Allgemeine Chemie
Buchtipp
Verständliche Chemie
A. Arni
24.90 €

Buchcover

Anzeige
Stichwortwolke
forum

Zurück   ChemieOnline Forum > Naturwissenschaften > Chemie > Allgemeine Chemie

Hinweise

Allgemeine Chemie Fragen zur Chemie, die ihr nicht in eines der Fachforen einordnen könnt, gehören hierher.

Anzeige

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 13.10.2006, 13:55   #1   Druckbare Version zeigen
Schkopau weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 4
'DAS' Polyacrylsäureester

Kann mir hier jemand etwas zu dem Produkt 'DAS', vermutlich einem Polyacrylsäureester, sagen?
Mein Fallbeispiel ist 1961 verwendet worden, wie obengenannt bezeichnet und noch heute klebrig und elastisch.
Was ist das für ein Zeug, wie sollte soetwas reagieren und was kann man machen, dass es nach 45 Jahren noch nicht ausreagiert hat.
Und was macht man für gewöhnlich heute damit?
Bin für jeden Kommentar dankbar....

...wünsch' ein schönes Wochenende
Schkopau ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.10.2006, 15:44   #2   Druckbare Version zeigen
saruman Männlich
Mitglied
Beiträge: 551
AW: 'DAS' Polyacrylsäureester

Hallo,

ich habe "DAS" in keiner mir zugänglichen Liste von Polymerabkürzungen und -handelsnamen gefunden. Wünschenswert wären daher weitere Informationen wie Hersteller, Verwendungszweck, Aussehen, mechanisches Verhalten, vielleicht ein Foto des Produktes, etc. Eventuell kann ich dir dann helfen.

mfG Dirk
saruman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.10.2006, 08:52   #3   Druckbare Version zeigen
Schkopau weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 4
AW: 'DAS' Polyacrylsäureester

Alle meine Informationen zu diesem Produkt sind folgende:
Im Jahr 1961 erfolgte an einer Wandmalerei eine Putzsicherung (Auffüllung der Hohlstellen zwischen Putz und Ziegelmauerwerk). Zur Verwendung kam ein ‚Kunstharz-Material’ der ‚Buna-Werke’. Später in den Akten als ‚Polyacrylsäureester DAS’ bezeichnet. Dieses wurde verdünnt zur Putztränkung und angedickt zur Putzhinterfüllung eingesetzt.
Es bestanden Lieferschwierigkeiten, das Material war zudem noch nicht in der Restaurierung erprobt. Der verantwortliche Konservator galt als sehr experimentierfreudig. Daher gehe ich davon aus, dass dieses ‚DAS’ 1961 recht neu auf dem Markt war. Da heute sich keiner eines solchen Produktes erinnern kann, wurde es wohl auch nicht sehr lange verwendet. Ein in der Putzkonsolidierung verwendetes Polyacrylsäureester war wohl ‚PVA’ (oder 'PAV'). In den 1960/70er Jahren wurden allgemein Polyvinylacetate zur Putzkonsolidierung verwendet.
Ich bin nun auf der Suche nach diesem ‚DAS’, da ich nicht an einen mehrfach falschen Aktenvermerk glaube.
Hier nun zwei Aufnahmen von den Zeug an der Wand. Es ist noch immer klebrig und elastisch.
In der Hoffnung, dass du oder jamend anderes weiterhelfen kann... einen schönen Wochenstart
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg clip_image002.jpg (27,0 KB, 13x aufgerufen)
Dateityp: jpg clip_image001.jpg (23,5 KB, 10x aufgerufen)
Schkopau ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.10.2006, 17:02   #4   Druckbare Version zeigen
saruman Männlich
Mitglied
Beiträge: 551
AW: 'DAS' Polyacrylsäureester

OK, ich arbeite daran, kann aber nichts versprechen. "DAS" ist auch nicht gerade das beste Wort für eine Datenbanksuche...

mfG Dirk
saruman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.10.2006, 14:50   #5   Druckbare Version zeigen
Schkopau weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 4
AW: 'DAS' Polyacrylsäureester

Diese Suche nach 'DAS' fand ich eben auch nicht prickelnd.

