Massenwirkungsgesetzes!

Die Beobachtungen waren folgende:

In Reagenzglas 1 war eig. kein Niederschlag

In Reagenzglas 2 war ein weißer Niederschlag (da K+ und ClO4- zu KClO4 reagieren. Da Lösung gesättigt --> Niederschlag.

In Reagenzglas 3 war auch ein weißer Niederschlag.


Ich habe aber keine Ahnung, wie ich das ganze mit dem MWG beschreiben soll. Kann mir wer da auf die Sprünge helfen?

Wäre sehr dankbar!
Peter Burg ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.03.2007, 15:16   #2   Druckbare Version zeigen
PaGe  
Mitglied
Beiträge: 549
AW: Verschiebung der Löslichkeit durch gleichionigen Zusatz

Kann jetzt nicht einschätzen, wo dein Problem liegt. Daher zwei Ansätze:
1. Formuliere doch einmal das MWG für das Lösen eines Salzes. Danach die Löslichkeit. Parallelitäten?

2. KCl und HClO3 sind sehr konzentrierte Lösungen. Die Konz. von K+ bzw. ClO3- sind deutlich höher als in deiner gesättigten KClO3-Lsg. Wie verändert sich die Konz in einem Gemisch beider Lösungen im Vergleich zur Ausgangslösung?
PaGe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.03.2007, 15:23   #3   Druckbare Version zeigen
Peter Burg Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 41
AW: Verschiebung der Löslichkeit durch gleichionigen Zusatz

Das MWG lautet ja wie folgt:



Wie kann ich damit erklären, ob es einen Niederschlag gibt oder nicht? Das geht mir nicht ein ...
Peter Burg ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 21.03.2007, 15:31   #4   Druckbare Version zeigen
PaGe  
Mitglied
Beiträge: 549
AW: Verschiebung der Löslichkeit durch gleichionigen Zusatz

Das ist ein sehr allgemeines MWG. Wenn du das für das Salz machst, erhälst du im Nenner einen Feststoff, dessen Aktivität selbstverständlich 1 ist. Dadurch fällt der Nenner weg und du erhälst denselben Ausdruck, wie beim Löslichkeitsprodukt. Mehr geht halt nicht in Lösung.
PaGe ist offline   Mit Zitat antworten
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