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Alt 20.01.2007, 11:10   #1   Druckbare Version zeigen
jojojo Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 16
Abhängigkeit der Stromstärke

Guten Morgen,

wir beschäftigen uns derzeit in der Schule mit galvanischen Zellen (Cu/Zn).
Wir haben die beiden Halbzellen einmal mit einem Stromschlüssel (I=1,2mA), einem Filtrierpapier mit demineralisiertem Wasser (I=0,3mA) und einem Filtrierpapier mit Kaliumnitrat-Lösung (I=0,9mA) verbunden!
Dabei, wie ihr seht, haben sich die Stromstärken verändert.
Und ich versteh nicht, wie die Stromstärke von den "Verbindungen" abhängt, bzw. wieso sie sich ändert.

Hoffe auf Hilfe

Liebe Grüße
jojojo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.01.2007, 12:33   #2   Druckbare Version zeigen
Noctum Männlich
Mitglied
Beiträge: 930
AW: Abhängigkeit der Stromstärke

Naja, welche Funktion hat denn der Stromschlüssel? Damit Strom fließen kann, muss ein geschossener Stromkreislauf her. Der Stromschlüssel schließt den Kreislauf, ähnlich wie z.B. ein Stück Draht bei einer normalen Stromschaltung.
Also muss der Stromschlüssel Ladungen transportieren.

Welche Gründe fallen dir denn nun ein, warum z.B. Filterpapier mit Kaliumnitrat-Lösung besser den Strom leitet, als ein Filterpapier mit demineralisiertem Wasser? Du hast da doch bestimmt 'ne eigene Idee!

Gruß
Noctum ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 20.01.2007, 14:37   #3   Druckbare Version zeigen
jojojo Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 16
AW: Abhängigkeit der Stromstärke

vielleicht weil demineralisiertes Wasser schlecht leitet?
jojojo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.01.2007, 14:58   #4   Druckbare Version zeigen
Noctum Männlich
Mitglied
Beiträge: 930
AW: Abhängigkeit der Stromstärke

genau. Je schlechter die Füllung des Stromschlüssels Leitet, desto geringer ist der Stromfluß. Hast du auch ne Idee, warum es genau zu der Reihenfolge kommt, wie ihr sie im Versuch beobachtet habt?

Gruß
Noctum ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.01.2007, 16:33   #5   Druckbare Version zeigen
jojojo Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 16
AW: Abhängigkeit der Stromstärke

ich denke mal, da das Kaliumnitrat eine Salzlösung ist, leitet es schonmal besser als das dem. Wasser.
Ich könnte mir höchstens den Unterschied zwischen der Stromstärke beim Stromschlüssel und bei der Lösung nur so erklären, das der Stromschlüssel die Elektronen leitet und die Lösung die Ionen, vielleicht geht bei der Ionenbewegung irgendwo was verloren?!
jojojo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2007, 17:30   #6   Druckbare Version zeigen
jojojo Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 16
AW: Abhängigkeit der Stromstärke

@ noctum richtig oder falsch?^^

und ne weitere frage wäre noch zu klären, wie die Stromstärke von der Elektrodenoberfläche abhängt?

Mit elektrodenoberfläche kann ich irgendwie nix anfangen!
jojojo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2007, 18:03   #7   Druckbare Version zeigen
Jannes Männlich
Mitglied
Beiträge: 311
AW: Abhängigkeit der Stromstärke

Zitat:
Zitat von jojojo Beitrag anzeigen
Und ich versteh nicht, wie die Stromstärke von den "Verbindungen" abhängt, bzw. wieso sie sich ändert.
Also nach dem Ohmschen Gesetz gilt:
{U=R*I}, wobei R, also der Widerstand, im wesentlichen von der Konzentration und Art der gelösten Ionen abhängt.
Nun enthält ein Stromschlüssel eine hochkonzentrierte Salzlösung (leitet also sehr gut!), das mit KNO3 (aq) getränkte Papier leitet ebenfalls gut, das Wasser leitet (fast!) gar nicht.
Wenn R groß wird (wie beim demineralisierten Wasser), dann muss bei konstantem U, das I also kleiner werden usw...
__________________
"Wenn jemand eine Theorie akzeptiert,
führt er erbitterte Nachhutgefechte gegen die Tatsachen..."
- J.P. Sartre

Gruß, Jannes!

www.diskontinuum.de
Jannes ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2007, 18:33   #8   Druckbare Version zeigen
Noctum Männlich
Mitglied
Beiträge: 930
AW: Abhängigkeit der Stromstärke

Hallo,

also der Ladungstransport geschieht in diesen Fällen jeweils über Ionen. Beim dest. Wasser sind relativ wenig Ionen vorhanden. Der Widerstand ist dementsprechend hoch, noch dazu ist das Wasser in einem Filterpapier "gebunden".
Kaliumnitratlösung leitet schon deutlich besser, da mehr Ionen vorhanden sind. Jedoch ist auch die Kaliumnitratlösung in einem Filterpapier aufgesaugt worden. Die Leitfähigkeit ist nicht so groß wie sie sein könnte, da die Ionen im Filterpapier schlechter beweglich sind.
Der Stromschlüssel ist dann wohl eine Salzlösung. Viele Ionen, kein Filterpapier und daher eine gute Ionenbeweglichkeit .. folglich leitet der Stromschlüssel am Besten.

Zitat:
und ne weitere frage wäre noch zu klären, wie die Stromstärke von der Elektrodenoberfläche abhängt?
Für was ist denn die Stromstärke ein Maß?

Gruß
Noctum ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2007, 21:10   #9   Druckbare Version zeigen
Yttrium-39 Männlich
Mitglied
Beiträge: 39
AW: Abhängigkeit der Stromstärke

Will bei diesem tollen Quizz auch meinen Senf dazugeben:

Stell dir verschiedene, mögliche Oberflächen vor. Worin unterscheiden sie sich, was könnte das für den Strom bedeuten?
__________________
Eine chemische Lösung ist klar.
Yttrium-39 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2007, 21:38   #10   Druckbare Version zeigen
jojojo Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 16
AW: Abhängigkeit der Stromstärke

@ noctum genau das ist das, was ich wissen wollte danke schonmal!

also bei der Elektrodenoberfläche dachte ich mir das die Stromstärke zunimmt, bei größer werdenen Elekrodenoberfläche!
jojojo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.01.2007, 00:08   #11   Druckbare Version zeigen
Noctum Männlich
Mitglied
Beiträge: 930
AW: Abhängigkeit der Stromstärke

Was ist denn deiner Meinung nach die Stromstärke und wie hängt sie mit dem elektrischen Widerstand zusammen? Keine Idee?

Gruß
Noctum ist offline   Mit Zitat antworten
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