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Alt 27.08.2006, 22:16   #1   Druckbare Version zeigen
Ronschk Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 14
Chemie Test Stufe 11

Tut mir leid, dass ich bestimmt schon der x-te bin der ein solches thema eröffnet aber ich habe noch ein paar fragen, die ich irgendwie nicht ganz durchs googeln, wikipedian (o.O) und suchen beantwortet bekommen habe.

am besten fang ich mal mit dne sachen an, die glaub ich richtig sind und ihr korrigiert mich? ^^

Atome bestehen aus einem atomkern und mehreren schalen. der kern besteht aus protonen und neutronen, welche den größtenteil der Masse ausmachen. außerdem ist durch die anzahl der protonen die ordnungszahl im PS festgelegt. dann sind da die schalen (verhältnis von schalen zur atomkerngröße ist ca. kirschkern zu fußballstadion) auf denen die elktronen ihre ungleichmäßigen bahnen kreisen. die elektronen machen die chemischen eigenschaften des atoms aus. Die atome versuchen, wenn sie sich zu molekülen zusammenschließen, eine volle valenzschale zu bekommen. dies schaffen sie durch chemische Bindungen.



Es gibt 3 verschiedene arten wie sich atome zu molekülen zusammenschließen.
1. Elektronenpaarbindungen (nichtmetall+nichtmetall)
2. Ionenbindungen (metall+nichtmetall)
3. Metallbindungen (Metall+Metall)

Elektronenpaarbindung:
Die Atome Teilen sich ihre elektronen, so dass jedes eine volle valenzschale hat. dabei zeiehn die atome mit der höheren elektronegativität die elektronen stärker zu sich.

Ionenbindung
Die metalle geben ihre elektronen ab, so dass sie eine leere (und dadurch volle, neue) valenzschale haben. die nichtmetalle nehmen die elektronen auf und sind somit elektronetgativ geladen.

Metallbindung
metalle schließen sich zusammen und ergeben legierungen, mehr weiß ich nicht.


So nun kommen wir zu dem entwas schwereren teil, den wechselwirkungen.

da gibt es die van der waals wechselwirkung (vdww), wasserstoffbrückenbindungen und dipol-dipol wechselwirkungen.

vdww:
die vdww ist ein kruzzeitig induzierter dipol. wenn die elektronen eines atoms in einem molekül sich zufällig zur selben zeit (ein paar millionstel sekunden) am etwa selben fleck befinden, sind sie dadurch an einer stelle negativ und an der anderen dem entsprechend positiv geladen. das wirkt sich auf die moleküle des umfelds aus, welche dann eben an den stellen entgegengesetzt geladne werden. dadurch ziehen sie sich kurzzeitig an. das ist eine sehr schwache wechselwirkung, welche sehr leicht durch erhöhte temperatur zerstört werden kann.


wasserstoffbrückenbindungen.

Wasserstoffbrücken sind die stärksten bindungen.
sie entstehen allerdings nur bei H + (O,F oder N). Da das alles nichtmetalle sind, sind die atome durch elektronenpaarbindung verkettet. Dadurch dass das wasserstoff atom eine sehr viel geringere EN hat als das andere atom (O,F o. N) werden die alektronen stärker zum anderen Atom hingezogen. das wasserstoff atom "will" aber trotzdem alle elktronen bei sich haben und zieht deswegen an den elektronen des O,F o. N atoms eines anderen Moleküls. dadurch entsteht eine sehr sehr stabile gitterstruktur

Dipol-Dipol-wechselwrikung.(das ist mein größtest probelm im Moment)

Also bei einer Dipol-dipol wechselwirkung gibt es Ladungsschwerpunbkte. positiv und negativ natürlich. durch diese art magnet (jaja ich weiß, das is physik ) werden andere moleküle angezogen und setzten sich mit ihrem jeweils anderspolaren teil an die pole des ersten moleküls.

So nun kommen wir zum spannenden teil: wovon hängt es ab, ob ein stoff eine dipol-dipol-wechselwirkung erfährt oder nicht?
also ganz am anfang steht da natürlich die polarität, das ist natülich ganz klar.
aber wie entsteht sie?
in wie fern spielt die EN eine rolle? Ich habe gehört, dass wenn die differenz der EN > 0,4 ist, eine wechselwirkung zu stande kommt. allerdings bricht schwefelsäure diese Regel.
Dann habe ich gehört, dass 2 Wasserstoff atome von nöten seien?! allerdings sprechen hier manche beispiele, die ich mit der suchfkt. gefunden habe (bsp: CHCl³) dagegen.
Ich bin dann zum schluss gekommen, dass der räumliche aufbau der moleküle das wichtigste ist. nun habe ich es mal mit einem anderen bsp probiert: CCl4

Das kohlenstoffatom ist in der mitte und die anderen Kohlenstoffatome sind drum herum angeordnet. schon im 2d beispiel sieht man, dass die ladungsschwerpunke nicht an 2 verschiedenen teilen sein können, sondern sich aufteilen (c ist elektropositiv und Cl elektronegativ geladen).

