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Alt 07.04.2006, 20:22   #1   Druckbare Version zeigen
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Chemie Abitur 2006

Hi Leute,
heute morgen wurde in BW Abi in Chemie 4stündig geschrieben. Ich war live dabei und musste mich für 3 der 4 aufaben entscheiden.
Musste sonst noch einer von euch mit mir leiden?
Also des war schonmal richtig schwer und da kamen Sachen, von denen hab ich teilweise noch nie was gehört gehabt oder dachte es wäre Wahlbereich. Meine Leherin fands au net einfach.
Ich hätt au irgendwie ganz andere Sachen erwartet, wie z.b. irgendwas mit nem Gleichgewicht, Ammoniaksynthese oder Al-Herstellung, was mit Energetik oder so, aber da hab ich mich wohl vertan.
Stattdessen musst ich jetzt begründen, wieso die Strukturformel von Benzol mit dem Kreis in der Mitte besser ist, als die mit den Doppelbindungen oder sowas in der Art. Andere Teilaufgaben waren au net schwer, des muss ich dazu sagen, aber insgesamt schon komisch und nicht vergleichbar mit den letzen 2Jahren neues Abi, aber auch nicht wirklich mim alten System in BW.
Wenn jemand auch hautnah des Abi in BW miterlebt hat, kann er ja au mal sein Senf dazu abgebe Ich wollte des jedenfalls mal loswerde und hoffe aus zweistellig.
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Alt 09.04.2006, 16:36   #2   Druckbare Version zeigen
D@nny Männlich
Mitglied
Beiträge: 356
Re: Chemie Abitur 2006

Hallo,
endlich hab ich mal einen Gesprächspartner gefunden. Ich hab auch am Freitag geschrieb und nunja es ging, wir waren bei unsere Lehrerin wirklich gut vorbreitet und die eine Titrationsaufgabe (rücktitration) und die Dünnschichtchromatographie haben wir sogar schon in Klausuren gehabt.

Also ich habe mal alle Aufgaben bearbeitet, hab mich dann aber entschlossen, die 1. zu kicken, weil ich die 1.2 irgendwie nicht genau wusste, was sie mit einer weiche Kunststoffflasche meinten.

Meine Eindrücke:

1.Aufgabe: Lösung von Kalk
War IMHO die mit viel Verständis für die man wenig lernen musste. Ich hasse aber Reatkionsgleichungen mit Kalk und Lösen von CO2. Ansonsten ne typische Gleichgewichtsaufgabe. Die Titration war bestimmt schwer, wenn man vorher noch keine Rücktitration gemacht hat.

2.Aufgabe: Naturstoffe: Trisaccharide und Peptide
Die fand ich doch sehr gut, außer, dass ich nicht genau wusste, was die Begründung war, warum denn so wenig Sacchorse enthalten sei. Hab dann einmal behauptet, dass ja keine D-Glucose durch das Enzym vorhanden sei, nur Glucoronsäure (oder wie das Oxidationsprodukt heißt). Ansonsten hab ich ja die DC schon in zwei Klausuren und die letzte von der war wirklich nett^^

3.Aufgabe: Benzol und Kunststoffe
Der Anfang war sehr verwirrend, weil ich den nicht gelernt hatte. Konnte dann aber noch ein paar Sachen finden (Delokalisation, Bindungslängen, elektrophile Substitution statt Addition, Hydrierungsenergie) und die Rechung fand ich für 4 Punkte schon sehr suspekt, weils sie total schnellg gemacht war (da kam voll der Miniwert raus und der TRK-Wert war doch viel größer). Ansonsten kam dann eine typische Kunststoffaufgabe, die gut war.

