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Alt 20.08.2006, 08:24   #1   Druckbare Version zeigen
Homunculus Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 7
Kohlenstoffelektroden aus Batterien

Hallo Leute
Ich hätte einige Fragen über Kohlenstoffelektroden.

1.Als ich eine gesättigte NaCl Lösung mit Graphitelektroden(beide aus Zink-Kohle-Batterien!) elektrolysiert habe musste Ich leider feststellen dass die Anode zerfressen wird und sich der Kohlenstoff von der Anode ganz unten ansammelt. Wenn das keine Kohlenstoffelektrode wäre würde Ich behaupten dass es Anodenschlamm ist. Was mache Ich falsch? Ist das Normal? Stromquelle 12V 1A

2.An der Kathode aber bildet sich eine weiße schicht die nicht wasserlöslich ist und nur schwer abkratzbar ist, aber das macht mir kein so großes Problem. Woraus besteht diese schicht?

3.Als Ich die Elektroden auf meinem Gasherd erhitzen wollte habe Ich bemerkt dass auf den Elektroden anfängt etwas zu schmelzen. Es ist schwarz und verbrennt mit bläulicher Farbe. Was könnte es sein?

Vorschläge:
1.Der Kohlenstoff könnte durch das gebildete Chlor zerfressen worden sein und es bildet sich Kohlenstofftetrachlorid. (Das zweite schließe Ich aus)

2.Da Ich kein desttiliertes Wasser benutzt habe, könnte es sich um eine Calciumverbindung handeln.

3.Ich glaube es ist das Bindemittel das in Batterien enthalten ist. Leider weis Ich nicht um was es sich handelt.

Hintergrund:
Durch eine Chloralkalielektrolyse erhält man wertvolle Produkte die mehr oder weniger im Haushalt und im Labor zugebrauchen sind.

Und bevor irgendwelche Warnugen kommen.... Ich weis! Chlor ist GEFÄHRLICH! GIFTIG! TÖDLICH! NaOH ist GEFÄHLICH! UND FÜHRT BEI AUGENKONTAKT ZUR ERBLINDUNG! CHLORATE SIND GEFÄHRLICH! UND SIND BRANDFÖRDERND!
Sorry aber musste einfach gesagt werden.

Gruß,
Homunculus
Homunculus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.08.2006, 10:18   #2   Druckbare Version zeigen
kaliumcyanid Männlich
Mitglied
Beiträge: 18.822
AW: Kohlenstoffelektroden aus Batterien

Zitat:
erhält man wertvolle Produkte die mehr oder weniger im Haushalt und im Labor zugebrauchen sind.
[...]
CHLORATE SIND GEFÄHRLICH! UND SIND BRANDFÖRDERND!


Waren die Elektroden vorher sauber oder hing noch irgendwas dran?
Zitat:
An der Kathode aber bildet sich eine weiße schicht die nicht wasserlöslich ist und nur schwer abkratzbar ist, aber das macht mir kein so großes Problem. Woraus besteht diese schicht?
Ein Carbonat vielleicht?

Was drin sein könnte (aus der Wikipedia
[/quote]Das Zink-Kohle-Element besteht aus einer Zinkelektrode (Anode (-)) und Braunsteinpulver (Kathode (+)) mit einer Kohleelektrode als elektrischer Zuleitung. Als Elektrolyt wird dabei eine 20%ige Ammoniumchloridlösung eingesetzt.[/quote]
Vielleicht ist Verunreinigungen Manganhydroxid oder irgendwas in der Richtung entstanden.

Was ist denn von deinem Experiment noch "übrig"?
kaliumcyanid ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 21.08.2006, 05:09   #3   Druckbare Version zeigen
Homunculus Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 7
AW: Kohlenstoffelektroden aus Batterien

Zitat:
Zitat von kaliumcyanid
:

Waren die Elektroden vorher sauber oder hing noch irgendwas dran?
So'n schwarzes und klebriges Zeug das wie Teer aussieht. Hab Ich auf meinem Gasherd verbrannt.

Zitat:
Zitat von kaliumcyanid
:Ein Carbonat vielleicht?
Unser Wasser ist nicht gerade das Weicheste. Ich glaube auch dass es ein Carbonat ist.


Zitat:
Zitat von kaliumcyanid
:Vielleicht ist Verunreinigungen Manganhydroxid oder irgendwas in der Richtung entstanden.
Ich hab es sogar mit gekauften Elektroden durchgefüht, die ganz sicher "sauber" waren. Ergebnis=Anode kaputt und Kathode überzieht sich mit der weißen Schicht.

Zitat:
Zitat von kaliumcyanid
: Was ist denn von deinem Experiment noch "übrig"?
Eine kaputte Anode, verdrecktes Wasser, ein verärgerter Homunculus ,... . Reicht das?
Trozdem Vielen Dank
Gruß,
Homunculus
Homunculus ist offline   Mit Zitat antworten
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