Allgemeine Chemie
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Value Creation Strategies for the Chemical Industry
F. Budde, U.-H. Felcht, H. Frankemölle
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Alt 18.10.2006, 16:02   #1   Druckbare Version zeigen
Pumuckel88  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 89
Atomorbitalmodell / Nacharbeitung

Aufgrund eines längeren Auslandsaufenthaltes musste ich in den
vergangenen Tagen teilweise den Schulstoff für Chemie (Stufe 12)in Eigenarbeit nachholen. Im Mittelpunkt stand dabei das Atomorbitalmodell.

Leider konnte ich folgende Fragen beim Durcharbeiten nicht abschließend klären:

- Gibt die Hauptgruppennr. immer die Zahl der Valenzelektronen an (gibt es Ausnahmen) ?
- Wenn man eine Verbindung eingehen will (z.B. Aluminiumchlorid)zwischen einem Metall und Nicht-Metall, wird dabei immer das Metall angeregt ?
- Woran kann man die Energiemenge orientieren, die nötig ist um ein Atom anzuregen ?

Sollte ich den Beitrag unwissentlich in ein falsches Unterforum geschrieben haben, so tut mir das leid.
Es wäre sehr nett, wenn mir jem. weiterhelfen könnte !

Lieben Gruß
Pumuckl
Pumuckel88 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2006, 20:12   #2   Druckbare Version zeigen
Lipkason Männlich
Mitglied
Beiträge: 18
AW: Atomorbitalmodell / Nacharbeitung

Hallo Pumuckl

Also:
1. Die Hauptgruppennummer gibt die Anzahl der Valenzelektronen an. Das sind die Elektronen, die im äußersten Orbital des Atoms sitzen (gilt nur für Hauptgruppenelemente!) und Bindungen eingehen können. Dabei müssen nicht zwingend alle Valenzelektronen binden, das kommt ganz auf die Verbindung an.

Die zweite Frage ist ein wenig unverständlich...
Es gibt mehrere Bindungsarten: dein Beispiel gehört zur Ionenbindung. Dabei gibt ein Metall Valenzelektronen ab (Al --> Al3+ + 3e-) während ein Nichtmetall diese Elektronen aufnimmt (3Cl +3e- --> 3Cl-) Beide Bindungspartner erreichen damit die Elektronenkonfiguration des nächstgelegenen Edelgases (Edelgaskonfiguration), Alu hat dann Neonkonfiguration und Chlor hat Argonkonfiguration. Sowohl Alu als auch Chlorsind dadurch geladen und ziehen sich an, wie Magneten. Fertig ist die Bindung.
Dann gibt es aber noch die Kovalente Bindung, die ihr sicher auch behandelt habt. Da entsteht eine Bindung durch >Überlappung von Atomorbitalen der Bindungspartner (Fachbuch fragen! wichtig)

Zu 3.: Du meinst wohl die Ionisierungsenergie.
Also: Natrium z.B. gibt liebend gern sein Valenzelektron ab, dann hat es Neonkonfiguration und ist glücklich. Ein zweites Elektron lässt es sich sehr ungern nehmen, das würde sehr viel energie benötigen. Die 2. Ionisierungsenergie ist eshalb um ein Vielfaches höher. Metalle geben ihre Valenzelektronen leicht ab, die der inneren orbitale nur unter sehr hohem energieaufwand.
bei metallen mit mehreren valenzelektronen ist die 2. Ionisierungsenergie höher als die erste, schließlich muss dem ohnehin schon positiv geladenen Atom eine weitere negative ladung abgenommen werden. außerdem gibt es noch trends im periodensystem, die eine abschätzung recht leicht machen. das steht aber alles auch 100%ig in deinem chemiebuch!

Ich hoffe das ist genug hilfe zur selbsthilfe
lippi
Lipkason ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2006, 20:20   #3   Druckbare Version zeigen
Pumuckel88  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 89
AW: Atomorbitalmodell / Nacharbeitung

Du hast mir sehr geholfen, ich danke dir !
Pumuckel88 ist offline   Mit Zitat antworten
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