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Alt 20.04.2006, 16:56   #1   Druckbare Version zeigen
blackcat87 weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 15
Wasserlöslichkeit von Mono- und Polysaccariden

Mono- und Polysaccaride unterscheiden sich ja hinsichtlich ihrer Löslichkeit in Wasser, aber warum??
Liegt es an der Moleküllänge oder wie??

Dann hätte ich noch eine andere Frage...
Was genau ist die Hydrolyse von Saccarose?? wird dort einfach Saccarose in die beiden komponenten glucose und fructose gespaltet?? und wie kann man diese hydrolyse nachweisen??

danke schonmal...
blackcat87 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.04.2006, 22:49   #2   Druckbare Version zeigen
Methanol Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.449
AW: Wasserlöslichkeit von Mono- und Polysaccariden

Zitat:
Zitat von blackcat87
Mono- und Polysaccaride unterscheiden sich ja hinsichtlich ihrer Löslichkeit in Wasser, aber warum??
Liegt es an der Moleküllänge oder wie??

Dann hätte ich noch eine andere Frage...
Was genau ist die Hydrolyse von Saccarose?? wird dort einfach Saccarose in die beiden komponenten glucose und fructose gespaltet?? und wie kann man diese hydrolyse nachweisen??

danke schonmal...
zu 1. Frage: Ja, es liegt an der Molekülgröße, du musst viel größere Hydrathüllen bilden

zu 2) vl Fructose und/oder Glucose nachweisen würde ich sagen
__________________
mfg Methanol

Bevor ihr eine Frage stellt bitte zuerst hier und hier suchen

There are 10 sorts of people. Those, who understand binary code and those, who don't understand binary code.
Methanol ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.04.2006, 09:21   #3   Druckbare Version zeigen
JoWi Männlich
Mitglied
Beiträge: 479
AW: Wasserlöslichkeit von Mono- und Polysaccariden

es gibt 2 möglichkeiten, die hydrolyse nachzuweisen:

1. Fehlingprobe. Die Saccharose ist nicht reduzierend. Die Monomere Glucose und auch Fructose (Keto-Endiol-Tautomerie) jedoch schon.

2. Mutarotation. Die Saccharose dreht die Schwingungsebene von lin. polarisierten Licht in positive richtung. Das Gemisch von Glucose und Fructose dreht diese aben in die andere richtung, da die Fructose einen negativen Drehwinkel (-119°?) besitzt.
JoWi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.04.2006, 12:01   #4   Druckbare Version zeigen
blackcat87 weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 15
AW: Wasserlöslichkeit von Mono- und Polysaccariden

Zitat:
Zitat von Methanol
zu 1. Frage: Ja, es liegt an der Molekülgröße, du musst viel größere Hydrathüllen bilden
wie meinst du das mit größere hydrathüllen? könntest du das bitte noch n bisschen ausführen, bin keine chemie studentin
blackcat87 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.04.2006, 12:11   #5   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
AW: Wasserlöslichkeit von Mono- und Polysaccariden

HAllo,
so ganz ohne Chemie bz. Physik ist das nicht so einfach zu erklären. Aber es ist so, dass eine Lösung (hier: Wasser) aus Teilchen besteht, die von einer Wasserhülle umgeben sind. Aber wo liegt denn dein Problem mit der Hydrathülle?

Gruß
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Alt 22.04.2006, 13:33   #6   Druckbare Version zeigen
blackcat87 weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 15
AW: Wasserlöslichkeit von Mono- und Polysaccariden

Zitat:
Zitat von Name
HAllo,
so ganz ohne Chemie bz. Physik ist das nicht so einfach zu erklären. Aber es ist so, dass eine Lösung (hier: Wasser) aus Teilchen besteht, die von einer Wasserhülle umgeben sind. Aber wo liegt denn dein Problem mit der Hydrathülle?
naja, so ganz ohne chemie und physik leb ich ja nicht... hab zwar physik abgewählt, hab chemie aber als lk
hätte es einfach gern ein bisschen genauer erklärt... danke!
blackcat87 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.04.2006, 14:45   #7   Druckbare Version zeigen
belsan Männlich
Mitglied
Beiträge: 4.635
AW: Wasserlöslichkeit von Mono- und Polysaccariden

Damit ein Molekül in Lösung geht müssen alle Wechselwirkungen mit dem Kristallverband gebrochen werden und durch solche mit dem Löungsmittel ersetzt werden. (Bei Sacchariden in Wasser handelte es sich vornehmlich um Wasserstoffbrückenbindungen)

Je mehr der intermolekularen Wechselwirkungen im Kristallverband gebrochen werden müssen, desto unwahrscheinlicher wird es, dass alle Wechselwirkungen gleichzeitig durch solche mit Wassermolekülen ersetzt werde können. Es handelt sich um einen dynamischen Prozess, bei dem sich auch eine bereits gebildete Wechselwirkung zwischen Lösungsmittel und zu lösendem Molekül aufgbrochen werden kann und das zu lösende molekül sich zumindest teilweise wieder in den Kristallverband einfügt.

Lange Rede kurzer Sinn: je größer (länger) ein Saccharid ist, desto schwerer wird es löslich sein.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Konfiguration des Saccharids selbst. Diese bestimmt die Stärke der intermolekularen Wechslewirkungen im Kristall und in Lösung. Sind sie im Kristall weniger günstig, wird die Löslichkeit höher sein. So ist Stärke duch die Helixstruktur besser in Wasser löslich als Cellulose, die durch ihre lineare Struktur einen festeren Kristallverband bildet.
__________________
Gruß belsan

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