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Allgemeine Chemie Fragen zur Chemie, die ihr nicht in eines der Fachforen einordnen könnt, gehören hierher.

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Alt 24.03.2006, 12:08   #1   Druckbare Version zeigen
spinato Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 4
Angewandte Chemie (leider keine Ahnung)

Hallo zusammen,
ich habe überhaupt keine Ahnung von Chemie aber ein Problem, daß hier hoffentlich gelöst werden kann.

Als Bühnenbildner stehe ich vor der Aufgabe während eines Theaterstückes weisse Stoffbahnen rot einzufärben und nach der Vorstellung wieder weiß zu bekommen.
Bei 50qm Fläche und 25 Vorstellungen kann ich es mir nicht leisten jedesmal die Vorhänge auszutauschen.
Die Anforderung beinhaltet eine ungiftige bzw. durch die Behörde genehmigte Lösung des Problems.
Habe hier schon einiges gelesen, leider ohne zufriedenstellendes Ergebnis.
Ich bin auf Hinweise des entfärbens von Himbeersaft durch Aktivkohle gestossen, kann mir aber keinen Reim darauf machen.

Bitte ihr Experten da draussen, lasst eurer kreativität freien Lauf und löst mein Problem.
Danke aus Wien, spinato.
spinato ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.03.2006, 12:16   #2   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Angewandte Chemie (leider keine Ahnung)

Willkommen hier!

Stoff ist nicht Stoff. Von daher unterscheiden sich die Färbungen und das Abziehen (so der Fachbegriff für das Entfärben).

Ausserdem braucht es zum Abziehen eine Einrichtung (Labor, Technikum). Hast Du sowas?
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.03.2006, 13:02   #3   Druckbare Version zeigen
spinato Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 4
AW: Angewandte Chemie (leider keine Ahnung)

Na,ja ich habe eine Werkstatt und Bühnenarbeiter, so gesehen wohl "Nein".
Improvisation bestimmt in meinem métier den Alltag.
Wir verwenden Naturfasern (Leinen oder Baumwolle).
Ich habe gehört, daß Backpulver ein guter Fleckenentferner sein soll. Könnte man den nicht zum Abziehen verwenden?
Gibt es nicht eine Möglichkeit zwei Flüssigkeiten zu mischen und dann mit einer Anderen wieder zu neutralisieren?

Danke für die schnelle Reaktion
Mfg
spinato ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.03.2006, 13:04   #4   Druckbare Version zeigen
Ikarikun Männlich
Mitglied
Beiträge: 285
AW: Angewandte Chemie (leider keine Ahnung)

das wäre doch auch ne idee nen indikator von sauer > alkalisch von weiß auf rot, sowas gibts bestimmt ^^ musst halt nur stark verdünnte säure/lauge drüberkippen

Geändert von Ikarikun (24.03.2006 um 13:19 Uhr)
Ikarikun ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.03.2006, 13:18   #5   Druckbare Version zeigen
Anne14 weiblich 
Mitglied
Beiträge: 217
AW: Angewandte Chemie (leider keine Ahnung)

Wäre Bleichen vielleicht eine Möglichkeit?
Anne14 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.03.2006, 13:23   #6   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Angewandte Chemie (leider keine Ahnung)

Für Baumwolle oder Leinen würde ich einen hydrolysierten Reaktivfarbstoff nehmen. Der zieht gut auf, lässt sich aber auch leicht auswaschen ((Waschmachine) im Gegensatz zu den höher substantiven Direktfarbstoffen).

Zu kaufen gibt es sowas nicht. Wie ist denn das m2-Gewicht des Stoffes. Und bis wann brauchst Du das?
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.03.2006, 14:48   #7   Druckbare Version zeigen
spinato Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 4
AW: Angewandte Chemie (leider keine Ahnung)

Eigentlich sind das alles gute ideen aber bei Laugen und Säuren gibt es sicher Probleme mit der Behörde.
An Bleichen habe ich auch schon gedacht. Nur ist das bei täglichen Vorstellungen selbst mit einer zweiten Garnitur kaum zu schaffen. Ausserdem ist Bleichmittel in seinen Eigenschaften zu aggressiv.
Meine Stoffbahnen sind 100% Baumwolle, B1(Schwerentflammbar) und haben ein Gewicht von 200-225 g/qm.
Premiere ist am 6.Mai
Die Waschmaschine habe ich.
Könntest du (bm) den hydrolysierten Reaktivfarbstoff näher Erläutern? Klingt ganz gut!
spinato ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.03.2006, 15:03   #8   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Angewandte Chemie (leider keine Ahnung)

Reaktivfarbstoffe gehen mit der Faser eine recht feste Bindung ein und haften daher gut.

Direktfarbstoffe haften nur physikalisch auf der Faser. Um dennoch eingermassen ein Ausbluten zu vermeiden, muss ein Direktfarbstoff so gebaut sein, dass er eine hohe Affinität zur Faser hat. Entsprechend schwer bekommt an ihn wieder runter.

Reaktivfarbstoffe brauchen keine so hohe Affinität, da sie ja mit der Faser eine chemische Bindung eingehen (Anker).

Zerstöre ich jetzt den Anker, haftet der Reaktivfarbstoff weder chemisch noch physikalisch. Er färbt zwar, ist aber nach der Wäsche fast vollständig weg.

50 m2 x 0,25 kg/m2 = 12,5 kg Färbegut.

Für tiefe Rottöne braucht man ~ 3% Farbstoff, = 0,375 kg x 25 Vorstellungen = 9,375 kg Farbstoff.

Preisvorstellung?
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.03.2006, 15:34   #9   Druckbare Version zeigen
spinato Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 4
AW: Angewandte Chemie (leider keine Ahnung)

Preisvorstellung: keinen Schimmer aber Budget ist vorhanden.
Ich sollte aber noch erwähnen, daß der Stoff nicht vollständig Eingefärbt werden muss.
Der Effekt: Blut, daß die Wände hinunter fliesst.
Wichtig ist nur, daß es keine Rückstände gibt.
spinato ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.03.2006, 15:45   #10   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Angewandte Chemie (leider keine Ahnung)

Das heisst Du brauchst eine Farbstofflösung. 1/2 l pro Vorstellung sollte reichen, macht 12,5 kg à 10 % = 1,25 kg Trockengewicht.

Warum nimmst Du nicht "Theaterblut". http://www.henrys-online.de/Webshop/enter.html?lang=de&target=d34.html
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