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Alt 26.03.2006, 14:55   #1   Druckbare Version zeigen
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alkalimoleküle

hallo,

ich darf einen Vortrag halten, in dem ich u.a. die Hybridisierung in Alkalimolekülen erläutern soll. Nachdem ich jetzt zum erstenmal gehört habe, dass es z.b. Na2 Verbindungen gibt, stehe ich vor einem neuen Problem: Ich kann leider beim besten Willen nicht herausfinden, wo da irgendetwas hybridisiert wird. Hab ich da einen Denkfehler? Wenn ja, würde ich mich sehr über ein Beispiel freuen.
Außerdem habe ich mich gefragt, ob diese Alkalimoleküle irgendeine praktische Bedeutung haben.

Danke schon mal für jede Antwort.
lizard

Geändert von lizard (26.03.2006 um 15:18 Uhr)
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Alt 26.03.2006, 15:00   #2   Druckbare Version zeigen
phiza Männlich
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Beiträge: 564
AW: Alkalimoleküle

Alkalimolekül - Dissertation

Ich selbst war selbst überrascht, da ich das auch zum ersten mal gehört habe..!

Vielleicht kann ja irgendjemand anderer etwas dazu posten?

lg Philipp
__________________
Knowing nothing is better than knowing it all ...
phiza ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.03.2006, 17:37   #3   Druckbare Version zeigen
veroveraar Männlich
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Beiträge: 748
AW: Alkalimoleküle

man und sowas machen die in der 11.Klasse...habe auch noch nie von Na- oder K-Molekülen gehört....
veroveraar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.03.2006, 18:19   #4   Druckbare Version zeigen
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AW: Alkalimoleküle

Zitat:
Zitat von phiza

danke, aber das hatte ich auch schon gefunden und es bringt mich nicht wirklich weiter (stichwort: fachchinesisch)

ich habe in der zwischenzeit herausgefunden, das in natiumdampf ca. 16% Na2 vorliegen, dieser anteil jedoch mit steigender temperatur abnimmt.

auch die beschriebung mit dem wellenmechanischen bindungsmodell ist eigentlich klar, bei na2 dürfte ja eine s-s-sigma bindung vorliegen.

bloß was zur hölle wird da jetzt hybridisiert? bei na3 molekülen villeicht? ich komm nicht mehr weiter ....
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Alt 26.03.2006, 18:31   #5   Druckbare Version zeigen
zweiPhotonen  
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Beiträge: 7.408
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AW: alkalimoleküle

Hallo,

ich habe mich -forschungsmässig- schonmal mit Alkalidimeren auseinandergesetzt. Für die Art der Forschung, die in der Arbeit angesprochen wird, spielt Hybridisierung keine Rolle.
Ist auch eingentlich überflüssig, weil die beiden Alkaliatome, die ein Dimer bilden, ja nur EIN Valenzelektron haben. Wozu also da noch irgendetwas hybridisieren?

Da es für uns andere müssig ist, darüber zu spekulieren, was sich Deine Lehrerin/Dein Lehrer bei dem Vortragsthema gedacht hat rege ich an, dass Du dort noch einmal um Erläuterungen bzgl. des Themas nachsuchst.

Grüße
Wolfgang
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I said I never had much use for it. Never said I didn't know how to use it.(M. Quigley)
You can't rush science, Gibbs! You can yell at it and scream at it, but you can't rush it.(A. Sciuto)

Wer durch diese Antwort nicht zufriedengestellt ist, der möge sich bitte den Text "Über mich" in meinem Profil durchlesen und erst dann meckern.
zweiPhotonen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.03.2006, 18:38   #6   Druckbare Version zeigen
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AW: alkalimoleküle

ok, danke, soweit hab ich mir das auch schon überlegt.
Wollt bloß sicher gehen, dass ich nichts übersehen habe
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Alt 26.03.2006, 20:22   #7   Druckbare Version zeigen
zweiPhotonen  
Mitglied
Beiträge: 7.408
Blog-Einträge: 122
AW: alkalimoleküle

Hallo nochmal,

ich bin neugierig zu efahren, was mit dem Vortrag bezweckt wird. Es würde mich freuen, (nach der Rückfrage beim Aufgabensteller) mehr über das Thema zu erfahren.

Übrigens: Die Alkalimetalldimere aus dem Artikel haben absolut keinerlei nachvollziehbar sinnvollen Nutzen, ausser demjenigen, Vergleiche zwischen Theorie und Experiment zu erlauben (Tut mir leid, wenn sich ein Betroffener davon auf den Schlips getreten fühlt).
Sie werden gerne für Experimente in der Spektroskopie genommen, weil sich sich leicht bilden (16% für Na2) und im sichtbaren Spektralbereich beobachten lassen. Das hält den experimentellen Aufwand -vergleichsweise- gering.

Grüße
Wolfgang
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Alt 27.03.2006, 13:10   #8   Druckbare Version zeigen
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AW: alkalimoleküle

das rätsel hat eine lösung, an dessen problem ich zumindest zur hälfte schuld bin
Es handelte sich um einen simplen Kommunikationsfehler. Thema war nicht: Hybridisierung in Alkalimolekülen, sondern Hybridisierung in Alkanmolekülen

Mein Nachbar hatte allerdings dasselbe wie ich verstanden, also wahrscheinlich nicht mein Fehler.
Lustig wars trotzdem und auch dazu gelernt habe ich was

danke für die hilfe
lizard
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