bei CHCl3 hatte ich schon meine schwierigkeiten.
es gibt 2 negative teile: C und H aber wie ist der aufbau?
Wie kann man generell den aufbau am besten bestimmen? (das einzoge, ws ich weiß, ist, dass elektronen sich so weit wie möglich voneinander abstoßen.


so ich hoffe mal dass es nicht zu viel ist

lg
Ronschk
Ronschk ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.08.2006, 22:39   #2   Druckbare Version zeigen
Knausinator Männlich
Mitglied
Beiträge: 148
AW: Chmie Test Stufe 11

Also, da ich auch mal ein 11er war, helf ich dir mal aus Solidarität :P

Zur Metallbindung würde ich ergänzen:
Die Metallatome geben eine bestimmte Zahl ihrer Valenzelektronen ab und bilden ein Metallgitter, dass von "Elektronengas" umgeben wird. Dadurch lässt sich auch die gute Leitfähigkeit von Metallen erklären.

Zu den ganzen Wechselwirkungen:
Also das Wichtigste ist dabei immer die Elektronennegativität. Das elektronennegativere Element zieht die Elektronen näher zu sich. Es bekommt eine negative Partialladung. Das Atom, das die Elektronen weggezogen bekommt eine positive Partialladung.
Es entsteht eine polarisierte Bindung. Dazu muss die Differenz der EN über 0.5 liegen.
Zwischen polarisierten Molekülen kommt es zu Wechselwirkungen. Wie z.B. bei H-F, das Fluor zieht die Elektronen zu sich und ist partiell negativ geladen. Ein andres Fluorwasserstoffmolekül kommt mit seinem positivem (Partialladung) H-Atom in die Nähe und es kommt zur Anziehung -> Wasserstoffbrückenbindung.
Bei Dipol-Dipol-Wechselwirkungen ist es egtl das selbe.

So ich hoffe ich konnte dir helfen. Wenn es noch Fragen gibt... hau rein ;-)
Knausinator ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.08.2006, 22:44   #3   Druckbare Version zeigen
BU Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.504
AW: Chmie Test Stufe 11

Da hast du etwas durcheinander geworfen.

1. Wasserstoffbrücken sind schwach.

2. C und H sind elektropositiv, Cl ist elektronegativ.

3. CHCl3 bildet ein Tetraeder. Bindungswinkel > 90°
http://vpl.ipac.caltech.edu/spectra/chcl3.gif
BU ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.08.2006, 23:20   #4   Druckbare Version zeigen
Ronschk Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 14
AW: Chmie Test Stufe 11

erstmal danke für die schnellen antworten

@Knausinator
polarisierte bindungen sollen nur bei >0,5 EN differnenz entstehen?
o.O


@ BU

hmm da war doch was mit sträke.. sind die denn die stärsten der dipol-dipol wechselwirkungen?

und das mit dem positiv und negativ geladen hab ich auf das entstandene molekül bzogen. dadurch das Cl die elektronen zu sich zieht bekommt es ja ne negative ladung.



Trotzdem bringt mich das nicht wirklich weiter. da ansonsten alles halbwegs richtig zu sein scheint bitte (außer bei großen fehlern) nurnoch speziell auf die normale dipol-dipol-wechselwirkung eingehen.


Ich gehe nu einfach mal davon aus, dass das mit >0,4 falsch ist. genau so wie die notwendigkeit von 2wasserstoffatomen.

Also nochmal ganz direkt: wie erkenn ich, ob ein dipol vorliegt?

1. gibt es einen bestimmten wert der EN differenz der vorliegen MUSS?

2. wie bekomme ich am besten den räumlichen aufbau zustande?
(+ wie essentiell ist er?) (bei CH2Cl2 hätten [im molekül] die beiden Hs ne negative partialladung und die Cls eine positive. C wäre auch negativ. aber ich habe kein plan wie der aufbau aussieht, also könnte ich theoretisch nichts zur bindung sagen)

3. gibt es irgendein merkmal an dem man immer direkt die bindungsart erkennen kann? (ganz rein zufällig und bisher von niemandem erfragt -.-)
Ronschk ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.08.2006, 23:49   #5   Druckbare Version zeigen
BU Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.504
AW: Chmie Test Stufe 11

Zitat:
Zitat von Ronschk
Ich gehe nu einfach mal davon aus, dass das mit >0,4 falsch ist. genau so wie die notwendigkeit von 2wasserstoffatomen.
Also nochmal ganz direkt: wie erkenn ich, ob ein dipol vorliegt?

1. gibt es einen bestimmten wert der EN differenz der vorliegen MUSS?

2. wie bekomme ich am besten den räumlichen aufbau zustande?
(+ wie essentiell ist er?) (bei CH2Cl2 hätten [im molekül] die beiden Hs ne negative partialladung und die Cls eine positive. C wäre auch negativ. aber ich habe kein plan wie der aufbau aussieht, also könnte ich theoretisch nichts zur bindung sagen)

3. gibt es irgendein merkmal an dem man immer direkt die bindungsart erkennen kann? (ganz rein zufällig und bisher von niemandem erfragt -.-)
Die erste Aussage war schon richtig, nur über die konkrete
EN (0,4 oder 0,5) kann man sich streiten.

