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Alt 07.12.2006, 18:13   #1   Druckbare Version zeigen
Jahu  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 16
Ionenbindung

Hey,
ich soll bestimmen, bei welcher der folgenden Verbindungen es sich nicht um eine Ionenbindung handelt und hab da so meine probleme^^
hoffe ihr könnt mir da weiterhelfen:

AlF3
CdCl2
CaCl2
SCl2

Meine erste Überlegung war, dass es sich bei der ersten und der letzten um keine Ionenbindung handelt, dafür aber bei CaCl2.
Das sind allerdings nur vermutungen..und bei der zweiten verbindung weiß ich es leider gar nicht.

Was sagt ihr dazu?
Jahu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2006, 18:36   #2   Druckbare Version zeigen
Kady weiblich 
Mitglied
Beiträge: 23
AW: Ionenbindung

Das ist eigentlich ganz einfach. Du hast doch bestimmt ein periodensystehm? Unten rechts unter den symbolen steht eine kleine zahl, bei Flour ist es zB 4,0, diese Zahlen geben die Elektronegativität an. Jetzt musst du jeweils die Zahlen von den an der Verbindung beteiligten Stoffen raussuchen und die kleinere von der größeren abziehen. Ist das Ergebniss größer als 1,7 dann liegt ein Ion vor.
Allerdings ist diese grenze festgelegt worden und kann etwas wariieren, zB sind Salze, allso Verbindungen zwischen Nichtmetallen und Metallen, IMMER Ionen.
Ich hoffe das ist verständlich, wenn irgendetwas unklar ist erläuter ich das gerne nocheinmal.
__________________
"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber beim Universum bin ich mir noch nicht sicher" (Albert Einstein)
Kady ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 07.12.2006, 18:52   #3   Druckbare Version zeigen
dario88 Männlich
Mitglied
Beiträge: 195
AW: Ionenbindung

Verbindungen zwischen Metallen und Nichtmetallen sind grundsätzlich Ionenbindungen (also Salze). Bei Deinen Beispielen sind die ersten drei also Ionenverbindungen (jeweils ein positives Metallion und ein negatives Nichtmetallion). Die letzte ist eine Verbindung zweier Nichtmetalle (Schwefel und Chlor), hier liegt eine kovalente Bindung vor.
__________________
„Ein Element ist eine Materiesorte, deren Atome alle die gleiche Kernladugszahl haben.“

„Non cogito, tamen sum“
dario88 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2006, 18:53   #4   Druckbare Version zeigen
Jahu  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 16
AW: Ionenbindung

dann ist es also so:

AlF3 -> Ionenbindung
CdCl2-> kovalente Bindung (? was ist bei übergangsmetallen?)
CaCl2-> Ionenbindung
SCl2 -> kovalente Bindung
Jahu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2006, 19:36   #5   Druckbare Version zeigen
kaliumcyanid Männlich
Mitglied
Beiträge: 18.824
AW: Ionenbindung

Genauer lesen....
Zitat:
Verbindungen zwischen Metallen und Nichtmetallen sind grundsätzlich Ionenbindungen
Zitat:
Die letzte ist eine Verbindung zweier Nichtmetalle (Schwefel und Chlor), hier liegt eine kovalente Bindung vor.
Das ganze kann man auch berechen. Man schreibt sich die EN-Werte der beteiligten Elemente auf und berechnet die Differenz dieser Werte. Liegt die Differenz
# über 1,5 handelt es sich um eine Ionenbindung
# unter 1,5 handelt es sich um eine Atombindung
kaliumcyanid ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2006, 20:19   #6   Druckbare Version zeigen
Jahu  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 16
AW: Ionenbindung

in wie fern muss ich genauer lesen? Dass SCl2 eine kovalente Bindung ist, hab ich ja auch geschrieben.

Und bei CdCl2 bin ich mir halt nicht sicher, weil es ein Übrgangsmetall ist. Zählt da jetzt auch "Verbindungen zwischen Metallen und Nichtmetallen sind grundsätzlich Ionenbindungen", oder richte ich mich nach dem EN-Wert, wonach es eine kovalente Bindung ist?

Im übrigen ist 1,5 jetzt schon der dritte Richtwert den ich dazu lese...
Jahu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2006, 20:28   #7   Druckbare Version zeigen
kaliumcyanid Männlich
Mitglied
Beiträge: 18.824
AW: Ionenbindung

Cadmiumchlorid würde ich als eindeutig ionisch definieren. Ich kann mich logischerweise aber auch täuschen.