Aber ich bin fündig geworden:

Im 'handbuch der plaste und elaste, VEB Chemische Werke Buna, 1967' steht folgendes:

Polyacrylat – Schkopau – Dispersionen

Begriff
Die verschiedenen Marken der Polyacrylat – Schkopau – Dispersionen sind weichmacherfreie, wäßrige Plast-Dispersionen auf Basis von Acrylsäure-ester. Sie enthalten einen anionaktiven Emulgator.
Die Dispersionen stellen milchartige Flüssigkeiten niedriger Viskosität dar und geben einen schwachen typischen Estergeruch. Durch Einwirkung von Frost werden sie zerstört und sind nicht mehr brauchbar.
Die Polyacrylat – Schkopau – Dispersionen werden in Holzdichtfässern mit Polyäthyleneinstellsack mit 100 kg Inhalt geliefert. Sie müssen, vor Frost geschützt, bei normaler Temperatur gelagert werden. Die Dispersionen sollen nicht mit Metallen, wie Aluminium, Zink, Eisen, in Berührung gebracht oder in solchen Gefäßen gelagert werden.

Typen
Das Sortiment an Polyacrylat – Schkopau – Dispersionen umfaßt folgende Typen:
Neue Bezeichnung alte Bezeichnung
Polyacrylat Schkopau D 310 Polyacrylsäureester Schkopau DA 40
D 312 DAS 40
D 313 DASS 40
D 314 DSR 40
D 320 DAJ 40
D 322 DAV 50
D 330 DASS 299

Eigenschaften
...
Die Typen D 312, D 313, D 314 enthalten Acrylsäure als Comonomer. Das Hauptmerkmal ist die Verdickbarkeit mit Ammoniak oder Triäthanolamin. Die Dispersionen werden erst in alkalischer Einstellung mit Füllstoffen verträglich.
Die Typen D 312 und D 313 unterscheiden sich dadurch, daß die Marke D 313 stärker verdickbar ist. Polyacrylat Schkopau D314 ist eine besonders stabiliserte Einstellung des D 313 und dadurch gegen mechanische Einwir-kung bei der Verarbeitung weniger empfindlich.
...

Filme
Die Dispersionen ergeben nach dem Verdunsten des Wassers durchsich-tige und farblose, bei D 322 z. T. schwach gelbstichige Filme, die je nach Zusammensetzung des Polymers weich und klebrig bis steif und nicht klebrig ausfallen. Die Filme der verdickbaren Typen nehmen nach der Neutralisation erheblich an Festigkeit zu. Die klebrigen Filme besitzen gute Hafteigenschaften. Die Filme der weichen Typen zeichnen sich durch gute Kältebeständigkeit aus. Acrylsäureesterpolymere verändern ihre Eigenschaften unter Einwirkung von Sonne und Licht nicht.

Verträglichkeit
Die Dispersionen lassen sich mit Wasser verdünnen. Mit Alkalien kann die Reaktion basisch eingestellt werden. Die Typen D 312, D 313, D 314 dicken bei Zusatz von Ammoniak bis zu pastöser Konsistenz an, die Type D 322 nur schwach. Die Stabilität wird durch Zugabe von Ammoniak ver-bessert.
Mit Kaseinlösung sind die Dispersionen gut verträglich. Sie sind empfindlich gegenüber dem Zusatz von Salzen. So werden Harze durch Lösungen von Calciumchlorid oder Aluminiumsulfat gefällt.
Von manchen Lösungsmitteln werden größeren Mengen aufgenommen. ...
Gegen Füllstoffe sind die Polyacrylat-Typen unterschiedlich empfindlich. ... Die Marken D 312, D 313 und D 314 sind nach der Neutralisation so gut mit Füllstoffen verträglich, daß über 600 Prozent Kaolin oder andere Füllstoffe eingetragen werden können. Pigmente sollten vor dem Zusatz angepastet werden. Die Füllstoffverträglichkeit wird durch den Zusatz stabilisierend wirkender Substanzen verbessert. Als solche sind nichtionogene Tenside, poly-acyrylsaure Salze oder Polyphosphate geeignet.
Mit Weichmacheremulsionen sind Polyacrylat - Dispersionen verträglich. Es ist jedoch nicht üblich mit Weichmachern zu arbeiten, weil die Acrylate durch Copolymerisation weich eingestellt werden. Eine wichtige Eigenschaft der Filme liegt darin, daß sie gegen die Wanderung von Weichmachern eine Sperrschicht bilden. Es kann zum Beispiel bei Leder die Abwanderung des Weichmachers aus einer Kollodiumdeckschicht durch eine Grundierung mit Polyacrylat – Dispersion verhindert werden.
Vielfach werden die Polyacrylat – Dispersionen, die Carboxylgruppen ent-halten, in Kombination mit Melamin- oder Harnstoffharzen verarbeitet. Die Carboxylgruppen reagieren mit den Methylolgruppen der Formal-dehydharzen bei entsprechender Härtung. Die Polymere werden auf diese Weise fest gegen Wasser und Lösungsmittel, vor allen Chlorkohlenwasser-stoffe.

