Allgemeine Chemie
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Alt 13.01.2006, 15:34   #1   Druckbare Version zeigen
siloga  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 436
Fragen rund um Magensaft (bzw. Säure/Base) und Zahnfüllung

Hab grad meine erste von drei Abiarbeiten hinter mir gebracht. Und das war Chemie und habe daher mal ein paar Fragen:

Bei der Titration von Hydrogencarbonat-Ionen mit HCL hat die Titrationskurve doch nur einen pH-Sprung, oder? Die Hydrogencarbonat-Ionen können ja jeweils nur ein Proton aufnehmen. Oder könnte es sein, dass sie vor der Titration zunächst selber protolysieren und Carbonat-Ionen enstehen und diese dann von der Salzsäure zweifach protoniert werden?


Es gibt verschiedene Zahnfüllungen aus Kunststoff. Bei einer davon wird die Stelle zunächst mit Phosphorsäure gereinigt und dann mit Wasser umspült. Anschließend gibt man die folgenden Stoffe auf die Stelle:
Glutaraldehy, (2-Hydroxyethyl)-methacrylat und noch nen Stoff, der mir aber nicht mehr einfällt...er hatte aber 2x C=C-Bindungen und 2 Ester-Gruppen...
Das ganze musste nach dem Auftragen auf dem Loch belichtet werden.
Das Glutaraldehyd hat die Funktion den Kunststoff mit dem Zahnschmelz zu verbinden.

Ein paar Fragen und Arbeitsaufträge waren nun:

Wie entsteht der Kunststoff aus dem (2-Hydroxyethyl)-methacrylat?
=> Polymerisation hatte ich angegeben und erläutert.

Welche Funktion hat der andere Stoff (dessen Name ich leider nicht mehr weiß )?
=> polymerisiert auch?? Copolymer => durch die 2 C=C-Bindungen wird eine dreidimensionale Vernetzung ermöglicht?

Wie genau haftet das Glutaraldehyd auf dem Zahnschmelz (der Zahnschmelz hat Amino-Gr. auf der Zahnoberfläche)? Und wie haftet es mit dem Kunststoff?

Experten meinen, dass Amalgam-Füllungen besonders schädlich sind, wenn sie in Kontakt mit Goldzähnen sind. Nimm Stellung dazu!
=> Bildung eines Lokalelements. Quecksilber löst sich auf.

Warum kann man bei einer galvan. Zelle zwischen einer Goldelektrode und einer Quecksilber-Elektrode im praktischen Versuch keine Spannung messen? Nur im theoretischen Versuch?

Danke schonmal!

Vielleicht fallen mir noch einige Fragen ein (gab schließlich genügend), deren Antworten mich noch interessieren würden.
siloga ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 13.01.2006, 17:06   #2   Druckbare Version zeigen
Methanol Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.449
AW: Fragen rund um Magensaft (bzw. Säure/Base) und Zahnfüllung

Zitat:
Zitat von siloga
Hab grad meine erste von drei Abiarbeiten hinter mir gebracht. Und das war Chemie und habe daher mal ein paar Fragen:

Bei der Titration von Hydrogencarbonat-Ionen mit HCL hat die Titrationskurve doch nur einen pH-Sprung, oder? Die Hydrogencarbonat-Ionen können ja jeweils nur ein Proton aufnehmen. Oder könnte es sein, dass sie vor der Titration zunächst selber protolysieren und Carbonat-Ionen enstehen und diese dann von der Salzsäure zweifach protoniert werden?
Ja, es passiert das sich Carbonat bildet(GGW) dabei wird aber ein Proton frei->stöchiometrisch gesehen egal

Es gibt verschiedene Zahnfüllungen aus Kunststoff. Bei einer davon wird die Stelle zunächst mit Phosphorsäure gereinigt und dann mit Wasser umspült. Anschließend gibt man die folgenden Stoffe auf die Stelle:
Glutaraldehy, (2-Hydroxyethyl)-methacrylat und noch nen Stoff, der mir aber nicht mehr einfällt...er hatte aber 2x C=C-Bindungen und 2 Ester-Gruppen...
Das ganze musste nach dem Auftragen auf dem Loch belichtet werden.
Das Glutaraldehyd hat die Funktion den Kunststoff mit dem Zahnschmelz zu verbinden.

