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Alt 14.12.2006, 19:30   #1   Druckbare Version zeigen
Owen Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 21
Polare Atombindungen,EN und Wasserstoffbrücken

Hallo Leute,
ich brauch ganz dringend Hilfe! Ich schreib Montag ne ganz wichtige Chemieklausur.Ich befürchte , dass die ganz schön schwer wird. Und ich befürchte auch , dass ich noch ordentlich Defizite habe!Ich habe immernoch total die Probleme die Zusammenhänge von polaren Atombindungen, Elektronegativität,Wasserstoffbrücken und in dem Zusammenhang Siedetemperaturen zu verstehen. Wenn ihr mir helfen könntet, wäre ich euch sehr dankbar!
MFG-OWEN

P.s.-Ich hoffe ich hab bei der Eingebung nix falsch gemacht, bin neu im Forum,wenn doch tuts mir leid.
Owen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2006, 19:36   #2   Druckbare Version zeigen
stalker Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.442
AW: Polare Atombindungen,EN und Wasserstoffbrücken

Zitat:
P.s.-Ich hoffe ich hab bei der Eingebung nix falsch gemacht, bin neu im Forum,wenn doch tuts mir leid.

Jeder fängt mal irgendwann an

Hast du vielleicht konkretere Fragen?
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Alt 14.12.2006, 19:37   #3   Druckbare Version zeigen
Ikarikun Männlich
Mitglied
Beiträge: 285
AW: Polare Atombindungen,EN und Wasserstoffbrücken

stell dir wärme doch mal in bewegung von den teilchen vor und dann überleg nochmal warum wasserstoffbrückenbildende moleküle später sieden als unpolare
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Ikarikun ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2006, 19:58   #4   Druckbare Version zeigen
PaGe  
Mitglied
Beiträge: 549
AW: Polare Atombindungen,EN und Wasserstoffbrücken

Ich glaube, dass beste wäre erst einmal die H-Brücken und Siedetemperatur außen vor zu lassen. Oder sind dir die Zusammenhänge von EN und polarer Bindung schon bewusst. Klang oben irgendwie nicht so.
Dann kann man weitergehen zu H-Brücken und damit die Siedetemperaturen erklären.
PaGe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2006, 21:16   #5   Druckbare Version zeigen
Owen Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 21
AW: Polare Atombindungen,EN und Wasserstoffbrücken

Hallo Leute,ich bin's nochmal,


Ich versuche mal so gut ich kann zu erklären, wie ich glaube, wie es ist:Also da die Schwerpunkte der Binndungselektronen,der Atome, nicht unbedingt an der selben Stelle liegen entstehen Teiladungen.Die sind dann entweder possitiv oder negativ.Zum Beispiel bei Chlorwasserstoff hat das Cholenstoffatom eine negative Teilladung, das Wasserstoffatom eine possitive, weil die Anziehungskraft des Chloratomes größer ist.Das nennt man dann polare Atombinndung??Elektronegativität ist das Bestreben eines Atomes die Bindungselektronen anzuziehen.Richtig?
(Was sind Bindungselektronen eigendlich konkret??Ihr merkt ich hab Defizite...Na ja, und aufgrund der Anziehung entstehen zwischen den Molekülen Wasserstoffbrücken.Die Wasserstoffatome mit der possiticen Teilanund ziehen dann die negativen an und umgekehrt.Aber warum alles in der Welt fangen sie sich bei Wärme an zu bewegen und warum frieren sie bei Kälte ein??Bitte korigiert was falsch ist.Ergänzt falls ihr irgendwas wisst, wenn ihr etwas besser erklären könnt, bitte tut es. Ich komme damit noch nicht so gut klar!!!Wenn ihr mir irgendwie weiter helfen könntet, wäre ich euch echt super dankbar!!!Bitte schreibt etwas , ICH HAB ANGST VOR DER KLAUSUR!
MFG-OWEN
Owen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2006, 21:24   #6   Druckbare Version zeigen
Ikarikun Männlich
Mitglied
Beiträge: 285
AW: Polare Atombindungen,EN und Wasserstoffbrücken

Bindungselektronen sind einfach die elektronen die an einer kovalenten bindung beteiligt sind, die beiden verbundenen atome teilen sich diese quasi

wärme ist auf molekülebene einfach ausgedrückt bewegung,

und wenn sich 2 moleküle, die sich nur über (schwache) zwischenmolekulare kräfte binden stärker als gewöhnlich bewegen (also wärmer als Raumtemperatur) dann halten diese nicht besonders lange > niedriger siedepunkt

wenn hingegen 2 moleküle nicht nur über diese schwachen zwischenmolekularen kräfte miteinander verbunden sind, sondern sich auch noch (recht starke) wasserstoffbrücken ausbilden können... > höheren siedepunkt

edit: hat aber alles nichts mit der echten bindung zu tun (kovalente bindung)
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Ikarikun ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2006, 22:08   #7   Druckbare Version zeigen
kaliumcyanid Männlich
Mitglied
Beiträge: 18.824
AW: Polare Atombindungen,EN und Wasserstoffbrücken

