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Alt 09.06.2006, 18:55   #1   Druckbare Version zeigen
ZeroX Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 29
Synthese von Schwefelsäure

Hi^^

ich werde in der schule ein referat über katalyse halten
und dazu einen versuch machen. ich hab mich jetz für die synthese von schwefelsäure mit vanadiumpentoxid entschieden.

jetz gibt es aber quellen in denen steht dass man das
SO3 in schwefelsäure leiten soll weil es sich in wasser
nich gut löst oder einen nebel bildet (bin mir ncht sicher^^).

ich hatte es mir so vorgestellt dass ich am ende das SO3
in wasser einleite und mit universalindikator zeige dass da eine saure lösung entstanden ist. wenn ich es jetz aber in schwefelsäure löse kann man (meine klassenkollegen^^) ja sagen das ist nicht das SO3 welches schwefelsäure wurde sondern die vorhandene schwefelsäure.

Kann ich also das SO3 also direkt in das wasser einleiten? es ist ja nur ein schulversuch ich muss also nicht massig schwefelsäure herstellen es soll nur einen aussschalg beim universalindikator geben.
ZeroX ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.06.2006, 19:09   #2   Druckbare Version zeigen
Paleiko Männlich
Mitglied
Beiträge: 2.210
AW: Synthese von Schwefelsäure

Müsste mit Wasser auch funktionieren. Kann Sonntag mal in mein AC-Praktikumsskript gucken, da ist ne Vorschrift zu dem Versuch.

Vorsicht: Vanadiumpentoxid ist GIFTIG! Handschuhe anziehen, oder den Lehrer machen lassen
Paleiko ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 09.06.2006, 19:34   #3   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: Synthese von Schwefelsäure

Bei diesem Versuch ist nicht das V2O5 das Problem, sondern das SO3. SO3 reagiert mit Wasser nicht sonderlich gut, wenn du es in reines Wasser einleitest, blubbert ein Grossteil einfach durch. Damit das nicht in die Atemluft entweicht, musst du das dann in Schwefelsäure einleiten, in der es besser löslich ist. Ich schlage also vor : eine Waschflasche mit Leitungswasser (vor den Augen des Publikums füllen damit keine Zweifel aufkommen) und zwei Waschflaschen nachschalten um überschüssiges SO3 zu binden. Wir in der Technik auch so gemacht - das kann man ja dann auch erwähnen. In die erste Flasche mit dem Wasser gibst du deinen Universalindikator. Verwende Leitungswasser, kein entmineralisiertes. Im LW wird der Universalindikator grün und schlägt nach rot um. Sollte die SO3 Menge dazu nicht ausreichen, nimm Bromthymolblau (blaugrün in LW) scharfer Umschlag nach gelb. Dieser Indikator schlägt ziemlich genau am Neutralpunkt um, so dass er sich für Versuche gut eignet, bei denen nur kleinen Mengen Säure erhalten werden.

Statt V2O5 kannst du auch Platinasbest nehmen, das ist sauberer in der Handhabung. V2O5 schmilzt erstaunlich leicht unter den Versuchsbedingungen und versaut dein Reaktionsrohr...

lg
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"Old geochemists never die, they merely reach equilibrium." (Antonio C. Lasaga ?)
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