Beim Richtwert kommts auf die verwendete EN-Skala an. Verwendet man einen falschen Richtwert, kann es passieren das die Aussagen falsch sind.
kaliumcyanid ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2006, 20:43   #8   Druckbare Version zeigen
Woehler Männlich
Mitglied
Beiträge: 988
AW: Ionenbindung

Zitat:
Zitat von dario88 Beitrag anzeigen
Verbindungen zwischen Metallen und Nichtmetallen sind grundsätzlich Ionenbindungen (also Salze). Bei Deinen Beispielen sind die ersten drei also Ionenverbindungen (jeweils ein positives Metallion und ein negatives Nichtmetallion). Die letzte ist eine Verbindung zweier Nichtmetalle (Schwefel und Chlor), hier liegt eine kovalente Bindung vor.
Da halte ich für ein Gerüchte - Oxide sind ein Gegenbeispiel, über Organolithiumverbidungen kann man sich streiten (glaube ich zumindest), und mit ein wenig Nachdenken fällt mir bestimmt auch noch mehr ein...
Woehler ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2006, 20:59   #9   Druckbare Version zeigen
dario88 Männlich
Mitglied
Beiträge: 195
AW: Ionenbindung

Zitat:
Zitat von Woehler Beitrag anzeigen
Da halte ich für ein Gerüchte - Oxide sind ein Gegenbeispiel, über Organolithiumverbidungen kann man sich streiten (glaube ich zumindest), und mit ein wenig Nachdenken fällt mir bestimmt auch noch mehr ein...
Ja das ist mir schon auch bewusst, dass es keine glasklare Definition ist. Aber sagen wir für einfache Überlegungen (wie die Fragestellung dieses Threads) kann man sie schon gelten lassen …
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dario88 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2006, 21:04   #10   Druckbare Version zeigen
Woehler Männlich
Mitglied
Beiträge: 988
AW: Ionenbindung

Zitat:
Zitat von dario88 Beitrag anzeigen
Ja das ist mir schon auch bewusst, dass es keine glasklare Definition ist. Aber sagen wir für einfache Überlegungen (wie die Fragestellung dieses Threads) kann man sie schon gelten lassen …
Naja, ich finde es immer ungeschickt, falsche Behauptungen aufzustellen, auch wenn es nur Vereinfachungen sind - das kann dann später ziemlich in die Hose gehen...
Woehler ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2006, 21:56   #11   Druckbare Version zeigen
dario88 Männlich
Mitglied
Beiträge: 195
AW: Ionenbindung

Da ist sicher was wahres dran …
Jedoch ist es auch nicht sehr ziehlführend, einfache Gegebenheiten mit den komplziertesten Erklärungen und allen möglichen und unmöglichen Ausnahmen zu erklären. Zuerst sollte man die Basics können (in diesem Fall: Einfache Gesetzmäßigkeiten, die für fast alle einfachen Verbindungen gilt), dann in die Tiefe gehn …
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dario88 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2006, 22:04   #12   Druckbare Version zeigen
Woehler Männlich
Mitglied
Beiträge: 988
AW: Ionenbindung

Genau, und die sind von Kaliumcyanig gegeben worden, durch die Abschätzung über die Elektronegativität. Zu sagen, dass Verbindungen aus Metall und Nichtmetall immer Salze sind, ist schlichtweg falsch und stiftet nur Verwirrung.
Woehler ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2006, 22:07   #13   Druckbare Version zeigen
dario88 Männlich
Mitglied
Beiträge: 195
AW: Ionenbindung

Wie erklärst du mit Kaliumcyanids Theorie dann das Cadmiumchlorid?
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„Non cogito, tamen sum“
dario88 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2006, 22:13   #14   Druckbare Version zeigen
Woehler Männlich
Mitglied
Beiträge: 988
AW: Ionenbindung

Mit kovalenten Anteilen der Bindung? Wobei ein der Unterschied der Elektronegativität mit 1.47 noch relativ dicht an einem "anständigen" Salz ist
Woehler ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2006, 22:18   #15   Druckbare Version zeigen
dario88 Männlich
Mitglied
Beiträge: 195
AW: Ionenbindung

Zitat:
Zitat von Woehler Beitrag anzeigen
Mit kovalenten Anteilen der Bindung? Wobei ein der Unterschied der Elektronegativität mit 1.47 noch relativ dicht an einem "anständigen" Salz ist
Okay, aber jetzt sind wir mMn auf einem Level, das der Fragestellerin wirklich nicht mehr weiter hilft …
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