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Alt 19.05.2002, 16:06   #1   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Glühbirne Ammoniaksynthese

Hallo!!
Ich muß ein Referat in Chemie über die Ammonikasynthese halten!!Ich habe auch schon alles zusammen,nur kann ich noch nicht die Reaktionsgleichung genau erklären(Reduktion, oxidation, u.s.w.)
Ich hoffe mir kann da jemand helfen, denn ich denke das muß ich auf jeden Fall erklären!!
Criki
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Alt 19.05.2002, 16:11   #2   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
Hallo criki,

herzlich willkommen hier.

Deine Frage wurde hier schon mehrfach diskutiert, versuche es mal mit der Suchfunktion (oben am Bildschirm).

Da müsstest Du genug finden. Wenn dennoch Fragen bleiben, melde Dich einfach noch einmal.
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2002, 16:38   #3   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
Hallo & willkommen im Forum.

Ich schließe mich bm an, gebe aber noch einen kleinen Tipp: es handelt sich tatsächlich um eine Redoxreaktion.


Gruß,
Franz
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Alt 19.05.2002, 20:47   #4   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Glühbirne Reaktionsgleichung

Ich habe versucht es mit der Suchmaschine zu finden, doch habe ich leider nichts gefunden!!Ich weiß das es sich um eine redoxreaktion handelt doch brauche ich die oxidationszahlen, aber leider weiß ich nicht wie ich wie ich sie bestimmen kann!
Vielleicht kann mir da jemand helfen, ich weiß ja was reduziert und was oxidiert wird, aber das ist auch schon alles!!
Hoffe auf hilfe!
criki
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Alt 19.05.2002, 20:55   #5   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
Die Suchfunktion gibt auf "Ammoniaksynthese" 9 Hits aus; da ist Einiges dabei, was Du verwenden kannst.

Zu den Oxidationszahlen:

NH3

was wird oxidiert, was reduziert?

Ist doch nicht schwer, die Oxidationszahlen zuzuordnen....

Gruß,
Franz
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Alt 19.05.2002, 20:59   #7   Druckbare Version zeigen
upsidedown Männlich
Moderator
Beiträge: 7.640
Vielleicht als Hilfe zum Suchen: Das ganze heisst auch Haber-Bosch Verfahren. Infos gibts massenweise im Netz dazu, z.B. hier (auch mit nem schönen Verfahrensschema) oder generell mal google bemühen.

Bei Fragen immer raus damit - aber einfach mal ein wenig selber wühlen kann auch ganz lehrreich sein

Gruß,
UpsideDown
upsidedown ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2002, 23:12   #8   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a


Noch ne kleine Grafik zum Haber-Bosch-Verfahren ansonsten schau mal auf die Seite

http://www.seilnacht.tuttlingen.com/Lexikon/HaberBo.htm
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Alt 23.05.2002, 17:21   #9   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
auf Wunsch per PN hier die Katalyse der Reaktion:

Als Katalysator wird Fe3O4 eingesetzt, dem zur Aktivierung als Promotoren A2O3, CaO und K2O zugesetzt werden.

Der eigentliche Katalysator <font class="serif">&alpha;</font>-Fe bildet sich in der Anfahrphase durch Reduktion des Eisenoxids mit H2 bei 400 °C.

Die Aktivierungsenergie der Gasreaktion wird durch den Kat von 400 kJ/mol auf 65-85 kJ/mol herabgesetzt.

Der geschwindigkeitsbestimmende Schritt der Katalyse ist die dissoziative Adsorption (Chemisorption) von N2 an der Eisenoberfläche. Die Aktivierungsenergie dieser Reaktion hängt von der Oberflächenstruktur ab und sie wächst mit dem Bedeckungsgrad der Oberfläche an N-Atomen. Die N-Atome reagieren zu einem Oberflächennitrid. Wasserstoff wird ebenfalls dissoziativ adsorbiert und reagiert stufenweise in schneller Reaktion zu NH3, das dann desorbiert wird.

So jetzt weißt Du, warum das Eisenoxid drin ist. Gut, jetzt mußt Du noch wissen, warum die anderen Stoffe mit drin sind.

Wenn die Oberflächenstruktur des Eisens sich verändern würde, die Eisenpartikerl zusammensintern würden, dann würde die Chemisorption nicht mehr funktionieren bzw. eben nicht mehr so gut. Also muß man etwas zugeben, was die Oberfächenstruktur stabilisiert. Diese Aufgabe übernehmen hier Al2O3 und CaO, man nennt sie Struktorpromotoren.

K2O verringert die Aktivierungsenergie der Dissoziation der N2-Moleküle, man bezeichnet es als elektronischen Promotor. Warum es das tut ist nicht genau geklärt und würde jetzt wirklich zu weit führen.

Ich hoffe ich habe es für die 10. Klasse noch halbwegs verständlich erklärt. Als Quelle dafür in Deinem Referat gibst Du bitte "Anorganische Chemie" von E. Riedel an.

Geändert von Last of the Sane (23.05.2002 um 17:27 Uhr)
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