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Alt 10.07.2006, 10:53   #1   Druckbare Version zeigen
unrKarl Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 17
MTPR Fluoreszenz Nachweis

Hallo zusammen,

ich sollte einen einfachen Fluoreszenz Nachweis machen mit einem Mikrotiterplatten Reader für eine Präsentation.
Allerdings sollte es nicht nur mit Fluoreszein sein, sondern schon etwas spektakulärerres wie z.B. ein pH-Nachweis, oder Nachweis von Stoffen in Lebensmitteln.
Da ich in keinem Labor arbeite stehen mir auch sämtliche Mittel nicht zur Verfügung (ausser Mikrotiterplatten, Kolbenhubpipetten, wenige Chemikalien und ein Reader).

Für Ideen oder Tipps wäre ich sehr dankbar

Gruß
Karl
unrKarl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.07.2006, 11:09   #2   Druckbare Version zeigen
unrKarl Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 17
Mikrotiterplatten Reader

Hallo zusammen,
für eine Präsentation/Bericht über Fluoreszenz Mikrotiterplatten Reader bin ich auf der suche nach einigen Infos.

Wo werden Fluoreszenz-Reader überall eingesetzt, bzw. was kann mann alles damit messen? Ich bin hauptsächlich nur auf 'ELISA' gestoßen und einigen Gen-Identifikationen.

Bei meiner Recherche bin ich auf 'Top' und 'Bottom Reader' gestoßen. Für welche Messungen wird was gebraucht? Worin unterscheiden sich dann die Messungen bzw. die Ergebnisse, wenn ich von oben bzw. von unten her messe?

vielen Dank schonmal für eure Hilfe
Gruß
Karl
unrKarl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.07.2006, 20:14   #3   Druckbare Version zeigen
zarathustra Männlich
Moderator
Beiträge: 11.539
AW: Mikrotiterplatten Reader

Bevor man irgendwas überlegen kann:
Was für ein Gerät hast Du wirklich? ELISA kenne ich eigentlich nur mit Mikrotiterplatten-Fotometern, wobei man im Endeffekt die Bildunge eines Farbstoffs messen kann. Hast Du so ein Mikrotiterplatten-Fotometer, oder ein richtiges Mikrotiterplatten-Fluorimeter zur Verfügung?

Mikrotiterplatten-Reader kannst Du allgemein überall da einsetzen, wo man viele Proben und / oder kleine Probenvolumina hat und fotometrisch oder fluorimetrisch messen will. Je nach Fragestellung und Methode kann es dann vorteilhaft sein, Fluoreszenz oder Extinktion zu messen:
Bei ELISAs verwendet man oft Peroxidase-gekoppelte Antikörper, die dann die Bildung eines Farbstoffs katalysieren, letzeren kann man dann fotometrisch bestimmen. Auch die meisten Protein-Bestimmungsmethoden beruhen auf Farbreaktionen, so dass man fotometrisch misst.
Wenn man dagegen Aktivitäten von Protein-abbauenden Enzymen messen will, kann man gut Fluoreszenzfarbstoff-gekoppelte Substrate verwenden, bei denen der Floureszenzfarbstoff erst nach Spaltung des Substrates aktiv ist. Auf diese Weise kann man nicht nur allgemein proteolytische Aktivität nachweisen, sondern auch Aktivität ganz spezifischer Proteasen, wie die der Caspasen oder der Proteasomen.

Gruß,
Zarathustra
__________________
Ich habe zwar auch keine Lösung, aber ich bewundere das Problem!
zarathustra ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.07.2006, 08:00   #4   Druckbare Version zeigen
unrKarl Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 17
AW: Mikrotiterplatten Reader

Hi zarathustra,
also ich hab ein richtiges richtiges Mikrotiterplatten-Fluorimeter zur Verfügung. Aber ich habe auch vergessen zu erwähnen, daß ich mich nicht mit Proteinen etc. auskenne (ich bin Elektrotechniker)
Aber wozu gibt es Top und Bottom Reader? Es müsste doch egal sein, ob ich von oben oder von unten messe.
Gruß
Karl
unrKarl ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 11.07.2006, 10:00   #5   Druckbare Version zeigen
Bouncer Männlich
Mitglied
Beiträge: 4
AW: Mikrotiterplatten Reader

Hallo,

Anwendungen von Readern:

schau mal nach UMU-Test, Ames-Test, Lumineszenzhemmtest

gruß

Bouncer
Bouncer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.07.2006, 14:55   #6   Druckbare Version zeigen
unrKarl Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 17
AW: Mikrotiterplatten Reader

Hi,
Zitat:
UMU-Test, Ames-Test, Lumineszenzhemmtest
gibt es da evtl. auch noch einfachere Test, irgend ein einfacher Nachweis, bei dem man irgendwas (blut oder so) mit Alkohol mischt und dann fluoresziert es?

Gruß
Karl
unrKarl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.07.2006, 18:02   #7   Druckbare Version zeigen
zarathustra Männlich
Moderator
Beiträge: 11.539
AW: Mikrotiterplatten Reader

Warum es Top- und Bottom-Reader gibt, kann ich Dir auch nicht erklären. Ich glaube auch nicht, dass Du einen sehr einfachen, güstigen, aber super tollen Vorführversuch findest.
Zumindest die Materialien für biologische Anwendungen sind i.d.R. ziemlich teuer, und 200 Euro für ein Assay-Kit willste ja vermutlich auch nicht ausgeben, oder?

Nochmal damit man sich was einfallen lassen kann:
IN welchem Rahmen willste was vorführen und wieviel Ahnung haben die Zuschauer von der Materie? Es wäre ja z.B.nicht so das Problem, was entsprechendes hinzumogeln.

Gruß,
Zarathustra
__________________
Ich habe zwar auch keine Lösung, aber ich bewundere das Problem!
zarathustra ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.07.2006, 08:05   #8   Druckbare Version zeigen
unrKarl Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 17
AW: Mikrotiterplatten Reader

Es soll nur eine kleine Demovorführung von so einem Gerät sein. Die Zuhörer haben keine Ahnung von Chemie. In diesem Vortrag will ich u.a. erklären, wie Fluoreszenz entsteht, was man mit ihr macht, wie so ein Gerät funktioniert und wie man mit so einem Reader diese Fluoreszenz messen kann.
Damit der Vortrag nicht langweilig wird, will ich z.B. 2 Sachen mischen, die dann fluoreszieren können, und dies dann auch dementsprechend erklären und messen.
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