Mischbarkeit
Die Polyacrylat - Dispersionen können ohne Störung miteinander gemischt werden. Es ist zweckmäßig den Säuregehalt der Typen D 312 und D 313 vor dem Mischen mit Ammoniak abzustumpfen. Die Kombination mit anderen Dispersionen erfordert Aufmerksamkeit. ...

Andicken
Für viele anwendungstechnische Zwecke ist es notwendig, die Viskosität zu erhöhen, d.h. die Dispersionen anzudicken. ... Polyacrylat Schkopau D 312 bildet eine dicke Paste bei Zusatz von Ammoniak oder Triäthanolamin. Ammoniak soll nicht als konzentrierte Lösung verwendet werden, weil sonst klumpige Verdickung sie Folge ist. Man gibt das etwa 1:1 bis 1:2 verdünnte Ammoniak langsam unter Rühren zu. Eventuell entstehende Klumpen zer-gehen beim Stehen. ....
Bezüglich des physiologischen Verhaltens werden die Polyacrylat Schkopau – Dispersionen als untoxisch beurteilt, sofern nicht beim Ansetzen Zusatzstoffe verwendet werden, die nach Art und Menge den Vorschriften des Lebensmittelgesetzes widersprechen.

Einsatz
Die hervorragenden Eigenschaften der Filme von Polyacrylat – Dispersionen (Weichheit, Haftvermögen, Kältebeständigkeit, Lichtechtheit, Alterungsbe-ständigkeit, Pigmentbindevermögen) erschließen zahlreiche Einsatzgebiete.
...
Auf dem Klebstoffsektor liegt der Einsatz von Polyacrylat – Dispersionen nahe, da die Filme der Typen D 310, D 312, D 313 und D 320 gute Klebrig-keit aufweisen. Auch im abgetrockneten Zustand lassen sie sich durch wärme gut siegeln. Die Type D 312 eignet sich für das Verkleben von PVC-Weich-Folien untereinander wie auch mit anderen Werkstoffen (Alumi-niumfolien oder Holz). Solche Kleber bieten für Folien den Vorteil, daß diese nicht wie von Lösungsmittelklebern angegriffen werden. Vorzüglich sind solche Klebdispersionen für das Verbinden von Schaumpolystrol mit sich selbst oder mit anderen Werkstoffen geeignet. Auch das Kaschieren von Acetatfolie oder Aluminiumfolie mit Papier ist mit solchen Klebstoffen möglich. ....

Standards
Für die Qualität der Polyacrylate Schkopau D310, D 312, D 313, D 314, D 320 ist der Werkstandard BN-P 4500 gültig. Für die Typen D 322 und D 330 liegen TLB vor.



Polyacrylat Schkopau D 312:
Trockenrückstand %: 39..41
Monomer – Gehalt % höchstens: 0,3
Viskosität cP (25°C: 5..20
pH-Wert: 4..6
Dichte (25°C): 1,04.1,06
Filmbeschreibung: gasklar, weich, klebrig, glänzend
Oberflächenspannung dyn/cm: ca. 35
Stockpunkt °C: unter 0
Film – Reißfestigkeit kp/cm²: ca. 10
Film – Reißdehnung %: üb. 2000
[/FONT]

Daraus ergeben sich für mich neue Fragen:

1. Was ist ein anionaktiver Emulgator? Ist das einfach nur ein Stoff, der in der Lage ist anionische Stoffe in einer Dispersion zu stabilisieren?

2. Durch Einwirkung von Frost sei das Material nicht mehr brauchbar. Bezieht sich das nur auf die Stand- und Verarbeitungszeit oder betrifft diese Aussage wohl auch das ausreagierte Endprodukt (nach Verdunstung des Bindemittels)? In Bezug auf mein Objekt scheint es sich nur auf die Stand- und Verarbeitungszeit zu beziehen. Ich weiß allerdings auch nicht, wie der Stoff als intakte Masse aussehen sollte.

