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Alt 15.11.2006, 15:41   #1   Druckbare Version zeigen
gigato Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 15
Orbitalmodell-Hybridisierung und Besonderheiten

Hallo Leute,
Ich habe ein paar sehr wichtige Fragen, die sich auf meine Klausur beziehen, die ich morgen schreibe.(Chemie Grundkurs Klasse 12)
1.Wie kommt die Hybridisierung zu Stande?Und was ist das überhaupt?

2.Warum werden manche Elemente entgegen den Bezetzungsregeln besetzt? z.B Kupfer,Chrom, Technetium...und auf was ist dabei zu achten.

3.(dumme Frage) Wie kann ich die Elekronegativitätsdifferenz bei Stoffen, die aus mehr als 2 Elementen bestehen, berechnen?

Vielen Dank im Vorraus
gigato ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.11.2006, 16:29   #2   Druckbare Version zeigen
Tomka weiblich 
Mitglied
Beiträge: 20
AW: Orbitalmodell-Hybridisierung und Besonderheiten

1. Hybridisierung, das ist die Verschmelzung mehrerer Atomorbitale. Das c-Atom im Methan liegt zum Beispiel sp3 hybridisiert vor, d.h., dass das 2s und die 2p Orbitale zu sp- Orbitalen werden. Da normalerweise das s-Orbital energetisch günstiger liegt als die p-Orbitale, liegt die Energie der sp3Hybridorbitale energetisch irgendwo dazwischen.
Wenn du es dir in Elektronen vorstellst, sieht das so aus:
die normale Elektronenkonfiguration von c lautet 1s2, 2s2, 2p2
eigentlich wäre C zweibindig, bei der Verschmelzung des 2s und 2p Orbitals springt ein Elektron aus dem 2s Orbital in ein unbesetztes 2 p Orbital. Nun hat man 4 sp-Orbitale, die alle von einem Elektron besetzt sind und eine Bindung eingehen können, daher ist C sp3hybridisiert und kann 4 Bindungen eingehen
Tomka ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.11.2006, 16:43   #3   Druckbare Version zeigen
Tomka weiblich 
Mitglied
Beiträge: 20
AW: Orbitalmodell-Hybridisierung und Besonderheiten

3. Elektronegativität ist die Fähigkeit EINES ATOMS, in einem Molekül Elektronen an sich zu binden.
laut Definition ist es also nicht möglich, EN-Werte gesamter Moleküle anzugeben. EN-Werte beziehen sich immer nur auf ein Atom
Tomka ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.11.2006, 17:11   #4   Druckbare Version zeigen
N00b Männlich
Mitglied
Beiträge: 504
AW: Orbitalmodell-Hybridisierung und Besonderheiten

zu 3. Das ist ja nicht ganz das wonach er fragt. Aber dennoch, die EN-Wert Differenz bezieht sich immer nur auf 2 Atome, es geht ja um den Einfluss dieser Differenz auf die Bindungseigenschaften und die Bindung besteht nur zwischen zwei Atomen.

zu 2. Es gibt Elemente wie Tc wo man die Besetzung imho nicht so ohne weiteres erklären kann und entweder musst du das auswendig lernen oder der Lehrer fragt soetwas nicht ab. Für einige Abweichungen gibt es eine einfache Erklärung, die Halbbesetzung entarteter Orbitale ist energetisch günstig. Entartet heißt, sie sind gleich also sind damit z.B. die fünf d-Orbitale einer Hauptquantenzahl oder die sieben f-Orbitale einer Hauptquantenzahl gemeint (ich meine nicht die 5d Orbitale, sondern die fünf d-Orbitale!). Wenn nun z.B. beim Cr alle fünf d-Orbitale und das s-Orbitale jeweils einfach besetzt sind ist das energetisch günstiger als es z.B. s2d4 wäre.
N00b ist offline   Mit Zitat antworten
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