Schau mal hier:
http://www.chemieonline.de/forum/showthread.php?t=75309&highlight=Atombindung
kaliumcyanid ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.12.2006, 17:33   #8   Druckbare Version zeigen
Owen Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 21
AW: Polare Atombindungen,EN und Wasserstoffbrücken

Hey ho,hier bin ich schon wieder,
erst einmal tausend Dank für die Einträge, die ihr schon gemacht habt!!!Die haben schon geholfen und die Links waren auch sehr gut!!Ich bin nochmal über eine Frage gestolpert:Wie unterscheidet man Moleküle ganz konkret von Ionenvebindungen?
Wann sind diese possitiv oder negativ oder neutral geladen?
Wenn ihr mir helfen könntet , wäre ich euch sehr dankbar.
Viele liebe Grüße
OWEN
Owen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.12.2006, 17:44   #9   Druckbare Version zeigen
Ikarikun Männlich
Mitglied
Beiträge: 285
AW: Polare Atombindungen,EN und Wasserstoffbrücken

eigentlich ganz einfach: die ionenbindung existiert lediglich aufgrund von anziehung zwischen - und + (siehe magnet)...sagt dir EN was? - ab einer gewissen großen EN differenz liegt meist eine ionenbindung vor; jedes atom besitzt dabei seine eigenen elektronen

bei der kovalenten bindung teilen sich die atome die elektronen gemeinschaftlich, diese bindung kann allerdings je nach EN differenz verschieden stark polarisiert sein, d.h. es kann ein leichter + pol / - pol vorliegen
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Ikarikun ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 15.12.2006, 23:02   #10   Druckbare Version zeigen
PaGe  
Mitglied
Beiträge: 549
AW: Polare Atombindungen,EN und Wasserstoffbrücken

EN kennt Owen. Hat er oben doch schon erklärt .

Ab einer bestimmten EN-Differenz liegt idR die Ionenbindung vor (habe so etwas von 2,0 im Kopf, kann aber auch gut sein, dass ich mich irre). Der Übergang von der kovalenten Bindung zur Ionenbindung ist allerdings relativ fließend. Streng genommen ist kovalent bei \deltaEN von 0. Also bei den Elementen (solange es keine Metalle sind) wie O2 zum Beispiel.
PaGe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.12.2006, 23:23   #11   Druckbare Version zeigen
stalker Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.442
AW: Polare Atombindungen,EN und Wasserstoffbrücken

Bei größerer EN-Differenz als 1,7 liegt eine Ionenverbindung vor und bei kleineren als 1,7 liegt eine polare Bindung vor.
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Alt 15.12.2006, 23:49   #12   Druckbare Version zeigen
Ikarikun Männlich
Mitglied
Beiträge: 285
AW: Polare Atombindungen,EN und Wasserstoffbrücken

Zitat:
Zitat von stalker Beitrag anzeigen
Bei größerer EN-Differenz als 1,7 liegt eine Ionenverbindung vor und bei kleineren als 1,7 liegt eine polare Bindung vor.
in der literatur findet man meistens differenzen von 1,5-1,9, mitte is halt 1,7; es gibt aber überall ausnahmen...die polare kovalente und die unpolare kovalente sind glaube ich bei ca. 0,9-0,7 oder sowas
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Ikarikun ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.12.2006, 11:31   #13   Druckbare Version zeigen
Owen Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 21
AW: Polare Atombindungen,EN und Wasserstoffbrücken

Hallo Leute,
da bin ich auch schon wieder mit neunen fragen.Erst einmal bedanke ich mich nochmal bekanke ich mich nochmal für die Beantwortung der Fragen .
Ich bin noch über neue Fragen gestolpert.Wie rechnet man die Wertigkeit von bestimmten Molekülen und Ionenverbindungen aus?
Was sind eigendlich die Bindungselektronen ganz genau, wodurch entstehen sie?
Ich wäre euch sehr dankbar , wenn ihr was schreibt.
MFG-OWEN
Owen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.12.2006, 13:56   #14   Druckbare Version zeigen
stalker Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.442
AW: Polare Atombindungen,EN und Wasserstoffbrücken

Die Wertigkeit kann man nicht ausrechnen (jedenfalls wurde sie vor 150 Jahren von einem Chemiker bestimmt und festgelegt). So findest du fast in jedem Chemiebuch Tabellen mit Wertigkeiten/Oxidationszahlen. Einige Oxidationszahlen sind festgelegt, wie die z.B. von Sauerstoff, Alkalimetallen usw.

Die elementaren Atome haben die Oxidationszahl 0 --> =O2, C, usw.
Ionenvebindungen haben die Oxidationszahl, die ihrer Ionenladung entspricht.
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stalker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.12.2006, 18:12   #15   Druckbare Version zeigen
Owen Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 21
AW: Polare Atombindungen,EN und Wasserstoffbrücken

Ich bins schon wieder,
und wieder habe ich noch mehr fragen:Wird der Radius eines Atomes eigendlich größer oder kleiner, wenn das Atom Elektronen aufnimmt oder abnimmt???Und weiß jemand wie man ne Strukturformal herausbekommt??
Wenn ihr was schreibt wär ich euch sehr dankbar!
MFG-OWEN

P.S.-Und was waren jetzt nochmal Bindungselekronen?
P.P.S.-Antwortet bitte schnell, ich schreibe morgrn die Klausur
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