3. Die Sorte D 312 (mein gesuchter Stoff) enthält 'Acrylsäure als Comonomer'. Was sagt mir das bezüglich der Anwendung und Reaktionsfähigkeit. Steht diese Acrylsäure im Zusammenhang mit der 'Verdickbarkeit mit Ammoniak oder Triäthanolamin'?

4. Eine Frage die sich aus 3. ergibt: Könnte durch eine IR-Analyse das Verdickungsmittel nachgewiesen werden? (Mein gesuchter Stoff wurde vermutlich verdickt angewendet. Ammoniak ist ein kritischer Stoff an diesem Objekt bezüglich der Pigmente und deren Bindemittel.)

5. Die Filmbildung sollte klebrig und farblos erfolgen. Meine Probe ist nur im Innern auch farblos. Kann die Verschwärzung der Oberfläche durch chemische Alterung erfolgt sein (entgegen der oben beschriebenen Alterungsbeständigkeit) oder können dies nur Verschmutzungen / Einlagerungen anderer Stoffe sein? Die Frage ist insofern wichtig für mich, da dieses Produkt auch zur Oberflächentränkung verwendet wurde und hier eine Verfärbung des Produktes ungelegen wäre.

6. Das Polyacrylat bildet eine Trennschicht gegenüber Weichmachern. Neue acrylbasierte Anstrichsysteme sind laut Beschreibung wasserdampfdurchlässig. Kann ich daher davon ausgehen, dass dieses Produkt wasserdampfdicht ist, wie es auch Weichmacher sperrt und die Acrylanstrichsysteme nur bis zu einer bestimmten Schichtdicke wasserdampfdurchlässig sind?

7. 'Die Dispersionen sollten nicht mit Metallen in Verbindung gebracht werden.' Gilt diese Aussage auch für das gealterte, ausreagierte Produkt? Und was wäre die Reaktion? Die Verarbeitungswerkzeuge (Kanülen, Spachtel usw.) sind aus Metall.

8. Was ist der 'Werkstandard BN-P 4500' und was ist 'TLB'?

Das sind einige Fragen, die ich gerne recht einfach beantwortet hätte. Mir geht es nur darum zu klären, was ich an der Wand bzw. hinter meinem Putz habe und wie ich damit umgehen muss bzw. kann. Gegebenenfalls, wie ich das DAS 40 / D 312 von der Wand bekomme ohne den historischen Putz zu schädigen (er sollte nicht mit Kunststoffen getränkt werden).

Damit wünsch ich mal wieder ein schönes Wochenende.

mfg Annegret
Schkopau ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.10.2006, 16:52   #6   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
AW: 'DAS' Polyacrylsäureester

Hallo, Annegret!

Das damals verwendete Produkt ist also eine Polyacrylatdispersion gewesen, kein Polyester.

1. "Anionaktiver" Emulgator = anionischer Emulgator; der Emulgator ist negativ geladen. Dazu gehören z. B. Seifen; zur Stabilisierung von Dispersionen nimmt man aber eher Alkylsulfate oder -sulfonate.

2. Dispersionen sind frostempfindlich, weil sie Wasser enthalten. Wenn die Flüssigkeit einfriert, "bricht" die Emulsion (sieht dann aus wie geronnen).
Das gilt selbstverständlich nicht für das getrocknete Produkt nach Anwendung.

3./4. Acrylatdispersionen, die Acrylsäure als Comonomer enthalten, können mit Basen verdickt werden; es bilden sich polymere Salze mit den eingebauten Acrylsäureeinheiten. Aus mit Ammoniak verdickten Polyacrylaten entweicht der Ammoniak nach der Trocknung allmählich (jedenfalls teilweise). Der Effekt ist erwünscht, da mit dem Verschwinden des Ammoniaks die Wasserfestigkeit zunimmt.
Ob sich nach der langen Zeit noch Ammoniak nachweisen lässt, kann ich nicht genau sagen, ich halte es aber für möglich.

5. Polyacrylate werden nicht schwarz; die Färbung muss eine andere Ursache haben (Schimmelpilze?). Eine Dispersion, die einen klebrigen Film liefert, ist natürlich ein prächtiger Schmutzfänger.

