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Alt 22.09.2006, 21:01   #1   Druckbare Version zeigen
kammerjäger Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 2.775
Anorganischer Chemiker

Hallo,
ich frage mich langsam, was man eigentlich in der AC als Chemiker macht. Im Prinzip ist da mit Synthesestrategien und aufregenden Stoffen direkt ja nichts zu holen. Mit einem Komplex, Salz, Metall kann der unbedarfte eigentlich nichts anfangen. Ist die AC nicht mehr oder weniger ein Feld für Theoretische Chemiker (Bändertheorie, Strukturaufklärung usw.) und Physiker?
__________________
Im Leben geht es hoch und runter, aber immer gerade aus.
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Alt 22.09.2006, 21:08   #2   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Anorganischer Chemiker

http://www.google.de/search?hl=de&q=kalkwerk++istein&meta=

Die suchen nach Putzen, die nicht von der Decke fallen; die haben ihr Rohmaterial quasi gratis; Abraumvolumina werden "verkauft" http://www.google.de/search?hl=de&q=kalkwerk++istein+katzenbergtunnel&meta=

Da gibt es schon lohnende Beschäftigungen.
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.09.2006, 21:17   #3   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
AW: Anorganischer Chemiker

Zitat:
Zitat von kammerjäger Beitrag anzeigen
Hallo,
ich frage mich langsam, was man eigentlich in der AC als Chemiker macht. Im Prinzip ist da mit Synthesestrategien und aufregenden Stoffen direkt ja nichts zu holen. Mit einem Komplex, Salz, Metall kann der unbedarfte eigentlich nichts anfangen. Ist die AC nicht mehr oder weniger ein Feld für Theoretische Chemiker (Bändertheorie, Strukturaufklärung usw.) und Physiker?
Unbedarfte werden besser nicht Chemiker, ob Ac oder Oc oder sonstwas...
Ansonsten gibts da ne Menge zu forschen, und auch für einen komplexen Komplex braucht man eine Synthesestrategie. Und wenn man eine tolle Oxidkeramik oder einen Trägerkatalysator basteln will, muss man auch rausfinden, wie das am besten geht.

Gruß,
Franz
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Nichts, was ein Mensch sich auszudenken in der Lage ist, kann so unwahrscheinlich, unlogisch oder hirnrissig sein, als dass es nicht doch ein anderer Mensch für bare Münze halten und diese vermeintliche Wahrheit notfalls mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen wird.

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Alt 22.09.2006, 21:35   #4   Druckbare Version zeigen
BU Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.504
AW: Anorganischer Chemiker

Zitat:
Zitat von kammerjäger Beitrag anzeigen
Ist die AC nicht mehr oder weniger ein Feld für Theoretische Chemiker (Bändertheorie, Strukturaufklärung usw.) und Physiker?
Deine Vermutung ist abwegig, Theoretische Chemiker und Physiker sind in der anorganischen Forschung und Entwicklung selten vertreten.

Viele für Pflanzen und Tiere lebenswichtige Stoffwechselvorgänge werden ebenso wie industriell bedeutsame Prozesse durch Metallkomplexe gesteuert und katalytisch beeinflusst. Diese Verbindungen sind hochwirksam und daher nur in kleinsten Mengen erforderlich. Die Fortentwicklung bekannter und das Auffinden neuer Katalysatoren ist der Schwerpunkt der zur Zeit laufenden Forschungsprojekte. Hierzu werden neuartige Liganden hergestellt, ihre Strukturen mit modernen spektroskopischen Verfahren gesichert und die Reaktivität ihrer Metallkomplexe unter biochemischen und anwendungstechnischen Gesichtspunkten im Labormaßstab untersucht. Die Natur ist uns hierbei das Vorbild für die Entwicklung einer “soft chemistry”.
Beispiel: Universität Düsseldorf (Prof. Wolfgang Kläui)
http://www.chemieonline.de/forum/showthread.php?t=72133&highlight=Kl%E4ui

http://www3.interscience.wiley.com/cgi-bin/abstract/107596217/ABSTRACT?CRETRY=1&SRETRY=0#search=%22%22Bayer%20AG%22%20%22Anorganische%20Forschung%22%22
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Alt 22.09.2006, 21:43   #5   Druckbare Version zeigen
kammerjäger Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 2.775
AW: Anorganischer Chemiker

nehmen wir einmal die Katalysatoren. Das fängt bei so einfachen Beispielen wie der Hydrierkatalyse von Pd/ Pt usw. schon an.
Um den Reaktionsmechanismus herauszufinden muss mit irgendwelchen Orbitalen rumgerechnet werden -> TC.
Oder die Katalyse des Haber-Bosch-Verfahrens. Die ist so komplex, da man da als Spezialist null durchsteigt. Deswegen hat man auch 20.000 Proben auf gut Glück getestet.
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