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Alt 14.12.2006, 15:39   #1   Druckbare Version zeigen
Lauralein weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 3
Wasserstoff als alternativer Kraftstoff - ist das nicht zu gefährlich?

Ist die Idee von einem wasserstoffbertiebenen Auto überhaupt realisierbar?
Im Prinzip gibt es ja zwei Möglichleiten ein Auto mit Wasserstoff anzutreiben:
1. ein Verbrennungsmotor
2. eine Brennstoffzelle
trotzdem hat ja beides seine Nachteile...

Deshalb:
Ist es möglich einen Verbrennungsmotor für Wasserstoff zu entwickeln, aus dem nichts entweichen kann, immerhin klappt das bei Otto-Motoren auch nicht?
Wenn man die Brennstoffzelle einbaut, ist dann noch Platz im Auto(ich habe gelesen, dass das ganz schön groß wäre)?
Und wie gefährlich ist es wirklich mit einer Ladung Wasserstoff unterwegs zu sein?

Schon mal vielen Dank für eure Hilfe, Laura
Lauralein ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2006, 17:18   #2   Druckbare Version zeigen
Edgar Männlich
Mitglied
Beiträge: 4.044
AW: Wasserstoff als alternativer Kraftstoff - ist das nicht zu gefährlich?

Aus dem Verbrennungsmotor entweicht Wasser - logisch. Aber durch die sehr heisse Verbrennung entstehen auch Stickoxide!
Bei Brennstoffzellen ist meines Wissens zur Zeit eher die Lebensdauer das Problem.
Natürlich ist ein Behälter mit komprimiertem Gas gefährlich. Aber heute fahren ja auch schon Flüssiggas- und Methangas-getriebene Fahrzeuge, das ist beherrschbar.
Edgar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2006, 18:33   #3   Druckbare Version zeigen
Mr.X Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.062
AW: Wasserstoff als alternativer Kraftstoff - ist das nicht zu gefährlich?

Soviel ich weiß, ist man auch gerade daran, Wasserstoff in "ungefährlichen" Verbindungen zu speichern. Man kann es beispielsweise als MgH2 speichern, ist aber nicht sehr effektiv. Eine andere Möglichkeit ist BeH2, das ist effektiv, jedoch ist es sehr schwer den Wasserstoff wieder heraus zu lösen. Wer also mal richtig Geld verdienen will, entwickelt einen Katalysator um diese Reaktion zu realisieren. Eben die Umkehrung von BeH2. Da sind auch schon viele dran. Es wäre die einfachste Lösung, Wasserstoff als Gas zu entschärfen (für den Transport), aber trotzdem zur Verbrennung wieder herzustellen.
__________________
Gruß,
Markus

"No amount of experimentation can ever prove me right; a single experiment can prove me wrong." (Albert Einstein)
Mr.X ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2006, 19:35   #4   Druckbare Version zeigen
paddy87 Männlich
Mitglied
Beiträge: 44
AW: Wasserstoff als alternativer Kraftstoff - ist das nicht zu gefährlich?

Alternative? Wasserstoff ist ein "Abfallproduckt" der Erdölindustrie.

mfg paddy
__________________
paddy87 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2006, 19:40   #5   Druckbare Version zeigen
Ikarikun Männlich
Mitglied
Beiträge: 285
AW: Wasserstoff als alternativer Kraftstoff - ist das nicht zu gefährlich?

ähm was isn mit: H2 * n H2O ... immerhin geht ja auch CH3 * n H2O
__________________
Die Basis einer gesunden Ordnung ist ein großer Papierkorb. - Kurt Tucholsky
Ikarikun ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2006, 19:48   #6   Druckbare Version zeigen
PaGe  
Mitglied
Beiträge: 549
AW: Wasserstoff als alternativer Kraftstoff - ist das nicht zu gefährlich?

Der metallisch gebundenen Wasserstoff wird vor allem in den neuen deutschen U-Booten benutzt. Das Problem bei diesen Speichern ist auch immer das Gewicht. Im U-Boot ist das Nebensache, da das Ding eh "untergehen" soll.

Das größte Problem ist zur Zeit bei den Brennstoffzellen die Membran. Es gibt nur wenige Firmen, die sie herstellen und die Lebensdauer ist alles andere als berauschend.

Alternativ kann man aber auch - wie du geschrieben hast - einen Verbrennungsmotor mit Wasserstoff zu betreiben. Audi (oder war es BMW :gruebel: ) hat auch so ein Auto gebaut und getestet. Der Wasserstoff blieb nahezu ohne Verluste eine Woche lang im Tank. Das Ding soll sogar die 300 km/h- Grenze schaffen, sah aber auch dementsprechend aus: Plastik, 1 Sitz und zig Stunden im Windtunnel. Bei der Verbennung von Wasserstoff ist die Temperatur ein Problem, daher brauch man dann spezielle Keramiken und Ventile. Wegen Stickoxiden hatte ich leider nichts gefragt. Ärgerlich.
PaGe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2006, 19:50   #7   Druckbare Version zeigen
PaGe  
Mitglied
Beiträge: 549
AW: Wasserstoff als alternativer Kraftstoff - ist das nicht zu gefährlich?

@Ikarikun: Ich glaube die Löslichkeit ist nicht so enorm, so dass du ein ganzes Schwimmbad im Tank haben müsstest. Dummerweise will das Wasser dann auch noch bewegt werden.
PaGe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2006, 20:20   #8   Druckbare Version zeigen
Ikarikun Männlich
Mitglied
Beiträge: 285
AW: Wasserstoff als alternativer Kraftstoff - ist das nicht zu gefährlich?

ähm nein so meinte ich das nicht... hydratwasser - jemand schätzing gelesen ?! der hat das ziemlich ausführlich rechachiert

http://de.wikipedia.org/wiki/Methanhydrat
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Alt 14.12.2006, 20:28   #9   Druckbare Version zeigen
PaGe  
Mitglied
Beiträge: 549
AW: Wasserstoff als alternativer Kraftstoff - ist das nicht zu gefährlich?

Ah. Okay, dann musst du das nur noch heile aus dem Ozean in dein Tank kriegen und hoffen, dass der Tank nicht explodiert. Befürchte, dass wird in naher Zukunft nichts.
PaGe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2006, 20:36   #10   Druckbare Version zeigen
Ikarikun Männlich
Mitglied
Beiträge: 285
AW: Wasserstoff als alternativer Kraftstoff - ist das nicht zu gefährlich?

hm eigentlich meinte ich das so, dass man diese hydrathüllen (theoretisch) auch um H2 bauen könnte...geht das oder geht das nich? natürlich wäre die technik dann in n paar 100 jahren erst so weit (...immer diese technik - die wissenschaft is schon viel weiter tztz )
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