6. Wasserdampfdurchlässigkeit ist a) ein relativer Begriff und hängt b) sehr stark von der Formulierung von Anstrichsystemen ab. Übliche Wandfarben enthalten wenig Bindemittel und viel Füllstoffe, sind daher porös und lassen Wasserdampf fast ungehindert passieren.
Aber auch nicht poröse Polyacrylatfilme lassen Wasserdampf durchdiffundieren.
Wie schnell, hängt natürlich auch von der Schichtdicke ab.

7. Die Dispersion reagiert sauer und kann daher Metalle angreifen. Je nach dem gibts irgendwann Verfärbung oder Flöckchen.

8. TLB heißt wahrscheinlich Technische LieferBedingung.
'Werkstandard BN-P 4500': was genau dahinter steckt, weiß nur die VEB Chemische Werke Buna. Halt ein werksinterner Qualitätsstandard.

Es sind jede Menge Dispersionen auf dem Markt, die für Deine Zwecke geeignet sein könnten.
Kleinmengen gibts zum Beispiel hier:
http://www.kremer-pigmente.de/bindem07.htm
(15 Sorten)
Da ist sogar eine dabei, die man mit Ammoniak verdicken kann...

Gruß,
Franz
__________________
Gib einem Mann einen Fisch, und Du ernährst ihn für einen Tag.
Lehre ihn das Fischen, und Du ernährst ihn für sein ganzes Leben.

Nichts, was ein Mensch sich auszudenken in der Lage ist, kann so unwahrscheinlich, unlogisch oder hirnrissig sein, als dass es nicht doch ein anderer Mensch für bare Münze halten und diese vermeintliche Wahrheit notfalls mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen wird.

Stellt bitte Eure Fragen im Forum, nicht per PN oder Email an mich oder andere Moderatoren! Ich gucke nur ziemlich selten in meine PNs rein - kann also ein paar Tage dauern, bis ich ne neue Nachricht entdecke...

www.gwup.org

Und vergesst unsere Werbepartner nicht!
FK ist offline   Mit Zitat antworten
Anzeige
Alt 02.11.2006, 09:38   #7   Druckbare Version zeigen
Schkopau weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 4
AW: 'DAS' Polyacrylsäureester

Hallo Franz,

Danke für diese Mengen an Antworten. Die helfen mir schon ein Stück weiter.
Eine, zumindest vorerst letzte Frage:
Polyacrylatdispersionen mit Acrylsäurecomonomeren - kann man diese als Polyacrylsäuren bezeichnen?

Gruß Annegret
Schkopau ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.11.2006, 18:56   #8   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
AW: 'DAS' Polyacrylsäureester

Hallo, Annegret,

als Polyacrylsäuren bezeichnet man Polymere, die nur (oder zumindest hauptsächlich) aus Acrylsäure bestehen. Polyacrylsäuren werden z. B. als Verdickungsmittel/Gelbildner verwendet.

Gruß,
Franz
__________________
Gib einem Mann einen Fisch, und Du ernährst ihn für einen Tag.
Lehre ihn das Fischen, und Du ernährst ihn für sein ganzes Leben.

Nichts, was ein Mensch sich auszudenken in der Lage ist, kann so unwahrscheinlich, unlogisch oder hirnrissig sein, als dass es nicht doch ein anderer Mensch für bare Münze halten und diese vermeintliche Wahrheit notfalls mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen wird.

Stellt bitte Eure Fragen im Forum, nicht per PN oder Email an mich oder andere Moderatoren! Ich gucke nur ziemlich selten in meine PNs rein - kann also ein paar Tage dauern, bis ich ne neue Nachricht entdecke...

www.gwup.org

Und vergesst unsere Werbepartner nicht!
FK ist offline   Mit Zitat antworten
Anzeige


Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen
Ansicht

Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Wie ist das H2O an das Cu (CuSO4*5H2O) gebunden? SyNcOpE Anorganische Chemie 1 07.11.2010 19:23
Gründe dafür das das Anti-cram Produkt Hauptptodukt ist Kischa Organische Chemie 1 20.06.2009 13:28
Australien: Der Mensch, das Wasser und das Dengue-Fieber Godwael Nachrichten aus Wissenschaft und Forschung 0 13.05.2009 00:10
Ist das gymnasiale Lehramtsstudium das einfachste wissenschaftliche Studium? Simon111 Schule/Ausbildungs- & Studienwahl 39 12.03.2004 10:34


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 22:26 Uhr.



Anzeige