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Alt 07.08.2002, 20:24   #1   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Zwischenpartikuläre Kräfte

Hy @All!

Hier meine Fragen:

1. Wie lautet die Defintion der Van der Waals Kräfte?

2. Welche der folgenden Moleküle sind Dipole: CH4 / CH2 O / HCN / C2 H2 / C2 H4 / C3 H8

3. Wie erkennt man es, dass ein Molekül ein Dipol ist?

4. Fluorwasserstoff hat einen Siedepunkt von 19.5°C. Chlorwasserstoff siedet schon bei -85°C. Erklären Sie die unterschiedlichen Siedepunkte

5. Erklären Sie die Abnahme der Bindungsstärke in der Reihenfolge
F-H > Cl-H > Br-H

Wäre noch gut mit dem Lösungsweg...würde mich sehr freuen!!DANKE IM VORRAUS!

DANTE
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Alt 07.08.2002, 22:10   #2   Druckbare Version zeigen
Harasser Männlich
Mitglied
Beiträge: 396
1. Intramolekulare Anziehungskräfte aufgrund induzierter Dipole
2. CH2O, HCN
3. verschiedene Ladungsschwerpunkte
4. F hat größere Elektronegativität als Cl (=> größerer Unterschied)
je höher der EN-Unterschied, desto höher der Siedepunkt
5. Je größer der Elektronegativitätsunterschied, desto stärker die
Bindung

MFG Hara
Harasser ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 08.08.2002, 14:11   #3   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Re: Zwischenpartikuläre Kräfte

Zitat:
Originalnachricht erstellt von Dante
Hy @All!

Hier meine Fragen:

1. Wie lautet die Defintion der Van der Waals Kräfte?

2. Welche der folgenden Moleküle sind Dipole: CH4 / CH2 O / HCN / C2 H2 / C2 H4 / C3 H8

3. Wie erkennt man es, dass ein Molekül ein Dipol ist?

4. Fluorwasserstoff hat einen Siedepunkt von 19.5°C. Chlorwasserstoff siedet schon bei -85°C. Erklären Sie die unterschiedlichen Siedepunkte

5. Erklären Sie die Abnahme der Bindungsstärke in der Reihenfolge
F-H > Cl-H > Br-H

Wäre noch gut mit dem Lösungsweg...würde mich sehr freuen!!DANKE IM VORRAUS!

DANTE
1) Van der Waals kräfte sidn Dispersionskräfte..durch kurzzeitige unsymmetrische Elektronenverteilung enstehen fluktuierende temporäre Dipole die weitere Dipole induzieren.
Dispersionskräfte sind die schwächsten Dipolkräfte udn treten bei leicht polarisierbaren Atomen besonders gut auf.

2) CH2O, HCN

3) Dipole liegen dann vor wenn ein grosser EN Unterschied besteht (delta EN > 0,4) und wenn die Ladungsschwerpunkte nicht zusammen fallen. 3 Dinge beinflussen die richtung eines dipols

a) stellung des elektronegativeren elements (dipol zeigt in richtung des elektronegativeren elementes)
b) stellung des bindungspartners mit kleinerer schale (dipol zeigt in richtung des elementes mit kleinerer schale da dort die überlappung näher am kern ist)
c) anwesenheit von freien elektronenpaaren in hybridorbitalen (dipol zeigt in richtung des freien elektronenpaares)


4) HF kann aufgrund der hohen EN des F H-brücken ausbilden...bei HCl sind diese h-brücken viel schwächer denn die EN von Cl ist kleiner.

Zitat:
4. F hat größere Elektronegativität als Cl (=> größerer Unterschied)
je höher der EN-Unterschied, desto höher der Siedepunkt
stimmt nicht...H2O siedet z.B höher als HF obwohl die EN differenz bei HF grösser ist. grund: H2O kann 2 H brücken pro molekül ausbilden währrend HF nur eine ausbildet.

5) Bindungsstärke nimmt ab da Atomradien der halogene grösser werden.
Dadurch wird bei der bindung weniger coloumbenergie frei da der optimale energetische abstand nicht erreicht wird...die bindung ist somit bei HBR schwächer als bei HF.

Zitat:
Je größer der Elektronegativitätsunterschied, desto stärker die
Bindung
stimmt nicht... HBr ist instabiler als HF. Deswegen ist HBr auch eine viel stärkere säure.

Gruss Andreas
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Alt 08.08.2002, 14:22   #4   Druckbare Version zeigen
Adam Männlich
Moderator
Beiträge: 8.039
Zitat:
4) HF kann aufgrund der hohen EN des F H-brücken ausbilden...bei HCl sind diese h-brücken viel schwächer denn die EN von Cl ist kleiner.

Nicht zu verachten bei HF die Symmetrie der gebildetetn Moleküle über H-Brücken -> besondere Stabilität.


Zitat:
H2O siedet z.B höher als HF obwohl die EN differenz bei HF grösser ist. grund: H2O kann 2 H brücken pro molekül ausbilden währrend HF nur eine ausbildet.

Ergänzung zu H2O: Stichwort: Nahordnung -> Entropieerniedrigung -> hoher Sdp.


.


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