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Alt 21.11.2006, 21:03   #1   Druckbare Version zeigen
Maiki2  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 129
Wasserstoffbrücken

Warum bildet Ammoniak nur 1 eine Wasserstoffbrücke, obwohl es soll "viele" Wasserstoffe hat?
Schon mal vielen Dank im Voraus!
Maiki2 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.11.2006, 21:08   #2   Druckbare Version zeigen
kaliumcyanid Männlich
Mitglied
Beiträge: 18.824
AW: Wasserstoffbrücken

Wie kommst du darauf, das es nur eine Wasserstoffbrücke bildet? Sowas kann man doch nicht zählen...
kaliumcyanid ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.11.2006, 21:23   #3   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
AW: Wasserstoffbrücken

Warum sollte man H-Brücken nicht zählen können?

NH3 kann als H-Brücken-Akzeptor nur eine H-Brücke ausbilden. Wahrscheinlich war das gemeint. Warum liegt auf der Hand oder?
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Alt 21.11.2006, 22:51   #4   Druckbare Version zeigen
kaliumcyanid Männlich
Mitglied
Beiträge: 18.824
AW: Wasserstoffbrücken

Zitat:
NH3 kann als H-Brücken-Akzeptor nur eine H-Brücke ausbilden
Ja, rein formal...wenn es denn so gemeint war. Liegt aber nahe.
kaliumcyanid ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2006, 17:35   #5   Druckbare Version zeigen
Maiki2  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 129
AW: Wasserstoffbrücken

Bei mir liegt es leider nicht so auf der Hand warum NH3 nur eine Wasserstoffbrücke ausbildet. Wasser hat 2 Wasserstoffatome und bildet 2 Wasserstoffbrücke und FH hat ein Wasserstoffatom und bildet eine Wasserstoffbrück warum bildet Amonik jetzt nur eine und nicht 3?
Maiki2 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2006, 18:27   #6   Druckbare Version zeigen
tau_neutrino Männlich
Mitglied
Beiträge: 305
AW: Wasserstoffbrücken

Ammoniak hat nur ein freies Elektronenpaar. Das Elektronenpaar wechselwirkt bei der WBB mit einem Wasserstoffatom, das polar vom Stickstoffatom gebunden wird.
Wasser hat 2 freie Elektronenpaare ----> 2WBB
__________________
Chuck Norris ist das größte Poker-Face aller Zeiten. 1983 hat er die Weltmeisterschaft im Pokern gewonnen, obwohl er nur folgende Karten auf der Hand hatte: Einen Joker, eine “Sie kommen aus dem Gefängnis frei“ - Karte vom Monopoly, eine Kreuz – 2, eine Pik – 7 und eine grüne 4 aus einem UNO game.
tau_neutrino ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2006, 18:28   #7   Druckbare Version zeigen
kaliumcyanid Männlich
Mitglied
Beiträge: 18.824
AW: Wasserstoffbrücken

Weisst du, wie Wasserstoffbrücken zustande kommen?
kaliumcyanid ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2006, 19:13   #8   Druckbare Version zeigen
Maiki2  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 129
AW: Wasserstoffbrücken

Verbindet sich Wasserstoffstoff, mit einen anderen Stoff, durch kovalente Bindung, so kann es auf Grund der EN positiv werden. Jetzt entstehen Anziehungskräfte zwischen den positiv geladen Wasserstoff mit den freien Elektroenpaaren des anderen Stoff. Das mit den Elektronenpaaren habe ich erst durch den Beitrag erfahren, vorher dachte ich, dass die Anziehungskräfte nur entstehen, da die aneren Stoffe durch die kovalente Bindung negative Ladungen erhalten haben. Ich hoffe mal das Stimmt jetzt so.
Maiki2 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 22.11.2006, 19:51   #9   Druckbare Version zeigen
kaliumcyanid Männlich
Mitglied
Beiträge: 18.824
AW: Wasserstoffbrücken

Ist eigentlich ok, aber lies mal hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffbr%C3%BCcke

Zitat:
Wasserstoffbrücken entstehen, wenn zwei Moleküle oder zwei geeignet weit voneinander getrennte Abschnitte eines Makromoleküls über Wasserstoffatome (H) in Wechselwirkung treten. Dazu muss das H kovalent an ein stark elektronegatives Atom (z. B. N, O, F und in manchen Fällen auch Cl) gebunden sein, was dem H eine positive Partialladung und dem Bindungspartner des H eine negative Partialladung verschafft, weil das elektronegativere Atom eine starke Anziehungskraft auf das gemeinsame Elektronenpaar ausübt. Man spricht von der Ausbildung eines positiven Pols (beim H) und eines negativen Pols (beim Bindungspartner des H), oft auch von einem starken Dipol. Die elektrostatischen Kräfte der Dipole führen zu einer Ausrichtung und gegenseitigen Anziehung der Dipole (der + Pol eines Dipols zieht den - Pol eines anderen Dipols an). Die Wasserstoffbrücke ist gebildet.
kaliumcyanid ist offline   Mit Zitat antworten
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