4.Aufgabe: E-Chemie, "Batterie von Bagdad"
Also ich fand es schon unverschämt ,dass mittendrin dann doch Nernst aufgetaucht ist, obwohl es ein Wahlthema war. Ansonsten ging die 1+2, die 3 war komisch, da meine Zersetzungsspannung um die 0,01 V war und die Batterie ja 1,5 V lieferte...Außerdem fand ich den Skizzenanteil ja mal enorm (3 stück!). Lustig war auch, dass der Einleitungstext irgendwie überhaupt keine wichtigen Infos lieferte, der wollte nur Zeit stehlen. Als Energiequelle hatte ich mich dann für eine Knallgaszelle entschieden.
__________________
Die menschliche >>Seele<< ist nichts anderes als ein spezielles Programm, das in einer Gehirn genannten Rechenmaschine abläuft.
Frank J. Tipler
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Alt 09.04.2006, 20:33   #3   Druckbare Version zeigen
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AW: Chemie Abitur 2006

zu 1.
also des mit der reaktionsgl. mit dem kalk fand ich au bissle doof, aber irgendwie hat ma was hinbekomme.
ich könnt au über mich selbst lache beim nachweis von CO2 im wasser. erster gedanke ganz klar CO2 in kalkwasser gibt fester niederschlag. un dann hba ich mal kurzer hand die flasche mit dem wasser auf en waremn magnetrüher, dass des CO2 wieder aus dem wasser "strömt" und davon en schlauch in des kalkwasser. weil ich wusst net ob ich des wasser direkt mit kalkwasser versetzte konnt.
meinst mit der rücktitration dann des mit der eierschlae nehm ich an. da hab ich halt willenlos ma rumgerechnet wie ihc so gedacht hab und kam dann auf en kalkanteil von etwa 92% oder sowas.
des mit der weichen flasche fand ihc nach einiger überlegung aber nimmer schwer. im text stand ja scho dass sich CO2 eben in wasser löst. wenn du schüttelst löst sich des gas, also nimmt der gasanteil in der flasche ab, es entsteht ein unterdruck und die flasche zieht sich zusammen.
2.
also des hast richgtig erkannt dass wenig Sacch. weil kaum gluc. des hab ich zumindest au mal so. da fand ich anfang bissle komisch die melezitose zu zeichnen, weil ich leider bei dem fructoseteil am 3. C-atom die OH-gruppe nach oben un net nach unten gezeichnet hab, weiß net warum.
des mit der chromatografie wusst ich kein meter, weil unsere lehrerin gemeint hat, des kommmt eigentlihc auf keinen fall dran, aber naja. 4P flöten
3.
des mit dem wert (ich hab glaub was mit ?0,1?) hat mich au voll verwirrt, weil ihc ja letzlich begründen musst dass eine tube UHU net soo schlimm is, un hab des dann noch irgendwie über die dauer als gefählrich eingestuft. aber des war verwirrend.
4.
mit der konnt ich wie gesagt gar nix anfange. ich mein klar, galv. elem. aber gleich anfangs die reakt.gl. hat mich vor en problem gestellt, was jetzt genau oxidiert, was reduziert un ob mit dem Cu jetzt eigentlich nix passiert? kein plan.
hab au allle bearbeitet ,aber bei der 4. dann nach der hälfte aufgegebe und die andern 3 nochmal durchgeschaut.
was hat deine lehrerin denn gesagt? oder hat se nix gesagt. unsere fands shco irgendwie sauschwer und ich glaub sie hatte halt wegen der chromatografie au voll des schlechte gewissen. aber was solls jetzt isses egal. warte mas ab.
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Alt 09.04.2006, 23:15   #4   Druckbare Version zeigen
zapathino Männlich
Uni-Scout
Beiträge: 172
AW: Chemie Abitur 2006

Erstmal Glückwunsch zu eurem Abi!

Wäre schön, wenn einer von euch die Aufgaben mal hier reinschreiben könnte, die würden mich und vielleicht auch andere sehr interessieren! Aus eurer Disskusion ist bisher dazu leider nicht alles erkennbar.

@ DM: Welches Gymi? AMG oder EG? Gruß von einem Ex-AMG-ler.

Zapa
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Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen.
Ich befasse mich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Chemie


frei nach Albert Einstein
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Alt 10.04.2006, 08:07   #5   Druckbare Version zeigen
D@nny Männlich
Mitglied
Beiträge: 356
Re: Chemie Abitur 2006

Ich versuche mal die Aufgaben später zu rekonstruieren.

@DM
Das mit der Melezitose war so: Im Sachharose Baustein liegt die Fructose "gedreht" vor, dass neißt, dass C-3-Atom ist nicht unten rechts, sondern unten links. Somit ging damit auch die glykosidische Bindung nach unten. Aber das hat eine bei uns auch übersehen.

