Allgemeine Chemie
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Alt 25.06.2002, 20:06   #1   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Cr Elektronenkonfiguration

Hallo,

wie kann man die Tatsache erklären das die Elektronenkonfiguration des Cr 4s13d5 ist und nicht 4s23d4 ?

Gruss Andreas
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Alt 25.06.2002, 20:15   #2   Druckbare Version zeigen
upsidedown Männlich
Moderator
Beiträge: 7.640
Halb- und vollbesetzte Zustände sind halt besonder stabil. Hier ist dadurch das 3d-Niveau gerade halbbesetzt statt "krumm"-besetzt. Findet man verschiedentlich im PSE sowas.

Gruß,
UpsideDown
upsidedown ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.06.2002, 20:28   #3   Druckbare Version zeigen
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nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
d.h die spinpaarungsenergie für das 4s orbital ist grösser als die promotionsenergie um das e- aus dem 4s zum 3d zu bringen ?
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Alt 25.06.2002, 21:33   #4   Druckbare Version zeigen
ufgb  
Mitglied
Beiträge: 78
Hallo Andreas.

Das Problem dabei ist, das ein halbbesetztes d-Orbital energetisch unter dem s-Orbital liegt, weshalb die Konfiguration d5 s1 energetisch begünstigt ist.

Gruß,
Daniel
ufgb ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.06.2002, 21:36   #5   Druckbare Version zeigen
Adam Männlich
Moderator
Beiträge: 8.039
Nur am Rande

...gleicher Effekt tritt auch beim Cu auf.
(vollbesetztes d-Orbital)



.
__________________
Wenn jemand ein Problem erkannt hat und nichts zur Lösung des Problems beiträgt, ist er selbst ein Teil des Problems.
Adam ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.06.2002, 22:33   #6   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Zitat:
Originalnachricht erstellt von ufgb

Das Problem dabei ist, das ein halbbesetztes d-Orbital energetisch unter dem s-Orbital liegt...
sind die 3d orbitale denn nicht entartet ?

Vor der Ligandenfeldaufspaltung sind sies zumindest...warum hier nicht ?
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Alt 25.06.2002, 22:37   #7   Druckbare Version zeigen
upsidedown Männlich
Moderator
Beiträge: 7.640
Was hat denn Ligandenfeldaufspaltung mit den reinen Metallen zu tun

Gruß,
UpsideDown
upsidedown ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.08.2002, 22:55   #8   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
Bei den Metallen bilden sich doch durch überlappung der AO Energiebänder aus...liegen die 5 energiebänder die durch überlappung der 5x 3d orbitale enstehen denn alle energetisch unterschiedlich in abhängigkeit von der besetzung ..halbbesetze bänder sollten höher liegen.

wenn ja dann macht ufgb's beitrag für mich sinn.


Wie ufgb bereits sagte findet der übergang des elektrons vom s band zum d band deswegen statt weil durch vollbesetzung des 5. 3d orbitales eine verschiebung des bandes in richtung kern stattfindet...dadurch liegt das 5. 3d band dann tiefer als das 4s band --> energiegewinn.
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Alt 05.08.2002, 20:11   #9   Druckbare Version zeigen
Adam Männlich
Moderator
Beiträge: 8.039
Reine Elektrostatik hilft auch weiter

...die 5 Elektronen in den 5*d Orbitalen haben den größt möglichen Abstand voneinander und damit die kleinste elektrost. Wechselwirkung untereinander,
als bei s2d4.



.
__________________
Wenn jemand ein Problem erkannt hat und nichts zur Lösung des Problems beiträgt, ist er selbst ein Teil des Problems.
Adam ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 05.08.2002, 20:30   #10   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
Re: Reine Elektrostatik hilft auch weiter

Zitat:
Originalnachricht erstellt von Adam
...die 5 Elektronen in den 5*d Orbitalen haben den größt möglichen Abstand voneinander und damit die kleinste elektrost. Wechselwirkung untereinander,
als bei s2d4.
eigentlich nichts anderes als...

Zitat:
d.h die spinpaarungsenergie für das 4s orbital ist grösser als die promotionsenergie um das e- aus dem 4s zum 3d zu bringen ?
oder ?
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