Allgemeine Chemie
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Alt 23.01.2006, 17:23   #1   Druckbare Version zeigen
sven_0508  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 15
Zellreaktionen

2. Geben Sie für die folgenden Zellen die Zellreaktionen
und die beiden Halbzell-Reaktionen an:
a) Zn | ZnSO4 || AgNO3 | Ag
b) Cd | CdCl2 || HNO3 | H2(g), Pt
c) Pt | K3Fe(CN)6, K4Fe(CN)6 || CrCl3 | Cr
d) Pt | Cl2(g) | HCl (aq) || K2Cr04 (aq) | Ag2Cr04 (s) | Ag


Handelt es sich bei c und d um 2 reduktionen so dass es nicht lösbar ist?
mfg
sven
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Alt 23.01.2006, 17:46   #2   Druckbare Version zeigen
Muzmuz  
Mitglied
Beiträge: 5.976
AW: Zellreaktionen

Zitat:
Zitat von sven_0508
2. Geben Sie für die folgenden Zellen die Zellreaktionen
und die beiden Halbzell-Reaktionen an:
a) Zn | ZnSO4 || AgNO3 | Ag
b) Cd | CdCl2 || HNO3 | H2(g), Pt
c) Pt | K3Fe(CN)6, K4Fe(CN)6 || CrCl3 | Cr
d) Pt | Cl2(g) | HCl (aq) || K2Cr04 (aq) | Ag2Cr04 (s) | Ag


Handelt es sich bei c und d um 2 reduktionen so dass es nicht lösbar ist?
mfg
sven
hallosven,

nein, bei c und d handelt es sich um inerte anoden
das heisst, das anodenmaterial selbst (platin) nimmt nicht an den chemischen
prozessen teil
analog in beispiel b, wo die kathode aus platin ist

falls es dich verwirrt, lass am besten das platin weg und du hast die oxidierte/reduzierte form der jeweiligen halbzelle

etwas komplizierte im fall d, da hier noch das kaliumchromat vorhanden ist
dieses ist da, um durch konstanthalten der chromatkonzentration die konzentration der silberionen erstens zu definieren und zweitens konstant zu halten
silberchromat ist schwer loeslich, wobei geringe konzentrationsunterschiede an Ag-ionen massigen einfluss auf das halbzellenpotential haben

lg,
Muzmuz
Muzmuz ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 23.01.2006, 17:50   #3   Druckbare Version zeigen
zweiPhotonen  
Mitglied
Beiträge: 7.407
Blog-Einträge: 122
AW: Zellreaktionen

Hallo,

jede der Halbzell-reaktionen kann als Reduktion oder oxidation ablaufen. Um die Aufgabe vollständig zu lösen, fängst Du am besten an, die chem. Gleichungen für die Halbzellreaktionen aufzuschreiben.
Als nächstes suchst Du die Standardpotentiale für die Reaktionen. Daran kannst Du sehen, welche der Teilreaktionen -freiwillig- als Oxidation bzw. Reduktion abläuft.
Und damit kannst Du dann die Zellreaktion als Ganzes aufstellen.

Wolfgang
__________________
Wenn es einfach wäre, hätte es schon jemand gemacht!

I said I never had much use for it. Never said I didn't know how to use it.(M. Quigley)
You can't rush science, Gibbs! You can yell at it and scream at it, but you can't rush it.(A. Sciuto)

Wer durch diese Antwort nicht zufriedengestellt ist, der möge sich bitte den Text "Über mich" in meinem Profil durchlesen und erst dann meckern.
zweiPhotonen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2006, 17:54   #4   Druckbare Version zeigen
sven_0508  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 15
AW: Zellreaktionen

Danke für die Hilfe
sven_0508 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.01.2006, 12:48   #5   Druckbare Version zeigen
sven_0508  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 15
Frage AW: Zellreaktionen

Zitat:
Zitat von Muzmuz
hallosven,

nein, bei c und d handelt es sich um inerte anoden
das heisst, das anodenmaterial selbst (platin) nimmt nicht an den chemischen
prozessen teil
analog in beispiel b, wo die kathode aus platin ist

falls es dich verwirrt, lass am besten das platin weg und du hast die oxidierte/reduzierte form der jeweiligen halbzelle

etwas komplizierte im fall d, da hier noch das kaliumchromat vorhanden ist
dieses ist da, um durch konstanthalten der chromatkonzentration die konzentration der silberionen erstens zu definieren und zweitens konstant zu halten
silberchromat ist schwer loeslich, wobei geringe konzentrationsunterschiede an Ag-ionen massigen einfluss auf das halbzellenpotential haben

lg,
Muzmuz

Lösung zur Aufgabe 2:

a) R: 2Ag+ (aq) + 2e → 2Ag (s)

L: Zn2+ (aq) + 2e → Zn (s)

R-L: Zn (s) + 2Ag+ (aq) → 2Ag (s) + Zn2+ (aq)

b) R: 2H+ (aq) + 2e → H2 (g)

L: Cd2+ (ag) + 2e → Cd (s)

R-L: Cd (s) + 2H+ (aq) → H2 (g) + Cd2+

c) R: Cr3+ (aq) + 3e → Cr (s)

L: 3[Fe(CN)6]3- (aq) + 3e → 3[Fe(CN)6]4- (aq)

R-L: 3[Fe(CN)6]4- (aq) + Cr3+ (aq) → 3[Fe(CN)6]3- (aq) + Cr (s)

d) R: Ag2CrO4 (s) + 2e → 2Ag (s) + CrO42- (aq)

L: Cl2 (g) + 2e → 2Cl- (aq)

R-L: 2Cl- (aq) + Ag2CrO4 (s) → Cl2 (g) + 2Ag (s) + CrO42- (aq)







Ich habe es so Verstanden das Elektronen abgegeben werden und dann Aufgenommen werden.

Bei c und d sieht es für mich so aus wie wenn nur Elektronen aufgenommen werden und es sich daher nur um Reduktionen ohne Oxidationen handelt.



Mit freundlichen Grüßen

Sven
sven_0508 ist offline   Mit Zitat antworten
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