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Alt 19.03.2006, 20:14   #1   Druckbare Version zeigen
utexerin weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 283
freie Mischungsenthalpie

Hallo Ihr Alle,
ich habe da ein kleines Anschauungsproblem: Ich weiß zwar, wie ich die Freie Mischungsenthalpie einer Mischung berechnen kann, aber nicht was diese Größe bedeutet. Bei einer Reaktion gibt mir ja das Vorzeichen der Änderung der Freien Enthalpie an, ob die Reaktion spontan abläuft bzw. ob eine Gleichgewichtssituation vorherrscht. Aber was zeigt mir die Freie Mischungsenthalpie? Wie sich das thermodynamische Potential durch die Mischung ändert oder was?

Für eine anschauliche Erklärung wäre ich sehr dankbar

P.S. Mit Freier Mischungsenthalpie meine ich folgendes:
deltam G = nges*R*T(xalnxa+ xblnxb)
für ein binäres System, x ist der entsprechende Molenbruch
utexerin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.03.2006, 20:38   #2   Druckbare Version zeigen
NilsM Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.285
AW: freie Mischungsenthalpie

Soweit ich das richtig verstanden habe, gibt die freie Mischungsenthalpie an, ob sich die Mischungen A und B sich sofort und komplett vermischen (also ein homogenes Gemisch bilden) oder sich verschiedene Phasen bilden. Wenn die freie Mischungsenthalpie negativ ist und sich durch die Bildung eines homogenen Gemisches noch weiter verrringern kann, so findet diese Vermishcung sofort statt.

Ich hoffe, das stimmt so und ich konnte mich verständlich machen.
NilsM ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 19.03.2006, 23:28   #3   Druckbare Version zeigen
utexerin weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 283
AW: freie Mischungsenthalpie

erstmal vielen lieben Dank für die Antworten, hat mir sehr weitergeholfen.

@ehemaliges Mitglied: Wie sieht es denn aus, wenn die Komponenten A und B stärker wechselwirken als mit A mit A und B mit B? Mal angenommen, es fände eine Reaktion bei der Mischung statt, wird dann einfach die Reaktionsenthalpie in die Gleichung DmG = DmH - TDmS eingesetzt? Ich will nur sichergehen, dass ich das Ganze richtig verstanden habe
utexerin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.03.2006, 10:15   #4   Druckbare Version zeigen
utexerin weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 283
AW: freie Mischungsenthalpie

Zitat:
So einfach geht das nicht: Im Fall einer Reaktion hätte man einen neuen Stoff AB, der sich entweder mit A und B mischt oder nicht, um nur einmal die Grenzfälle zu nennen.
Mischt er sich nicht, so bleibt in Bezug auf die Mischung alles wie vorher, abgesehen davon, dass sich dort das x verändert.
Mischt sich AB mit A und B, so gäbe es ein ternäres Gemisch
das leuchtet ein... ich denke bei mir reicht es (also für meine Prüfung), wenn ich den wechselwirkungsfreien Fall verstanden habe. Was mich nur manchmal ägert, ist wenn in den Skripten nicht ausdrücklich gesagt ist, dass die angegebenen Gleichungen nur für einen Fall gelten und dass es auch noch andere Möglichkeiten gibt (wie bei mir jetzt mit der Freien Mischungsenthalpie, da wurde einfach nur die Formel hingeklatscht, ohne Erläuterung was sie bedeutet und wann sie gilt). Ich möchte ja nicht nur Formeln lernen, sondern auch verstehen worum es geht.

Aber das kann ich ja zum Glück hier fragen, nochmals danke
utexerin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.06.2009, 21:00   #5   Druckbare Version zeigen
Blackbo  
Mitglied
Beiträge: 1
AW: freie Mischungsenthalpie

hallo zusammen,
bin neu hier im Forum und zu Beginn entstaube ich gleich mal einen alten Thread *puuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuust* Da sind 2 Sachen, die mir nicht so klar sind^^
Zitat:
Zitat von ehemaliges Mitglied Beitrag anzeigen
Wenn sich Gase mischen, so steigt die Entropie beider Gase.

Exakt das Gleiche gilt für Flüssigkeiten, wenn die Wechselwirkung der Teilchen untereinander durch den Mischungsvorgang nicht geändert wird. Bei einer Mischung zwischen A und B die Wechselwirkungen A-A, B-B und A-B also gleich sind.

Wenn dies aber der Fall ist, dann entfällt in der Gleichung für die Freie Mischungsnthalpie

DmG = DmH - TDmS

der Enthalpieterm und es verbleibt nur der Term mit der Mischungsentropie....
dH=Vdp+TdS+MüdN .... gleicher Druck dp=0, gleiche Teilchenzahl dN=0, warum spielt die Wechselwirkung ein Rolle, solange dN=0 ist, ist es doch egal ob das chem. Potential mü sich ändert oder, denn (MüdN) ist der Term und mü*0=0?
zweite Frage ist, warum wird ist TdS beim dH 0 gesetzt, während bei der freien Mischungsenthalpie gilt: dG=-TdS, hier ist TdS also scheinbar nicht 0.
Eigentlich heißt es ja dG=Vdp - SdT + müdN, ich schätze mal das TdS rührt daher, da TdS bei dH 0 ist und SdT bei der Legendre Transormation 0 ist, wegen konstanter Temperatur--->dT=0

Beste Grüße jaja die thermodynamik^^
Blackbo ist offline   Mit Zitat antworten
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