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Alt 06.11.2006, 17:28   #1   Druckbare Version zeigen
Marduk Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 314
Kennzeichnung einer Thymol-Lösung

Moin!

Ich setzte gerade eine 0,09% ige Thymol-Lösung an.

Meine Frage ist nun, muss ich die kleinen Fläschchen mit dieser Lösung noch mit Gefahrstoffsymbolen versehen oder ist die Konzentration dazu zu gering?

Ähnlich wie bei verdünnten Säuren - eine 0,01 molare HCl hat ja auch keine Hinweise mehr...

Link zu den Reinstoff-Eigenschaften

Für Eure Meinungen wär ich euch echt dankbar.
Marduk ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.11.2006, 22:48   #2   Druckbare Version zeigen
kaliumcyanid Männlich
Mitglied
Beiträge: 18.822
AW: Kennzeichnung einer Thymol-Lösung

Ne. Thymol + Konz draufschreiben und gut ist.
kaliumcyanid ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.11.2006, 22:50   #3   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
AW: Kennzeichnung einer Thymol-Lösung

Das Thymol brauchst Du nicht zu kennzeichnen.
Welches Lösemittel hast Du denn?

Gruß,
Franz
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Nichts, was ein Mensch sich auszudenken in der Lage ist, kann so unwahrscheinlich, unlogisch oder hirnrissig sein, als dass es nicht doch ein anderer Mensch für bare Münze halten und diese vermeintliche Wahrheit notfalls mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen wird.

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Alt 07.11.2006, 09:36   #4   Druckbare Version zeigen
Marduk Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 314
AW: Kennzeichnung einer Thymol-Lösung

Danke für die Antworten!

Lösemittel ist Wasser, also nix problematisches.

Aber Thymol soll sich zu 0,98G / L Wasser lösen und ich kämpf noch immer mit meinen 0,8997g Thymol und versuch die zu überreden sich endlich aufzulösen...

Ultraschall hat schon gut weitergeholfen, aber ich kann das Gefäß doch nicht über Nacht im Ultraschallbad stehen lassen...
(Außerdem schaltet es sich nach max. 16 Minuten von alleine ab)

Marduk ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.11.2006, 10:05   #5   Druckbare Version zeigen
Tiefflieger Männlich
Moderator
Beiträge: 5.445
AW: Kennzeichnung einer Thymol-Lösung

Wie bereits erwähnt, ist bei 0,09% Thymol in wässriger Lösung keine Gefahrstoffkennzeichnung erforderlich.

Zitat:
Zitat von Marduk Beitrag anzeigen
...Ähnlich wie bei verdünnten Säuren - eine 0,01 molare HCl hat ja auch keine Hinweise mehr...
Bei Salzsäure <10% also ca. 2,7 mol/l ist keine Kennzeichnung erforderlich. Kaum zu glauben, aber wahr.

PS: Was spricht dagegen, das Thymol zuerst in Ethanol zu lösen (geringe Menge natürlich) und diese Lösung anschließend mit Wasser auf die gewünschte Konzentration zu verdünnen?
__________________
Vernünftig ist, dass die politischen Spitzen, wenn sie miteinander sprechen, darüber sprechen, wie mit der Sache umzugehen ist, wie ernst Vorwürfe zu nehmen sind und wie man damit umgeht, Vorwürfe zu besprechen, zu klären, zu verifizieren oder aus der Welt zu schaffen. (2013 Regierungssprecher Seibert)
Tiefflieger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.11.2006, 11:00   #6   Druckbare Version zeigen
Marduk Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 314
AW: Kennzeichnung einer Thymol-Lösung

Dass man bei 2,7 molarer HCl die Kennzeichnungspflicht schon unterschreitet ist ja höchst interessant - ich hätte das bei dieser Konzentration noch nicht erwartet...


Das mit dem Ethanol hab ich schon versucht - die Thymol-Lösung läßt sich nicht richtig mit dem Wasser mischen - es bilden sich kleine "Fetttröpfchen" auf der Wasseroberfläche.
Marduk ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 07.11.2006, 13:03   #7   Druckbare Version zeigen
Tiefflieger Männlich
Moderator
Beiträge: 5.445
AW: Kennzeichnung einer Thymol-Lösung

Zitat:
Zitat von Marduk Beitrag anzeigen
Dass man bei 2,7 molarer HCl die Kennzeichnungspflicht schon unterschreitet ist ja höchst interessant - ich hätte das bei dieser Konzentration noch nicht erwartet...
Man lernt eben nie aus.

Zitat:
Zitat von Marduk Beitrag anzeigen
Das mit dem Ethanol hab ich schon versucht - die Thymol-Lösung läßt sich nicht richtig mit dem Wasser mischen - es bilden sich kleine "Fetttröpfchen" auf der Wasseroberfläche.
Wie bist Du vorgegangen?
Thymol in Ethanol gelöst und dann die Lösung in Wasser gegeben, oder zur Lösung Wasser zugesetzt?
Ich hätte eigentlich erwartet, daß sich das Ethanol mit dem Wasser vermischt und dabei möglicherweise das im Ethanol gelöste Thymol ausfällt.
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Alt 07.11.2006, 14:40   #8   Druckbare Version zeigen
Marduk Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 314
AW: Kennzeichnung einer Thymol-Lösung

Ja, ich hab das Thymol im EtOH gelöst und dann in den Meßkolben gegeben - und dann bildeten sich kleine Tröpfchen auf der Wasseroberfläche.

Ist inzwischen aber gelöst:

Hab noch etwas EtOH zugegeben und dann das ganze nochmal ins Ultraschallbad gestellt - 1A!


Aber wissen woran es gelegen hat tu ich immer noch nicht...
Marduk ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.11.2006, 17:47   #9   Druckbare Version zeigen
kaliumcyanid Männlich
Mitglied
Beiträge: 18.822
AW: Kennzeichnung einer Thymol-Lösung

Zu geringe Durchmischung würd ich sagen...
kaliumcyanid ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.11.2006, 21:00   #10   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
AW: Kennzeichnung einer Thymol-Lösung

Zitat:
Aber Thymol soll sich zu 0,98G / L Wasser lösen
Laut D'Ans-Lax lösen sich in 1 l Wasser 0,8 g Thymol bei 20 °C.
Bei 25 °C lösen sich 0,98 g im Liter Wasser (Merck Chemdat).
Nicht ganz erstaunlich: die Löslichkeit ist temperaturabhängig.

Gruß,
Franz
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