Ein paar Fragen und Arbeitsaufträge waren nun:

Wie entsteht der Kunststoff aus dem (2-Hydroxyethyl)-methacrylat?
=> Polymerisation hatte ich angegeben und erläutert.

Welche Funktion hat der andere Stoff (dessen Name ich leider nicht mehr weiß )?
=> polymerisiert auch?? Copolymer => durch die 2 C=C-Bindungen wird eine dreidimensionale Vernetzung ermöglicht?

Wie genau haftet das Glutaraldehyd auf dem Zahnschmelz (der Zahnschmelz hat Amino-Gr. auf der Zahnoberfläche)? Und wie haftet es mit dem Kunststoff?

Experten meinen, dass Amalgam-Füllungen besonders schädlich sind, wenn sie in Kontakt mit Goldzähnen sind. Nimm Stellung dazu!
=> Bildung eines Lokalelements. Quecksilber löst sich auf.
Stimmt.
Ich liebe die Elektrochemie-solange nicht im Mund


Warum kann man bei einer galvan. Zelle zwischen einer Goldelektrode und einer Quecksilber-Elektrode im praktischen Versuch keine Spannung messen? Nur im theoretischen Versuch?
Frage ist etwas seltsam im praktischen Versuch, nur im theoretischen?
Potentialdifferenz zw Au und Hg ist so klein das man da nichts messen kann


Danke schonmal!

Vielleicht fallen mir noch einige Fragen ein (gab schließlich genügend), deren Antworten mich noch interessieren würden.
Wen nicht...
__________________
mfg Methanol

Bevor ihr eine Frage stellt bitte zuerst hier und hier suchen

There are 10 sorts of people. Those, who understand binary code and those, who don't understand binary code.
Methanol ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2006, 19:04   #3   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
AW: Fragen rund um Magensaft (bzw. Säure/Base) und Zahnfüllung

EDIT: Verlesen ...

theoretischer Versuch? Wow ...

sorry wollte nicht spammen (löscht jemand?)
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Alt 13.01.2006, 19:56   #4   Druckbare Version zeigen
siloga  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 436
AW: Fragen rund um Magensaft (bzw. Säure/Base) und Zahnfüllung

Zitat:
Zitat von Friggel
theoretischer Versuch? Wow ...
Da jetzt zweimal ne Anmerkung zu dieser Frage kam, muss ich sagen, dass das nicht direkt die Frage im Abi war...aber sie ging daraus hervor.

Genauer gesagt, mussten wir ein komplettes Versuchsprotokoll anfertigen. Dabei sollte der Versuch so aufgebaut werden, dass wir zuerst die Spannung und dann den Strom, der im Mund durch einen Goldzahn und einer mit diesem in Kontakt stehenden Amalgam-Füllung, fließen kann, bestimmen. Nach der Aufgabe stand dann etwa folgendes:
Hinweis: Dieser Versuch ist nur theoretisch und praktisch nicht durchführbar!

Naja, ich habe bei meinem Versuch eine galvanische Zelle aufgebaut. Dann habe ich sie während des Abiturs gefragt, dass wir doch nur das Versuchsprotokoll hierzu machen sollen, aber nichts wirklich berechnen sollen. dazu meinte Sie dann "Das ist eine wichtige Erkenntnis, dass man den Versuch nicht praktisch durchführen kann."
...und diese Bemerkung habe ich nicht ganz verstanden, genauso wenig wie den Hinweis...

Tut mir Leid, dass ich das eben ein wenig verkürzt und ungenau formuliert habe.
siloga ist offline   Mit Zitat antworten
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