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Alt 18.03.2007, 16:53   #1   Druckbare Version zeigen
Julemaus603 weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 2
korrespondierendes Säure Basen Paar

Hallo,
ich lern grad brav für ne chemiearbeit, aber mir tut sich da grade so einige Fragen auf.

Bei der geschichte mit dem korrespondierenden säure basen paar, nach welchem prinzip werden da die Wasserstoffteilchen "hinundher gereicht" - gibts da irgend nen prinzip?
also zum beispiel, dass die immer versuchen, die teilchen so los zu werden dass sie zu nem säurerest ion werden?
oder hab ich mich jetzt total verwirrt?
Also ums hoffentlich nen bissel klarer zu formulieren, gibts da irgend eine Regel (oder mehrere) dafür, wie die sich austauschen?

desweiteren habe ich da noch ne aufgabe gefunden gehabt.
HI + H4SiO4 -->
(HI = Iodwasserstoffsäure, damits keine verwechslung gibt)
so, wir hatten damals als wir die aufgabe hatten nur die sache von arrhenius besprochen.
und demnach ging die aufgabe ja wohl nicht zu lösen.
Liegt das daran, dass ich nach arrhenius keine Base vorliegen habe?

Ein Klassenkamerad hat nun gemeint, dass man nach brönstedt nun eine base vorliegen hat. weil H4SiO4 hat ja einige freie elektronenpaare die H's aufnehmen können.
geht dann also HI + H4SiO4 doch?

hoffe mir kann jemand helfen, bin nämlich jetzt total verwirrt :-(
grüße Jule
Julemaus603 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 18.03.2007, 19:56   #2   Druckbare Version zeigen
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nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
AW: korrespondierendes Säure Basen Paar

Hallo,

bei den korrespondierenden Säure/Base-Paaren geht es darum, dass die Säure, zum Beispiel HCl, ihr Proton abgibt. Es entsteht also ein Chlorid-Ion als Säurerest. Dieses bildet in der Paarung HCl/Cl- die Base, während HCl logischerweise die Säure ist.
Generell geben nach Brönsted Säuren Protonen ab, sodass die Säurerestionen "übrig" bleiben und zusammen mit der Säure ein korrespondierendes Säure/Base-Paar bilden.

Zu deiner Sache mit der Iodwasserstoffsäure:
HI wird zu H+ und I- zerfallen. Das Proton wird, wie du vermutet hast, an eines der freien Elektronenpaare des Sauerstoffs der Kieselsäure gebunden. Es liegt also eine H2O-Gruppe am Si vor. Diese wird abgespalten und das übrige H3SiO3 wird sich mit einem weiteren Molekül H4SiO4 unter Abgabe eines Protons zusammenlagern.

Geändert von Chemlab82 (18.03.2007 um 20:02 Uhr)
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