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Alt 28.09.2006, 09:20   #1   Druckbare Version zeigen
Tandaradei Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 1.773
Entsorgung NH2OH HCl - Oxime im Grossmassstab

Guten morgen!

Hatte sich nicht vor kurzem ein "Entsorgungsspezialist" vorgestellt? Hätte da mal ne Frage bezüglich Hydroxylamin HCl. Laut meines Sicherheitsdatenblattes ist das Zeug extrem wassergefährdend und sollte in einem brennbaren Lösemittel vernichtet werden. Nun habe ich davon allerdings eine wässrige Lösung. 100 mL oder so wären kein Problem, aber was mach ich im zig Litermassstab?

Weiterhin habe ich Unfallprotokolle von Oximsynthesen im Grossmassstab vorliegen. Da wird von explositionsartigen Beckmannumlagerungen sowie von spontanen Zersetzungen gesprochen. Auch unser Sicherheitslabor hat starke Exothermien der Reaktionsmischungen festgestellt (bereits ab 50 °C).

Hat da jemand Erfahrungswerte, besonders in einer zugabekontrollierten Reaktionsführung?

Besten Dank
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"Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand."

Charles Darwin
Tandaradei ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 28.09.2006, 10:53   #2   Druckbare Version zeigen
crue-vcol Männlich
Mitglied
Beiträge: 416
AW: Entsorgung NH2OH HCl - Oxime im Grossmassstab

Ich hätte die Hydroxylamin-Hydrochlorid-Lösung als wässrige Salzlösung zusammen mit den wässrigen Schwermetallabfällen entsorgt und werde dabei auch vom Merck-Katalog ("Kategorie 28: wässrige Lösungen") bestätigt.
Carsten
crue-vcol ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.09.2006, 11:31   #3   Druckbare Version zeigen
Tandaradei Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 1.773
AW: Entsorgung NH2OH HCl - Oxime im Grossmassstab

So hab ichs in der Uni gemacht, aber hier wurden die wässrigen Abfälle "abgeschafft". Alle Schwermetalle, umweltgefährdenden Stoffe, etc. werden einzeln als Sonderabfall behandelt. Dachte da gäb es vielleicht einen harmlosen chemischen Weg.

Gruss
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Charles Darwin
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