Allgemeine Chemie
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Alt 28.05.2002, 17:57   #1   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Hilfe

Hallo ihr.

Ich ahb ein Problem, und zwar haben wir in der Schule eine Art experiment (wenn man nen Hefeteig mache als Experiment durchgeht) gemacht und sollen nun herrausfinden, was das mit dem Thema Organische Chemie zutun hat.
Ich hab keine Ahnung wo ich da Anfangen soll und frag desshelb ob mir jemand helfen kann.

Ihr könnt mir auch ne E-mail schicken.
ring-geist@freenet.de
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Alt 28.05.2002, 18:05   #2   Druckbare Version zeigen
Biohazard Männlich
Mitglied
Beiträge: 553
Beitrag 'Verlesen sie die üblichen klärenden Worte...'

Hallo und Willkommen im Forum!

Bevor ich zu deiner Frage komme, erst eine Sache, die ich an dieser Stelle erwähne:

Bitte wähle in Zukunft passende Themenüberschriften aus, aus denen man ersehen kann, wovon deine Frage handelt.

Dann zum Hefeteig:
Ich vermute, es handelt sich dabei um das "Aufgehen" eines Hefeteiges infolge der Atmung der Hefezellen. Die Hefen vergären dabei den Zucker zu Ethanol und CO2, wobei letzteres den Teig aufgehen lässt.
Die Atmung bzw. Gärung ist ein Vorgang, bei dem organisches Material (Glucose) zu anorganischen Stoffen (CO2) umgesetzt wird. Die alkoholische Gärung ist ein wichtiges Kapitel beim Glucoseabbau in der Organischen Chemie.

Nachtrag:
Vielen Dank, Moritz!

Gerade hab ich noch im Netz was zu den Hefen gefunden, was auch zu diesem Thema passt:
Zitat:
Die Bäckerhefe S. cerevisiae wird sowohl für die Herstellung von Hefeteig, Bier und von Wein benutzt, auch wenn sich die verwendeten Stämme in ihrem Anwendungsprofil unterscheiden. Über Jahrhunderte hinweg wurden die Stämme auf die verschiedenen Anforderungen hin selektioniert: Soll der Teig gut aufgehen, so ist eine rasche Produktion von Gas, präziser Kohlendioxid (Summenformel CO2) gewünscht. Etwas Zucker im Teig ist hierbei hilfreich. Stämme für die Alkoholherstellung sollen eine hohe Toleranz gegen Alkohol und Schwefeldioxid aufweisen und den Geschmack des Getränks positiv beeinflussen.

Zwei wesentliche Eigenschaften des Hefestoffwechsels sind also die Bildung großer Mengen Kohlendioxid und die Anreicherung von Alkohol oder präziser Ethanol im Medium. Hierbei wird offenbar Zucker verbraucht. Bei der alkoholischen Gärung, so wird dieser Prozess genannt, kann schließlich so viel Alkohol angereichert werden, bis die Hefen daran zugrunde gehen.
Gefunden auf http://www.fruchtweinkeller.de/Wine/mibi_d.htm.

Daß keine nennenswerte Menge Alkohol im Kuchen ist (ausser bei den dafür beabsichtigten Kuchen), liegt wohl an der Backhitze und -dauer, bei der der Alkohol sich verflüchtigt.
__________________
Chemistry is not always what it seems to be...

Geändert von Biohazard (28.05.2002 um 18:18 Uhr)
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Alt 28.05.2002, 18:08   #3   Druckbare Version zeigen
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Thema auf "Hefeteig" geändert.
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