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Alt 03.05.2006, 17:24   #1   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Iridium aus Legierung abtrennen

Hallo
Wie kann ich das in Zyndkerzen enthaltene Iridium von seiner Legierung trennen?
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Alt 03.05.2006, 17:30   #2   Druckbare Version zeigen
kaliumcyanid Männlich
Mitglied
Beiträge: 18.816
AW: Iridium

Iridium-haltige Teile abtrennen, ein Schmelzen und schauen, ob mans abziehen kann. So ungefähr, denke ich mal.

Lohnt sich sowas überhaupt?
kaliumcyanid ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 03.05.2006, 21:56   #3   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.861
AW: Iridium

Einschmelzen ist gut : hast Du ne Ahnung von der benötigten Temperatur ? Da kommt es billiger, sich ein Stück Iridium zu kaufen. (Man kann tolle Eheringe draus machen , die werden aber nicht geschmiedet oder gegossen, sondern mit nem Laser aus einem massiven Stück geschnitten, hab ich mir sagen lassen. Ob's stimmt, weiss ich aber nicht...)

lg
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"Old geochemists never die, they merely reach equilibrium." (Antonio C. Lasaga ?)
ricinus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2006, 13:44   #4   Druckbare Version zeigen
kaliumcyanid Männlich
Mitglied
Beiträge: 18.816
AW: Iridium

Zitat:
Einschmelzen ist gut : hast Du ne Ahnung von der benötigten Temperatur ?
Denk ich mir, rein vom Prinzip halt. Deswegen auch die Frage, ob sich das überhaupt lohnt. Wär hiermit beantwortet...
kaliumcyanid ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.05.2006, 11:16   #5   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
AW: Iridium aus Legierung abtrennen

Ich dachte mir, dass man vielleicht die gesamte Iridiumhaltige Legierung in Lösung bringen könnte und dann nur das Iridium irgendwie wieder abscheiden könnte, dann könnte sich das ganze auch lohnen.
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Alt 06.05.2006, 11:33   #6   Druckbare Version zeigen
Murmeltier Männlich
Mitglied
Beiträge: 257
Beitrag AW: Iridium aus Legierung abtrennen

Zitat:
Zitat von aaa
Ich dachte mir, dass man vielleicht die gesamte Iridiumhaltige Legierung in Lösung bringen könnte und dann nur das Iridium irgendwie wieder abscheiden könnte, dann könnte sich das ganze auch lohnen.
In Lösung bringen...Iridium selbst ist noch beständiger als Platin (keine Chance mit Königswasser oder so).
Käme jetzt drauf an, womit es in einer Legierung vorliegt- in einer Zündkerze dürfte es Stahl sein. Das ließe sich dann schon angreifen, während Iridium kaum reagieren würde- aber bei der winzigen Menge Iridium (da es so hart ist, braucht man nur sehr wenig zum Härten) lohnt sich das auch net wirklich
__________________
Es grüßt das Murmeltier
Murmeltier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.05.2006, 15:55   #7   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
AW: Iridium aus Legierung abtrennen

und wenn man das Iridiu als Anode oder Kathode in einer bestimmten Säure Schalten würde?
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Alt 07.05.2006, 16:15   #8   Druckbare Version zeigen
BU Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.504
AW: Iridium aus Legierung abtrennen

Das lohnt sich trotzdem nicht.

a.) Aufschließen mit Na2O2 ergibt IrO2.

b.) Umsetzung mit Chlor: Ir + 2 Cl2 ---> Ir4+ 4 Cl- --(+2 H2O)----> IrO2 + 4 HCl
BU ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.05.2006, 22:15   #9   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.861
AW: Iridium aus Legierung abtrennen

Weiss eigentlich jmd wie hoch die da verwendeten Legierungen in etwa mit Ir dotiert sind ? Wäre ja mal ein interessantes Thema für eine Examensanalyse...

lg
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ricinus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.05.2006, 13:28   #10   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
AW: Iridium aus Legierung abtrennen

Ich habe als elektrolyt Salzsäure verwendet und an die Anode eine Zündkerze geschlossen und an die Kathode einen Eisennagel. Am eisennagel entstand Wasserstoffgas und ein bronzefarbenes schuppenartiges Metall und ein "Metallbaum". von der Zündkerze blieb ein brauner Schlamm zurück. Ist der dann also Iridiumdioxid?
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