Ich bin im Nachhinien doch froh, dass ich die 1. gekickt habe, meine E-Chemie Aufgabe sah nämlich ganz ordentlich aus. Mit Kupfer ist aber wirklich nicht viel passiert, es war stellte die Kathode dar, an der Sauerstoff reduziert wurde. Eisen war Anode, Eisenionen gingen in die Lösung.

Ich poste dann mal die Aufgaben soweit sie noch im Kopf sind (dürfte auch bis auf 1 noch gut klappen)
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Frank J. Tipler
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Alt 10.04.2006, 09:04   #6   Druckbare Version zeigen
D@nny Männlich
Mitglied
Beiträge: 356
Re: Chemie Abitur 2006

Also los, die 1 kann sicherlich DN beschreiben

Aufgabe 2
In kurz: Blutenhonig enthält Glucose, Fructose, Saccharose. Waldhonig durch Blattläuse jedoch auch Melezitose, ein Trisaccharid, bestehend aus Saccharose, dass über den C-3 Baustein der Frucoste glyksodisch mit mit C-Atom 1 einer alpha-Glucsoe verbunden ist.

a)Zeiche in Haworth: Glucsoe, Saccharose und Melezitose. Begründen sie ob es sich um einen reduzierenden Zucker handelt und beschreiben sie ein Experiment um diese These zu stützen.

b)Ordnen sie Honigproben mit Hilfe einer Dünnschichtchromatographie eindeutig dem Blüten oder Waldhonig zu.

c) Im Blütenstaub befindet sich das Enzym Glucooxidase, dass Glucose oxidiert.
Zeichnen sie das Oxidationsprodukt in Fischer-Projektion und erläutern sie die Grundprinzipien eines Enzyms. Begründen sie warum der Saccharose-Anteil im ausgegreiften Blütenhonig so gering ist.

2. Gegeben sind Phenylalanin, Glutaminsäure und Methanol,die reagieren (Bei Glutaminsäure die Säuregruppe am C1 Atom). Zeichen sie das Molekül und bennen sie die Bindungen.


Augabe 3
Benzol ist giftig und krebserregend.

1.1 Zwei Strukturen des Benzols sind gegeben: Einmal die mit den Doppelbindungen und einmal die mit dem Kreis.
Belegens sie mit Hilfe wissenschaftlicher Erkenntnisse, welche Strukturformel die tatsächliche Verhältnisse im Benzol besser wiedergibt.

1.2
Ein Ökomagazin hat festgestellt, dass eine Firma einen Klebstoff mit einem Massenanteil von 35 mg Benzol pro kg Klebststoff herstellt. Der TRK-Wert für Benzol ist 3,5 mg/m^3. Eine Büroraum hat die Maße 3 m, 4m, 2,5m. Beurteilen sie mit Hilfe einer Rechnung ,die Gefahr die von einer Klebstofftube mit 35 g Gewicht ausgeht.

1.3
Als Klebststoff wird auch oft PTB benutzt. Man erhält in z.b durch Terephtalsäure und 1,4-Butandiol.
Geben sie eine allgemeinen Reaktionsgleichung an (das war IMHO der Abschuss mit n+1, 2n+1 etc.). Welcher Reaktionsart liegt vor. Begründen sie.

1.4 Nenen und erläutern sie zwei Formen der Wiederverwertung von PTB.

1.5 Mit Hilfe eines anderes Monomers kann ein andere Kunststoff hergestellt werden, der andere thermische Eigenschaften hat. Zeichen sie die Struktur des Monomers und erläutern sie die thermischen Eigenschaften.


Aufgabe 4
Dr.König hat irgendwo eine antique Batterie ausgegraben, bestehend (vereinfacht) aus einem Kupferbleck, einem Eisenstift und einem Bismutdeckel. Elektrolyte war anscheinend Essigsäure.

1.1 Geben sie die Konzentration der Oxoniumionen für co(Essigsäure)=1 mol//l an ,begründen sie vereinfachungen. Beschreiben sie mit Hilfe von Reaktonsgleichungen, warum es hier um eine Battiere handelt (Gesamtgleichungen) Beachten sie,dass Sauerstoff durch die poröse Wand diffundiert. E(H+)=0,41 V E(02)=0,71V.