1. http://de.wikipedia.org/wiki/Dipol-Dipol-Kr%C3%A4fte
Klassisches Beispiel H2O (Dipol,gewinkelt), CO2 (kein Dipol, linear)

2. Nein, bei mehreren Liganden sind mehrere Strukturen denkbar.
Dafür gibt es Lehrbücher mit Abbildungen der verschiedenen
Koordinationszahlen.
CH2Cl2 ist tetraedrisch (KZ 4), Dipolmoment 1,60 Debye,
http://dwb.unl.edu/Teacher/NSF/C06/C06Links/www.uis.edu/7Etrammell/organic/introduction/ch2cl2-dp.gif
http://dwb.unl.edu/Teacher/NSF/C06/C06Links/www.uis.edu/7Etrammell/organic/introduction/polarity.htm
theoretisch könnte es auch planar (auch KZ 4) sein oder
trigonal-pyramidal (auch KZ 4) sein.
http://www.cci.ethz.ch/vorlesung/de/al1/img709.gif
http://www.cci.ethz.ch/vorlesung/de/al1/img713.gif

3. vgl. 1, Symmetrie beachten.
Dipolmomente (Tabelle): http://www.chemieonline.de/forum/archive/index.php/t-5518.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrisches_Dipolmoment

Ionencharakter
http://cc.uni-paderborn.de/lehrveranstaltungen/_aac/vorles/skript/kap_4/kap4_2/grafik/en_abb.gif

Geändert von BU (27.08.2006 um 23:56 Uhr)
BU ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.08.2006, 00:01   #6   Druckbare Version zeigen
Ronschk Männlich
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Themenersteller
Beiträge: 14
AW: Chmie Test Stufe 11

danke.
bei dem test muss ich wohl hoffen, dass die beispiele nicht allzu schwer werden den ich habe bestimmt keien angaben über dipolmomente.
aber ich denke das geht schon.

nochmal zur EN.

wie ist es denn bei Schwefelsäure?
die dirrferenz beträgt 0,2.

und das mit den beiden wasserstoff molekülen ist falsch?
(das hat ein angeblicher chemiecrack aus unserem kurs behauptet und das werd ich ihm dann wolh oder übel unter die nase reiben müssen x) )
Ronschk ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 28.08.2006, 00:52   #7   Druckbare Version zeigen
BU Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.504
AW: Chmie Test Stufe 11

Zitat:
Zitat von Ronschk
nochmal zur EN.

wie ist es denn bei Schwefelsäure?
die dirrferenz beträgt 0,2.

und das mit den beiden wasserstoff molekülen ist falsch?
(das hat ein angeblicher chemiecrack aus unserem kurs behauptet und das werd ich ihm dann wolh oder übel unter die nase reiben müssen x) )
Wie meinst du das...? (da ist keine C=S-Bindung!)


delta(EN,O-S) = 0,8 (hier bedeutungslos)
Es dissoziiert H+ aus den zwei H-O-Bindung, mit delta(EN,H-O) = 1,2

H2SO4 dissoziiert vollständig, das ergibt zwei Protonen.
Es gibt zwei Protolysestufen mit pK1 = -3 und pK2 = +1,96.
BU ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.08.2006, 13:19   #8   Druckbare Version zeigen
Ronschk Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 14
AW: Chmie Test Stufe 11

hmm hab heute nochmal meinen chemie lehrer gefragt der meinte, dass es auch ein wenig auf EN differenz ankommen würde (richtwert 0,5), das der rämuliche aufbau entcheidend ist. test war soweit ganz gut, bis auf, dass ich aus irgend einem grund darauf gekommen bin, dass kohlenstoff 6 statt 4 außenelektronen hat und ich dadurch keine lewis schreibweise für CH3SH vollbringen konnte. und zeit war zu knapp um das volumen von einem gas zu berechnen.
dafür dürfte der rest nahezu perf sein
Ronschk ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.08.2006, 15:58   #9   Druckbare Version zeigen
Knausinator Männlich
Mitglied
Beiträge: 148
AW: Chmie Test Stufe 11

Zitat:
Zitat von Ronschk
hmm hab heute nochmal meinen chemie lehrer gefragt der meinte, dass es auch ein wenig auf EN differenz ankommen würde (richtwert 0,5))
Sag ich doch^^
Knausinator ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.08.2006, 18:37   #10   Druckbare Version zeigen
Ronschk Männlich
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Themenersteller
Beiträge: 14
AW: Chmie Test Stufe 11

^^

ja aber eigentlich ist es ja nur ein richtwert der auch gut mal darunter liegen kann. hatte gehofft durch eine bestimmte en ist man sich 100%ig sicher obs ein dipol ist
Ronschk ist offline   Mit Zitat antworten
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