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Alt 11.06.2002, 16:54   #1   Druckbare Version zeigen
foni weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 97
Phosphatgehalt von Wasser

Hallo!

Ich suche für meine Projektarbeit in Biologie den durchscnittlichen Phosphatgehalt von Süßwasser.
Sozusagen als Vergleichswert für meine Wasserprobe.

Vielen Dank im Vorraus!

Annika
foni ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2002, 17:16   #2   Druckbare Version zeigen
mp67  
Mitglied
Beiträge: 1.082
Üblicherweise

liegen PO4/3- Konzentrationen im Bereich von '0' bis zu 2-3ppm (mg/l). Der Wert schwankt jedoch jahreszeitlich und mit den limnologischen Gegebenheiten des Gewässers. Wann exzessives Algenwachstum und Eutrophierung einsetzt, hängt noch von anderen Parametern ab.

M.
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Was sich überhaupt sagen läßt, läßt sich klar sagen; und wovon man nicht sprechen kann, darüber muß man schweigen.

L.Wittgenstein.
mp67 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2002, 17:17   #3   Druckbare Version zeigen
Adam Männlich
Moderator
Beiträge: 8.039
@foni

Der Phosphatgehalt sollte unter 1 mg/l liegen. Im Durchschnitt bei 0,01 mg/l.
Das ist noch bei mir aus dem Biounterricht .
Was Du brauchst ist aber ein Wert mit Quellenangabe am besten.

Einfach mal googlen .


.
__________________
Wenn jemand ein Problem erkannt hat und nichts zur Lösung des Problems beiträgt, ist er selbst ein Teil des Problems.
Adam ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2002, 17:22   #4   Druckbare Version zeigen
foni weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 97
hmm

Also verstehe ich das jetzt richtig, daß mp67 sagt 0-3 mg/l und Adam um die 0,01 mg/l

was denn nun?

Annika
foni ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 11.06.2002, 17:29   #5   Druckbare Version zeigen
mp67  
Mitglied
Beiträge: 1.082
O.K., beantworte mal folgende Frage: Wie hoch sind Berge?

Verstehst Du, was ich meine? Guck mal hier.

M.
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L.Wittgenstein.
mp67 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2002, 17:36   #6   Druckbare Version zeigen
Adam Männlich
Moderator
Beiträge: 8.039
@foni

Die Werte hängen vom Fluß, Gewässer etc..ab...das kann man nicht pauschal beantworten...

Bei Fließgewässern gelten für Phosphat-Gehalte folgende Grenzbereiche der Eutrophierung:

Habe das gerade mit google gefunden:

0- 0.1mg/l Gesamt-P = wenig belastete Fließgewässer

0,1- 1mg/l Gesamt-P = mittlere bis schwere Belastung

< 1mg/l Gesamt-P = schwere Verschmutzung

Quelle: http://www.lernnetz-sh.de/ths-umwelt/pinnau/phosphatgehalt.htm

Habt Ihr den Leitungswasser untersucht oder ein Teich?



.
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Adam ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2002, 17:37   #7   Druckbare Version zeigen
foni weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 97
ok, hätte ja klappen können.
Dann gibt es eben keine Vergleichswerte!

Aber trotzdem vielen Dank.

Habe Wasser eines Baches auf einem Friedhof untersucht.
ist es vielleicht möglich, daß der hohe Phospahtgehalt auf die Überdüngung des Friedhofes zurückzuführen ist?

Annika

Geändert von foni (11.06.2002 um 17:44 Uhr)
foni ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2002, 19:34   #8   Druckbare Version zeigen
upsidedown Männlich
Moderator
Beiträge: 7.640
Zitat:
Originalnachricht erstellt von foni
ist es vielleicht möglich, daß der hohe Phospahtgehalt auf die Überdüngung des Friedhofes zurückzuführen ist?
Wie kommst du denn darauf?

Wirds wohl sein. Wobei man sich da nicht auf eine Probe beschränken sollte - wenn da grad gedüngt wurde kann das schon mal ziemlich bös aussehen, und wenn man dann drei Tage später ne Probe nimmt (bei Wasserproben immer beachten, dass es mindestens drei Tage vorher nicht geregnet hat!) dann sieht das schon wieder alles ganz anders aus.

Ich kann mich da auch an so eine Probe erinnern... Das sollte mehr oder weniger hellblau sein (Farbtafelvergleich). Der Kram war einfach nur schwarz Lies sich aber auf blau runterverdünnen, der Nachweis hat also wohl schon funktioniert, und mehrfach wiederholt hab ich ihn auch. Ein paar Tage später war das auch wieder alles im normalen Bereich.

Gruß,
UpsideDown
upsidedown ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2002, 20:17   #9   Druckbare Version zeigen
foni weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 97
ich dachte da eigentlich mehr oder weniger an die "natürliche" Düngung, sozusagen aus toten organischen Substanzen...
Auf dem Friedhof wird nicht zusätzlich noch künstlich gedüngt!

Aber ist jetzt nicht mehr zu ändern, die Projektarbeit ist abgeschlossen! *erleichtert* Endlich!

Annika
foni ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2002, 20:22   #10   Druckbare Version zeigen
upsidedown Männlich
Moderator
Beiträge: 7.640
Zitat:
Originalnachricht erstellt von foni
ich dachte da eigentlich mehr oder weniger an die "natürliche" Düngung, sozusagen aus toten organischen Substanzen...
Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, dass die so schnell den Bach runtergehen, respektive auch so ergiebig sind...

Gruß,
UpsideDown
upsidedown ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2002, 20:25   #11   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
Zitat:
Originalnachricht erstellt von foni
sozusagen aus toten organischen Substanzen...
Huch, wer tut denn tote Substanzen auf den Friedhof.....

und dann auch noch organisch.....


Gruß,
Franz
__________________
Gib einem Mann einen Fisch, und Du ernährst ihn für einen Tag.
Lehre ihn das Fischen, und Du ernährst ihn für sein ganzes Leben.

Nichts, was ein Mensch sich auszudenken in der Lage ist, kann so unwahrscheinlich, unlogisch oder hirnrissig sein, als dass es nicht doch ein anderer Mensch für bare Münze halten und diese vermeintliche Wahrheit notfalls mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen wird.

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