1.2 Beschreiben sie mit Hilfe einer Skizze, wie man das Standartpotentail von Fe/Fe2+ feststellen kann. Berechnen sie die Spannung die eine solche Batteire erzeugt mit den Potenialen von 1.1 und der Annahme, dass 1 mol/L Fe 2+ in der Lösungen vorliegen. Tatsächlich liegen aber weniger Eisenionen in der Lösung vor, welche Auswirkungen auf die spannung hat das (Gemein,da Nernst ja nicht im Lehrplan enthalten ist).

1.3 Das Volk, dass diese Battiere benutzt hat, war auch geschickt im Vergolden von Metallen. Beschreiben sie mit einer Skizze und mit Reaktionsgleichungen welche Reaktionen in einer Lösungen von Goldchlorid ablaufen, wenn eine Gleichspannung von 1,5 V anliegt. Beurteils sie ob die "Batterie von Bagdad" in der Lage gewesen wäre die benötige Zersetzungspannung zu liefern. (komichh weil Uz=0,01 V war)..

2. Energiequellen sind im Alltag nicht mehr wegdenken. Beschreiben sie eine Energiequelle ihrer Art mit Aufbau und Reaktionsgleichugen...
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Frank J. Tipler
D@nny ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.04.2006, 09:52   #7   Druckbare Version zeigen
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nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
AW: Chemie Abitur 2006

@ zapathina: danke erstma!! ich bin EG hab allerding PH 4h am AMG beim Riedel, da bie uns zu wenig PH waren.
dann zu den aufgaben:
eine kleine berichtigung zu 1.2: es waren im kleber 80mg/kg massenanteil, nur fals es jemand nachrechnen sollte
dann aufg I:
da ging es erstmal um ´diese sprudelmaschinen, die hahnenwasser mit CO2 versetzen. dabei waren herstellerhinweise wie z.b. die wasserflasche erst in den kühlschrank bevor man das co2 reinfüllt oder dass man die flasche immere fest verschließen soll oder dass man je öfter man drückt erst stilles, dann medium dann SAUREN sprudel erhält und so. oben waren 2tabellen zur löslichkeit im wasser abhängig von Temp. bzw. Druck

- erläutern sie die herstellerhinweise evtl. mit RG.
- erläutern sie ein experiment mit dem man das CO2 im wasser nachweisen kann.
- dann wurde angenommen man hat keine hartplastikflasche sondern eine aus weichem kunststoff. nun wird die flasche mit co2 gefült dann zur hälfte mit wasser und dann fest verschlossen. was passiert mit der flasche + begründung
- bei hartem wasser (Ca-haltig) entstehen häufig an topfböden oder in der waschmaschine kalkablagerungen. wie kommt es dazu. weisen sie mit RG nach, dass beim reinigen mit essigreiniger ein gas frei wird.
- es soll der kalkgehalt von eierschalen berechnet werden. 1g schale wird mit HCl (c=1mol/l) auf 200ml aufgefüllt. dann wird der rest HCl mit NaOH (c=1mol/l) titriert. es werden ?16ml? verbraucht. bestimmen sie den massenanteil an kalk in den schalen.

soweit erinnere ich mich gerade dran, wenn D@nny noch was zu ergänzen hat!?
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Alt 10.04.2006, 17:20   #8   Druckbare Version zeigen
chemskull Männlich
Mitglied
Beiträge: 171
AW: Chemie Abitur 2006

Schön, dass ich hier noch zwei leidensgenossen gefunden hab

also ich und die 3 weiteren aus meinem kurs fanden es mal wirklich einfach. wir waren aber auch sehr gut von unsrem lehrer vorbereitet - Höllenklausuren sag ich nur
diesmal war viel theoretisches zeug gefragt, im gegensatz zu den letzten beiden jahren. vor allem die benzol- und CO2-Aufgabe.

muss jetzt weg, schau heut abend aber nochmal rein

bis denn, chemskull

PS. Hab I-III gemacht und die e-chemieaufgabe der pather () gekickt
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