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Alt 09.05.2006, 16:49   #1   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Elektronenverteilung bei Xenon

Hi!

Da Xenon ein Edelgas ist, muss es 8 Elektronen auf der äußersten Schale haben. Das Wort "Elektron" werde ich im Folgenden mit "e" abkürzen.

1. Schale: 2 e
2. Schale: 8 e
3. Schale: 18 e

Das sind jetzt insgesamt 28 e, aber Xenon brauchst insgesamt 54 e, damit die Gesamtladung Null ist. Es fehlen also noch 26 e. Auf der 4. Schale würden 32 e Platz haben. Wenn ich aber auf die 4. Schale meine restlichen 26 e packe, habe ich keine 8 Außenelektronen.

Wo liegt mein Denkfehler?
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Alt 09.05.2006, 16:59   #2   Druckbare Version zeigen
tau_neutrino Männlich
Mitglied
Beiträge: 305
AW: Elektronenverteilung bei Xenon

Hi
Xenon hat 5 Schalen voll mit Elektronen belegt.
In die erste Schale passen 2e
in die 2.passen 8 e,
in die 3. passen auch 8 e (nicht 18!)
in die 4. 18e
und in die 5. auch 18 e

macht dann insgesamt 54 e
tau_neutrino ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.05.2006, 17:06   #3   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
AW: Elektronenverteilung bei Xenon

Warum passen auf die 3. Schale keine 18 e?
Wenn n die Schalennummer sei, dann kann doch die maximale Elekronenanzahl durch 2*n2 ausgedrückt werden. Wenn ich n=3 einsetze, erhalte ich 18.
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Alt 09.05.2006, 17:13   #4   Druckbare Version zeigen
tau_neutrino Männlich
Mitglied
Beiträge: 305
AW: Elektronenverteilung bei Xenon

naja, ich halt mal davon ausgegangen, weil in der M-Schale nur 8 Elemente stehen. Die Nebengruppen-Elemente stehen erst in der N-Schale
tau_neutrino ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 10.05.2006, 14:29   #5   Druckbare Version zeigen
buba Männlich
Mitglied
Beiträge: 18.460
Die Formel 2n2 gibt die theoretisch maximale Zahl an Elektronen in einer "Schale" an. Daraus darf man nicht schlussfolgern, dass beim Wechsel zur nächsten "Schale" alle möglichen "Plätze" tatsächlich mit Elektronen "belegt" wurden. Elemente der M-"Schale" können laut Formel insgesamt bis zu 28 Elektronen aufnehmen. Tatsächlich sind es maximal 18 Elektronen (beim Argon). Das liegt daran, dass es sowohl innerhalb einer "Schale" als auch zwischen zwei "Schalen" Bereiche unterschiedlicher Energie gibt. Man spricht von Orbitalen, die ein moderneres Konzept darstellen und die du in der Schule noch kennenlernen wirst.
Im PSE werden s-, p-, d- und f-Orbitale mit Elektronen belegt, in der Theorie gibt es noch g-Orbitale, h-Orbitale usw.
Theoretisch könnten schon ab der M-"Schale" die fünf 3d-Orbitale mit insg. 10 Elektronen besetzt werden, aber die 3d-Orbitale liegen energetisch so hoch, dass es günstiger ist, erst die 4s-Orbitale zu besetzen. Das ist bei K und Ca der Fall, dann werden erst die 3d-Orbitale besetzt.
Xenon sollte laut der einfachen Formel maximal 110 Elektronen aufnehmen können. Davon muss man 18 Elektronen für unbesetzte 5g-Orbitale, 14 Elektronen für unbesetzte 5f-Orbitale, 10 Elektronen für unbesetzte 5d-Orbitale und 14 Elektronen für unbesetzte 4f-Orbitale abziehen. Übrig bleiben 54 Elektronen.
buba ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.05.2006, 20:06   #6   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
AW: Elektronenverteilung bei Xenon

Okay, Vielen Dank!

Geändert von Alex P. (10.05.2006 um 20:13 Uhr)
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